Apple veröffentlicht seinen Zulieferer-Bericht für 2020

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Apple ist in der Branche für Consumer Electronics ein Schwergewicht, wenn nicht die Benchmark. Wenn solch ein Konzern also Arbeitsbedingungen diktiert und diese dokumentiert, hat das einen Impact auf alle übrigen Wettbewerber. Die Dokumentation dieser Arbeitsbedingungen werden von Apple seit nunmehr 14 Jahren aufgezeichnet, so auch für das vorangegangene Jahr.

Fortschrittsbericht für 2020 ist online

Seit heute lässt sich der „Supplier Responsibility Progress Report 2021“ im PDF-Format, der unter der Überschrift „People and Environment in Our Supply Chain“ das vergangenen Pandemiejahr 2020 beleuchtet, aus dem Netz laden. Wer nur die wichtigsten Keyfacts haben will, kann sich einen Überblick auf dieser Webseite verschaffen.

Vorab sei gewarnt, mit rund 113 Seiten ist das Machwerk keine leichte Kost, zumal dieses Jahr deutlich mehr Text enthalten ist. Das liegt nicht nur an der Corona-Pandemie, dieses Jahr hat mal auch den Fagenkatalog aufgelistet, mit dem man wissen wollte, wie die Betriebe auf die besonderen Anforderungen durch Corona reagierten.

Mehr Bildung und mehr Arbeitnehmerrechte

In 2020 konnte Apple bei seinen Zulieferen enorme Fortschritte in den Bereichen Bildung und Arbeitnehmerrechte erzielen. Seit 2008 haben insgesamt über 4,6 Mio. Arbeitnehmer diverse interne Fortbildungen aboslviert. Gleichzeitig unterstützte der Konzern alleine 2020 insgesamt 24 verschiedene Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen, die sich für Mensch und Umwelt eingesetzt haben.

Kinderarbeit wurde eliminiert

In der Branche der Unterhaltungselektronik ist Kinderarbeit nach wie vor ein großes Problem, welche sich in zwei Ausübungen zeigt. Einerseits bei der Beschaffung von Rohstoffen, hier sticht insbesondere der afrikanische Kontinent immer wieder negativ hervor. Apple benötigt unter anderem Kobalt für die Produkltion vonb Akkus und die Arbeiter in den Minen werden über verschiedenste Subfirmen angezeigt. Gleichzweit werden beim Zusammensetzen in Asien immer wieder Kinder bzw. Jugendliche eingesetzt – Foxconn und Pegatron fielen wiederholt damit auf.

Im aktuellen Bericht taucht Gott sei Dank nirgendwo ein dokumentierter Fall von Kinderarbeit auf – eine eigentlich selbstverständliche Angelegenheit. Alle Berichte bis 2014 listeten bislang mindestens einen Fall von Kinderarbeit.

Weniger Regelbrüche

Eine weitere erfreuliche ENtwicklung ist die Anzahl der dokumentierten Regelverstöße. Diese liegt mit mit neun gemeldeten Verstößen für alle 842 Arbeitsstätten erstmals im einstelligen Bereich.

2019 wurden hingegen 19 Verstöße gemeldet. Betroffen waren 2020 die Bereiche Arbeit, Menschenrechte und Umwelt: In sieben Fällen wurden Arbeitszeit-Berichte gefälscht, in einem Fall führte der Umgang mit Abwasser, in einem weiteren der Verstoß gegen Luftemissionen zu einer Rüge. Das ist das Ergebnis von über 100 unangekündigten Betriebsprüfungen, die Apple 2020 vornahm.

Ist als valide einzustufen

Gurndsätzlich muss man immer vorsichtig sein, wenn ein Konzern so einen bericht selbst in Auftrag gibt und veröffentlicht. Apple hat sich hingegen in den letzten Jahren serh eindeutig und klar zu diesen Themen bekannt und unternimmt über einem Jahrzehnt enorme Anstrengungen, um die Zustände zu verbessern. Dennoch klingt der aktuelle Bericht fast zu gut, um wahr zu sein. Wie dem auch sei, andere Konzerne dürfen sich daran gerne ein Beispiel nehmen.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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