Erster Benchmark des iPad Pro 2021: Zerstört ein MacBook Pro 16″

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Nachdem das iPad Pro 2020 im Vergleich zum 2018er-Modell nur ein moderates Upgrade war, stellt sich das mit dem 2021er gänzlich anders da. Grund dafür ist der überraschende Einsatz des M1, welcher das aktuelle iPad Pro 2021 von der Leistung in völlig neue Sphären hievt.

Schlägt das MacBook Pro 16″ deutlich

Schon die Wahl des M1 war etwas überraschend aber durchaus verständlich. Das liegt daran, dass der M1 technisch sehr eng auf dem A14 basiert. Entgegen den ersten befürchtungen drosselt Apple die Leistung des M1 im aktuellen iPad Pro 2021 aber keiensfalls, wie ein aktueller Test auf Geekbench 5 beweist. Im Single-Core werden rund 1.700 Punkte erreicht, im Multi-Core kommt das iPad Pro hingegen auf 7.200 Punkte – ein famoser Wert und fast doppel so schnell wie das iPad Pro 2020. Apple verbaute hier einen A12Z Bionic, welcher auf einen Multi-Core-Score von 4.656 Punkten kommt.

Nur zum Vergleich: Das MacBook Pro 16″ mit dem Intel i9 kommt gerade einmal auf 6.800 Punkte. Man muss hier zwar etwas Vorsicht walten lassen, schließlich handelt es sich um verschiedene Architekturen. Dennoch sind diese Zahlen beeindruckend uns zeigen, zu was Apple zukünftig in der Lage sein dürfte.

Übersicht der anderen M1-Devices

Der Intel i9 ist der stärkste Basisprozessor, denn Apple noch in einem aktuellen Mac verbaut. Hier einmal die Übersicht im Vergleich zu den anderen Geräten, die derzeit mit M1 verfügbar sind:

  • 16″ MacBook Pro mit Intel Core i9 Prozessor: 6,819
  • M1 Mac mini: 7.346
  • iPad Air: 4.246
  • M1 iPad Pro: 7.200
  • A12Z iPad Pro: 4.656
  • M1 MacBook Air: 7.580

Gigantisches Potenzial mit Lüftung

Es gibt allerdings noch zwei weitere Dinge zu beachten: Einerseits ist das iPad Pro, wie das MacBook Air 13″ mit M1, passiv gekühlt. Das sorgt dafür, dass bei lang anhaltenter Dauerlast die Leistung um etwa 12 % bis 25 % einbricht.

Das MacBook Pro 13″ mit Lüfter hingegen muss nicht mit einem solchen Leistungsabfall klarkommen.  Desktop-Computer mit mehr Platz für ein leistungsfähigeres Kühlungssystem könnten daher noch ganz andere Werte möglich machen – also entweder höhere Taktraten oder viel mehr Kerne unterstützen. Mögliche Szenarien hatte ich mal hier notiert.

iPad Pro 2021 ein immenses Upgrade

Das aktuelle iPad Pro 2021 ist also alleine von der Leistung her ein immenses Upgrade im Vergleich zum Vorgänger. Apple konnte die Performance um rund 45 % steigern. Zusätzlich ist nun ab Werk 8 GB RAM verbaut, was das Multitasking ebenfalls deutlich beschleunigen dürfte. Damit ist selbst das kleinere iPad Pro 11″ also ein lohnenswertes Upgrade, wenngleich viele das größere iPad Pro 12,9“ aufgrund des Mini LED-Displays bevorzügen dürften. Preislich geht es ab etwas 880,00€ los, für das große Modell liegt der Einstieg gar bei 1200,00€

Wie findet Ihr denn die ersten Benchmarks? Steigt Ihr vom 2020er Modell um? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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