Rückschlag: MacBook mit Mini-LED-Display verzögert sich bis 2022

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Jahrelang galten OLED-Bildschirme als das Maß aller Dinge, jedoch nicht für Apple. Erst mit dem iPhone X setzte man bei seinen Smartphones auf diese Technologie, ließ aber gleichzeitig durchblicken, dies nur als Übergang anzusehen. Als Technologie der Zukunft hatte man die Mini-LED-Technik auserkoren, spätestens seit 2018 war dies relativ deutlich. Der Umstieg gestaltete sich aber bedeutend schwerer, als ursprünglich eingeplant.

Warum setzt Apple auf Mini-LED?

In einem Mini-LED-Display ist eine Hintergrundbeleuchtung verbaut, die aus Tausenden LED´s besteht. Damit lassen sich einzelne Bereiche extrem genau abdunkeln, sodass diese vollständig schwarz bleiben. Im Prinzip ist das wie FALD bei Fernsehern, nur eben mit kleineren Modulen und präziserer Ansteuerung. Damit sind annähernd die Kontrastwerte möglich, wie sie ein OLED-Display bietet. Die Herstellung g gilt jedoch als extrem aufwendig und zeitintensiv.

Produktion der Displays deutlich hinter dem Zeitplan

Wie bereits heute Morgen berichtet, verzögern Probleme bei der Displayherstellung die Fertigung und Auslieferung des iPad Pro 12,9“, wie hier von mir berichtet. Das verzögert wohl den gesamten Zeitplan für den Umstieg auf Mini-LED-Bildschirme. Ursprünglich ging man davon aus, dass erste Geräte mit Mini-LED bereits 2020 auf den Markt kommen sollen, 2021 sollten dann erste MacBook-Baureihen nachziehen.

Aufgrund von Corona sowie anderen, nicht einkalkulierten, Verzögerungen verschiebt sich der ganze Zeitplan, wie DigiTimes heute berichtet, und Apple kann selbst den angepassten Zeitplan nicht mehr einhalten. Anstatt Ende 2021 sollen die ersten MacBook-Modelle mit Mini-LED-Bildschirmen erst 2022 auf den Markt kommen.

Gravierende Auswirkungen

Bereits Anfang des Jahres gab es entsprechende Gerüchte, unter anderem von Nikkei, die eine Verspätung der neuen MacBook-Modelle voraussagten. Das bringt den Konzern in eine Zwickmühle. Der M1 bietet zwar eine beeindruckende Leistung, ist für das MacBook Pro 16″ und das MacBook Pro 14″ jedoch zu schwach und unterstützt zu wenig Anschlüsse. Das Unternehmen arbeitet also mit Hochdruck an dem M2, der als Nachfolger vorgesehen ist. Cupertino will die neuen Modelle aber auch mit einem neuen Design ausliefern und genau hier kommt das Mini-LED-Display zum Einsatz. Apple könnte mit der neuen Displaytechnologie die Displayränder deutlich schmaler gestalten und das Gerät so auch optisch von seinen Intel-Vorgängern absetzen. Ob auch der weltweite Mangel an Halbleitern für die Verspätung verantwortlich ist, ist indes ungewiss.

Vorfreude ist dennoch erlaubt

Auch wenn Ihr noch warten müsst, Vorfreude ist trotzdem erlaubt. Sowohl das neue MacBook Pro 14″ als auch das Modell mit 16″ sollen längst verschwundenen Anschlüsse wieder zurückbringen. Konkret werden der HDMI-Anschluss sowie ein SD-Kartenslot gehandelt, entsprechende Schematazeichnungen wurden bereits vor Wochen geleaked.

Wer von Euch wartet denn sehnsüchtig auf ein neues MacBook Pro 16″ mit Mini-LED-Displays? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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