Benchmark zum M1-iMac aufgetaucht – Intel-Vorgänger wird deklassiert

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Mit dem iPad Pro 2021 und dem iMac 24″ hat Cupertino zwei weitere Baureihen auf Apple Silicojn bzw. den M1 umgestellt. Und obwohl die Leistung schon bekannt ist, beeindruckt sie immer wieder auf das Neue. Vor allem deshalb, weil der Hersteller in allen Geräten den identischen Chip verbaut.

Jedes Device mit M1 punktet mit der indentischen Performance

Bei der Vorstellung ging man noch davon aus, dass Apple unter Umständen speziell angepasste Variationen des M1 in den Geräten verbauen werde. Eine These, die sich seit dem gestern aufgetauchten Benchmark des iPad Pro 2021 nicht mehr aufrechthalten lässt. Dies gilt auch für den neuen iMac 24″. Auch hier taktet der M1 laut Geekbench mit einem Basistakt von 3,20 GHz und erreicht im Single-Core Benchmark 1700 Punkte, im Multi-Core Benchmark sind es zwischen 7300 und 7440 Punkten.

Vorgänger wird deutlich in die Schranken verwiesen

Um die Zahlen zu verstehen, muss man diese in Relation mit dem direkten Vorgänger setzen. Im Gegensatz zum iMac 21″ mit Intel Core i3 bietet der neue iMac 24″ mit M1 ein sattes Leistungsplus von gigantischen 124 % – und zwar im Multicore. Dies war lange Zeit die heimlicher Stärke von Intel. Nimmt man den Single-Core als Vergleich, sind es immer noch satte 78 % mehr Leistung.

Selbst das Top-Modell mit Intel Core i7 wird überflügelt, wenngleich 16 % mehr performance nicht überragend sind. Kritiker könnten hier argumentieren, dies liege am deutlich kompakteren Fertigungsverfahren. Der M1, da auf dem A14 basierend, wird im 5 nm-Verfahren bei TSMC gefertigt.

M1 vs. Intel-Macs

Alle M1-Geräte: Ca. 7300 Punkte (+-100)
MacBook Pro Core i9: 6800 Punkte
iMac Core i3: 3330 Punkte
iMac Core i7: 6400 Punkte

Übrigens, der relativ geringe Gap von gerade einmal 16% dürfte auch der eindeutige Fingerzeig dahingehend sein, dass im kommenden iMac 27″ definitiv der Nachfolger des M1 zum Einsatz kommt, hier ist also noch etwas Geduld gefragt. Apple möchte auf dieses Modell deutlich vom aktuellen Modell mit Intel-Chip abgesetzt wissen.

Erste Bestellungen treffen am 21. Mai ein

Abschließend noch ein Wort zur Markteinführung: Auf der Keynote hieß es lediglich, dass die Mac-Modelle sowie das neue iPad Pro in der zweiten Maihälfte ausgeliefert werden. Dies kann nun konkretisiert werden. Der Konzern hat die ersten Bestellinformationen von Frühbestellern aktualisiert und spricht nun davon, erste Geräte ab Freitag, den 21. Mai 2021, zustellen zu wollen. Ab dann dürfte die Hardware auch offiziell bei den Händlern gelistet sein, hier kann es aber zu einer Verschiebung kommen.

Die derzeitige Situation auf dem Weltmarkt für Halbleiter – hier von mir berichtet – ist nach wie vor extrem angespannt. Wohl deshalb scheint Apple intern den Startschuss für den offiziellen Verkauf auf den 27. Mai verlegt zu haben. Das würde auch die Einlistung der neuen geräte zu diesem Datum bei Cyberport und Co erklären.

Wer jetzt noch nicht bestellt hat, sollte sich vor Juli, je nach Konfiguration, keine allzugroßen Hoffnungen machen. Sowohl der iMac als auch das neue iPad Pro mit einem TB Speicher werden derzeit mit einer Lieferprognose zu Mitte Juli gelistet.

Preisgestaltung von iMac und iPad Pro

Das Einstiegsmodell des neuen iMac zum preis für 1449,00 soltet Ihr beiseite schieben, hier ist weder die Tastatur mit Touch ID noch der Ethernet-Port im Netzteil mit inbegriffen. Deutlich eher ist das mittlere Modell zu einem Preis von 1699,00€ zu empfehlen, welche einen zusätzlichen GPU-Kern sowie 2x USB 3, Gigabit Ethernet und das Magic Keyboard mit Touch ID mitbringt.

Das iPad Pro mit 11″ und 128 GB Speichert startet bei 879,00€, für den nächstgrößeren Speicher sowie 5G werden jeweils separat knapp 170€ Aufpreis fällig. Der Startpreis für das iPad Pro 12,9“, aufgrund des Mini LED-Displays für Einige die attraktivere Wahl, startet gar erst bei 1199,00€. Wer die volle Hütte, 2 TB mit 5G haben will, landet gar bei 2579,00€ – da ist weder ein Apple Pencil noch ein Magic Keyboard enthalten. Dafür werden noch einmal weitere 534,00€ fällig.

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