Eigene 5G-Modems im iPhone: Laut Kuo soll es 2023 soweit sein

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Apple unternimmt seit Jahren immense Anstrengungen, möglichst viele Komponenten aus eigener Entwicklung in iPhone und Co. zu verbauen. So kann der Konzern Hard- und Software optimal aufeinander abstimmen, eine Fähigkeit, die man so kaum von einem anderen Hersteller kennt. 2023 soll es für das iPhone den nächsten Meilenstein geben.

Eigenes 5G-Modem im iPhone ab 2023

Zum Start der Woche meldet sich Kuo mit einer erneuten Notiz und befasst sich konkret mit dem Mobilfunkchip der kommenden iPhone-Generation. Konkret sagt er voraus, dass Apple ab 2023 ein 5G-Modem aus eigener Entwicklung im iPhone verbauen wird. Dieses soll maßgenschneidert auf das Smartphone aus dem eigenen Hause sein. Außerdem kann man sich so von Qualcomm lossagen:

„Wir sagen voraus, dass das iPhone frühestens 2023 Apples eigenes Design 5G-Basisbandchips übernehmen wird. Da die Android-Verkäufe auf dem High-End-5G-Telefonmarkt träge sind, wird Qualcomm gezwungen sein, um mehr Bestellungen auf dem Low-End-Markt zu konkurrieren, um den Auftragsverlust von Apple auszugleichen. Wenn sich die Angebotsbeschränkungen verbessern, werden MediaTek und Qualcomm weniger Verhandlungsmacht gegenüber Marken haben, was zu einem deutlich höheren Wettbewerbsdruck auf dem mittleren bis unteren Markt führt.“

Kuo

Kauf der Intel-Sparte zahlt sich aus

Diesen Plänen ging ein immenser Hickhack voraus. Zunächst einmal legte Apple sämtliche Lizenzzahlungen von Qualcomm auf Eis, da man der Ansicht war, der Hersteller verlange zu hohe Lizenzgebühren. Das gipfelte schlussendlich darin, dass Qualcomm sowohl in den USA als auch hierzulande gerichtlich angeordnete Verkaufsstopp für diverse iPhone-Modelle erlangte.

Aus diesem Grund trat Apple an Intel heran und beauftragte den Chip-Fertigerer mit der Entwicklung eines Modems, doch Intel versagte auch hier. Das finanzielle Desaster war so groß, dass Intel die Modemsparte abstieß und Apple sah hier die Gelegenheit und schlug zu.

Anfang des Jahres gab der iPhone-Hersteller zudem bekannt, rund eine Milliarde Euro in den Forschungsstandort Deutschland zu investieren. Diese Investitionen fließen hauptsächlich in den Standort München und dort ist der ehemalige Forschungsstandort für Modems angesiedelt.

Welche Vorteile könnte ein eigenes 5G-Modem bieten?

Neben der besseren Verzahnung von Hard- und Software bietet ein Modem aus eigener Entwicklung höchstwahrscheinlich höhere Geschwindigkeiten und verbesserte Latenz an. Intel selbst war wenig Erfolg beschienen, Apple ist jedoch für seinen Optimierungsanspruch gefürchtet. Wäre ich Qualcomm, wäre ich mindestens mal beunruhigt.

Was ist denn Eure Meinung dazu? Wäre ein iPhone mit einem eigenem Modem ein Kaufgrund für Euch? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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