App Tipp der Woche – „Crash Bandicoot: On the Run!“

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Ich bin ehrlich: Ich bin mit Leib, Herz und Seele Tech-Blogger. Ich liebe digitale Trends, stehe auch auf den neuen Geek-Stuff, doch eine Sache catcht mich so gar nicht – die Rede ist von Games. Meine Xbox One S (ja so alt ist das Ding) tristet ein eher trauriges Dasein als Staubfänger und auch iPhone und iPad werden seltenst bis gar nicht zum Gaming genutzt. Das hat sich aber in den vergangenen zwein Wochen etwas geändert und Schuld daran ist diese App

Crash Bandicoot ist auf dem iPhone

Tatsächlich gab es auch mal eine andere Zeit in meinem Leben. Ich hatte mal einen der seltenen Sega Gamegears, der hatte lange vor dem Nintendo Gameboy ein Farbdisplay, und gerne darauf gezockt. Dann gab es jedoch die erste Playstation und die war legendär. Chip einlöten lassen, sämtliche gecrackten Spiele leiefen darauf und ich hab Stunden damit verbracht, Driver und eben Crash Bandicoot zu zocken. Letzteres war und ist für mich immer noch der Inbegriff des klassischen Jump`N`Run-Gaming.

Wie dem auch sei, lange Rede, kurzer Sinn – ich war heiß wie Frittenfett, als ich irgendwann mal die Ankündigung einer Protierung von Crahs Bandioot auf iOS mitbekam. Vor zwei Wochen war es dann auch soweit und ich hab mir das Ding direkt aus dem App Store gezogen. Und ich bin durchaus immer noch angetan und deshalb ist das Spiel heuer mein App-Tipp der Woche.

-> Crash Bandicoot: On The Run!

Gelungene Portierung

Die Portierung von Game-Klassikern auf ein iPhone ist keine einfache Sache, Nintendo musste das leidvoll mit seiner Version von Mario erfahren. Die Macher haben das berücksichtigt und eine ganz eigene Version von Crash Bandicoot erschaffen.

Der grundlegende Look sowie alle revelanten Figuren wurden von der Konsole übernommen, gleiches gilt auch für die Fähigkeiten. Diese sind aber clever umgesetzt. Für das heimische Gefühl muss man Crash beispielsweise mit dem Daumen nach Links oder rechts swipen, ganz so wie damals auf der Konsole – die Macher haben sich also ganz bewusst gegen eine Steuerung mit dem Neigungssensor entschieden. Damit lässt sich das Game auch im Bett liegend zocken.

Sämtliche Animationen sowie Grafiken sind laufen smooth und haben dennoch den Charme der ursprünglichen Version. Damals waren 1080HD oder sogar 4K noch keine Begrifflichkeiten, der Spass stand im Vordergrund. Für kurzweilige Unterhaltung sorgt die Unterteilung der jeweiligen Level in kürzere Einzelsegmente, sodass man auch mal schnell eine Runde zwischendurch zocken kann. Sämtliche Extras wie explodierende TNT-Kästchen, die markanten Checkpoint-Boxen haben ebenfalls ihren Weg in die iOS-Version gefunden.

Es gibt auch Kritik

Es gibt aber bei all der Euphorie auch zwei Kritikpunkte: Da wäre einerseits der Accountzwang, der zum Abspeichern des Spielstands benötigt wird. Man hat sich so viel Mühe gegeben, da hätte auch die entsprechende API für das Game Center drin sein können.

Der zweite Kritikpunkt bezieht sich auf die In-App-Käufe: Das Spiel ist an sich kostenfrei und muss sich natürlich auf andere Art und Weise refinanzieren. Hier kann man natürlöich auf In-App-Käufe setzen, die schmälern meiner Meinung nach die Gaming-Experience. Ich hätte es deutlich besser gefunden, wenn die App zu einem Einmalpreis von 5,49€ auf den Markt gekommen wäre.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

41CBA9BF-144B-4F99-A53D-9F61F8B9C769_1_201_a

Kaffeekasse

Spendiere mir einen Kaffee und unterstütze damit meinen Blog und meine Arbeit

3,00 €

Kommentar verfassen

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: