Apple Lossless und HomePod – Softwareupdate soll doch Kompatibilität herstellen

Hallo und herzlich willkommen zu einem Beitrag auf meinem Blog,

ich brauchte diese knapp drei Taige frei und etwas Pause, doch am späten Nachmittag des Pfingstmontag will ich mich wieder zurückmelden. Grund dazu ist das neue verlustfreie Audioformat Apple Lossless. Im Zusammenspiel mit dem HomePod äußert sich das Unternehmen nun erneut und räumt Missverständnisse aus.

HomePod soll doch kompatibel werden

Bei der Vorstellung von Apple Lossless hieß es zunächst, dass sowohl die eigenen Lautsprecher als auch die eigenen Kopfhörer – inlusive den 600€ teuren AirPods Max – das neue High-Res-Format nicht unterstützen. Zumindest für die HomePods gibt es nun aber eine konkrete Entwarnung. Apple hat dazu in einem entsprechenden Support-Dokument ausführlich Stellung zum neuen Lossless-Format bezogen.

Die gute Nachricht: Sowohl der HomePod als auch der HomePod Mini sollen Apple Lossless unterstützen, dies aber erst im Laufe des Jahres – das Unternehmen will dazu ein passendes Softwareupdate nachreichen. Die Kompatibilität kann man deshalb gewärhleisten, weil die Muzsik via WLAN auf den HomePod gestreamt wird. Daran anschließenbd dürfte auch AirPlay 2 das neue Format unterstützen, dies wird ein Praxistext aber zeiegen müssen.

Dies ist aber nicht zum Start von Apple Lossless im Juni verfügbar, hier werden sich Besitzer eines HomePod also gedulden müssen. Das ist durchaus kritisch zu sehen, Hard- und Software harmonieren in diesem Fall nicht wirklich miteinander.

Apple unterstreicht die Vorteile von AAC

Das Unternehmen weiß um dieses Manko, durch das es in die Defensive gedrängt wird. Desahlb widmet es sich vergleichsweise intensiv dem AAC-Format und versucht, dessen Vorzüge zu unterstreichen. AAC steht für „Advanced Audio Codec“ und liefert bei gleicher Bandbreite wie MP3 eine nennenswert höhere Qualität, dies allerdings nicht verlustfrei. Das neue Apple Lossless kommt mit einer Auflösung von 16-Bit/44,1 kHz (CD-Qualität) bis 24-Bit/192 kHz daher, AAC sei aber praktisch nicht von den Oroginalaufnahmen der Musiker zu unterscheiden. Nun könnte man spitzfindig nachfragen, wieso Apple dann überhaupt unterscheidet…

Zunächst nur über Kabel verfügbar

Der Grund könnte sein, dass das neue ALAC zu Beginn nur eingeschränkt funktionieren wird. Der Hörgenuss ist nur über Kabek mit einem zusätzlichen DAC verfügbar, dann hört man die zusätzliche, in den Musik-Einstellungen von macOS und iOS auswählbare, Qualitätsstufe. Der von Apple selbst angebotene Adapter ist mit dem dafür nötigen Digital-Analog-Wandler ausgestattet, der verlustfreies Audio mit bis zu 24 Bit/48 kHz unterstützt.

AirPods Max bleiben außen vor

Außerdem hat der Konzern endgültig klargestellt, dass alle derzeit verfügbaren Bluetooth-Kopfhörer des Unternehmens ALAC nicht unterstützen werden. Das schließt die knapp 600€ teuren AirPods Max mit ein, die knapp sechs Monate alt sind. Als limitierenden Grund gibt das Unternehmen den Bluetooth-Chip an. Diese können zwar über Kabel angebunden werden. Doch auch über dieses Kabel kann kein Lossless-Audio eingespielt werden, stellte Apple nun klar: „Aufgrund der Analog-Digital-Wandlung im Kabel wird die Wiedergabe nicht vollständig verlustfrei sein.“

Dolby Atmos als Trost

Diesen ärgerlichen Mangel will Apple mit 3D-Audio, auch als Dolby Atmos bekannt, übertünchen. Zum Start sollen mehrere Tausend der insgesamt 75 Millionen über Apple Music verfügbaren Songs auf Apple- und Beats-Ohrhörern mit integriertem H1- oder W1-Chip ein Audio-Erlebnis bieten, das den Eindruck erweckt, dass der Ton beim Hören aus allen Richtungen kommt. Die zunächst vorrangig aus den Genres Hip-Hop, Country, Latin, Pop und Klassik konzentrierte Musikauswahl soll im Laufe der Zeit stetig erweitert werden, wobei abzuwarten bleibt, in welchen Prozentbereichen sich das 3D-Angebot am Ende tatsächlich bewegt.

So etwas gibt es beireits von Sony, nennt sich 360 Reality Audio, und kommt trotz der Partnerschaft mit Amazon auf keine nennenswerten Marktanteile. Zu beschränkt ist ist due Auswahl von Musik und kompatiblen Lautsprechern.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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