Schluss mit dem Durcheinander: „Matter“ soll universeller Standard für Smart Home werden

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Das Internet of Things, kurz IoT, hat eine entscheidende Schwachstelle, es ist extrem fragmentiert. Zu lange haben Hersteller versucht, ihr eigenes Süppchen zu kochen – zum Nachteil der Anwender. Smart gibt es mit HomeKit sowie Amazon Alexa oder dem Google Assistant interoperable Schnittstellen, die sind jedoch mit Hindernissen versehen.

Connectivity Standards Alliance (ehemals Zigbee Alliance) ruft „Matter“ ins Leben

Nun hat die Connectivity Standards Alliance (ehemals Zigbee Alliance) es endlich geschafft, einen offenen, globalen Standard für das Internet der Dinge (IoT) zu entwickeln – dies geschah nach der Ankündigung vor etwas mehr als anderthalb Jahren. Herausgekommen ist der neue Standard „Matter“, wie nun das „Connteced Home over IP“, kurz CHiP, heißt

Endlich ein offener Standard für das vernetzte Zuhause

Um in Zukunft die Interoperabilität untereinander auch ohne HomeKit und Co. zu gewährleisten, haben sich über 150 Firmen auf einen neuen Standard geeinigt. Darunter sind mit Philips Hue, Apple, Samsung und IKEA auch absolute Branchengrößen. Und man will mit dem neuen Kommunikationsprotokoll noch in diesem Jahr an den Start bringen

Für alle Plattformen ein standardisierter Setup-Code

Damit das auch alles funktioniert, setzt man auf standardisierte Setup-Codes. Damit sollen sich die Geräte der teilnehmenden Hersteller unkompliziert mit- und untereinander koppeln lassen. Datenschutz, Flexibilität sollen genauso wie Zuverlässigkeit einen extrem hohen Stellenwert genießen.  Die Organisation stellt Hardware- und Software-Entwicklern sowie Geräteherstellern auf Github eine Referenz-Implementierung zur Verfügung. Auf der Google I/O, die kommende Woche am 18. Mai stattfinden wird, will die Connectivity Standards Alliance weitere Details bekanntgeben. Jeder Hersteller kann dem Projekt beitreten, der Zusammenschluss CSa erhebt keiner Lizenzgebühren.

Lässt sich an HomeKit, Alexa und Google Assistant andocken

Um den neuen Wind zu unterstreichen, hat man sich umbenannt: Die Zigbee Alliance, gegründet 2002, heißt nun Connectivity Standards Alliance. Alte Zöpfe sschneidet man aber nicht gänzlich ab. Das neue Kommunikationsproblem soll deshalb weiterhin mit bekannten Netzwerktechnologien wie Ethernet, WLAN und Thread sowie Bluetooth Low Energy funktionieren.

Ferner erklärte die CSA, dass man alle bekannten Sprachassistenten vollumfänglich unterstützen will. Siri, Amazon Alexa und Google Assistant und damit auch die bisher größten Smart Home-Plattformen sollen so weiterhin funktionieren. Von HomeKit hat man sich übrigens ein cleveres Detail abgeschaut: Um die Nutzer an die Hand zu nehmen und ihnen eine einfachere Orientierung zu geben, sollen die kompatiblen Produkte ein entsprechendes Logo aufweisen

Nun ja, fast 20 Jahre nach der Einführung wird es auch Mal Zeit, etwas Gemeinsames auf den Weg zu bringen. Was ist denn Eure Meinung dazu?

Macht´s gut und bis zum nächsten mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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