AirTags: Teardown bei iFixit + kurzfristige Verfügbarkeit bei Mediamarkt

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seit Freitag sind die AirTags offiziell im Handel erhältlich – zumindest theoretisch. Sie sind nämlich nahezu überall ausverkauft. Und das trotz des Preises von 35,00 Euro pro Stück. Warum diese so teuer sind, erklärt der Teardown von iFixit und fördert dabei Überraschendes zu Tage.

Konstruktion ist deutlich aufwendiger

Von Außen betrachtet, sind die AirTags nicht sonderlich kompliziert. Die Technik ist im weißen und glänzenden Plastikgehäuse untergebracht, die Knopfzelle vom Typ CR 2032 ist unter der Hochglanz-polierten Edelstahlabdeckung untergebracht – diese soll laut Angabe des Herstellers für eine Laufzeit von bis zu einem Jahr reichen. Doch der Teufel steckt, wie üblich, im Detail.

Denn der Teardown von iFixit offenbart ein deutlich aufwendigeres Innenleben der AirTags, womit sich diese von den Wettbewerben wie Tile und den Galaxy SmartTags unterscheiden. Um diese zu öffnen, waren ein Schraubstock sowie mehrere Plastikwerkzeuge vonnöten. Etwas überraschend hat der Konzern darüber hinaus auf proprietäre Bauteile verzichtet. Sowohl das Logicboard als auch der Lautsprecher sehen auf den Bildern deutlich aufwendig konstruierter aus.

Tile Mate, SmartTag udbn AirTag in der Übersicht

Damit der Lautsprecher den Piepton in einer agmessenen Lautsärke audgeben kann, verwendet Apple das gesamte Kunststoffgehäuse als Resonanztreiber, wobei dei Unterseite einen magnetischen Part aufweist. Dieser ragt in die Logikplatine hinein, in der eine Kupferspule eingebaut wurde

Zubehör ist obligatorisch

Im Vergleich zu den Wettbewerben weisen die AirTags keine Bohrung auf, mit denen sich die Schlüsselfinderetiekkten an einem Schlüsselring oder Ähnlichem befesteigen lassen. Man kann zwar ein Loch hineinbohren, wie ein findiger Bastler bewies, ratsam ist dies jedoch nicht. Man muss eine ganz bestimmt Stelle anvisieren, andernfalls beschädigt man die PLatine und macht den AirTag unbrauchbar.

Und nirgendwo sonst zeigt sich die Geschäftstüchtigkeit von Apple so deutlich wie hier: Willst Du den AirTag irgendwo befestigen, musst Du zwingend Zubehör kaufen. Die Hausfrau kennt das Prinzip vom Staubsauger und dennoch ist es immer wieder erstaunlich, wie Cupertino dieses Prinzip perfektioniert hat. Selbstredend bietet man auch eigenes Zubehör an, ab 35,00 Euro geht es los. Dafür gibt es dann eine Silikonschlaufe. Persönlich habe ich mir einen Schlüsselanhänger aus Leder – zum Bruchteil des originalen Preises – bei Amazon bestellt.

Mediamarkt will kurzfristig liefern

Eingang erwähnt, sind die AirTags derzeit nahezu überall ausverkauft. Bei Apple selbst dauert eine Bestellung derzeit rund zwei Wochen. Auch Amazon kann aktuell nur eingeschränkt liefern. Ganz anders schaut es bei Mediamarkt aus: Wer heute bestellt, bekommt den AirTag innerhalb der nächsten zwei Tage zugestellt:

– AirTag Single Pack f. 35,00 Euro

– AirTags Viererpack f. 119,00 Euro

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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