Weltweiter Chipmangel verzögert wohl das kommende iPad Pro – ist dies der Grund für die fehlende Keynote

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Das aktuelle iPad Pro 2020 wurde vor knapp 13 Monaten vorgestellt und der Nachfolger wurde bereits allgemein erwartet. Mit dem 23. März gab es sogar schon einen konkreten Termin für ein passendes Event – doch passiert ist nichts. Geplant war dies so nicht, was aber wohl auf den derzeitigen Weltmarkt mit Halbleiter-Chips zurückzuführen ist

Selbst Apple kann sich nicht genügend Kapazitäten sichern

In nahezu sämtlichen modernen Geräten sind Chips aller Art verbaut. Deren Rohmaterial ist Silizium und das ist derzeit extrem schwer zu bekommen. Darunter leidet wohl schlussendlich auch Apple, schenkt man einem Bericht von Nikkei Glauben.

Trotz der Größe und der damit verbundenen Marktmacht konnte sich der iPhone-Konzern nicht die Mengen an Silizium sichern, die es für die Produktion neuer Geräte benötigt und das hat unmittelbare Auswirkungen auf die gesamte Produkt-Roadmap 2021.

Neues iPad und neues MacBook verzögern sich

Aufgrund dieses Engpasses kommt der Konzern nicht wie gewünscht mit der Herstellung neuer Produkte voran. Laut Nikkei habe der Engpass an Silizium auf dem Weltmarkt dazu geführt, dass die neuen iPads wegen einem Mangel an Displaykomponenten derzeit nahezu zum Stillstand gekommen ist. Doch auch für das neue MacBook sieht es nicht viel besser aus. Hier stecken Anbieter von MacBooks an einem wichtigen Engpass fest: dem Montageprozess von Komponenten auf Leiterplatten.

Das sorgt in Summe dazu, dass Apple die Produktion von Teilen der Komponentenaufträge in die zweite Jahreshälfte verschieben musste. Im Bericht wird allerdings nicht weiter konkretisiert, um welche iPad- und MacBook-Modelle es sich handelt.

Warnendes Signal an Alle

Die Fertigung von iPhones ist derzeit nicht betroffen, wenngleich die Verfügbarkeit nachgelagerter iPhone-Komponenten derzeit eng gesteckt ist. Gleichwohl sollte es als Warnung für die alle Hersteller dienen. Der iPhone-Konzern zählt mit Sicherheit zur Spitze der Nahrungskette im Tech-Sektor und verfügt im Zweifelsfall auch über erhebliche finanzielle Mittel, um sich die Gunst der Lieferanten zu sichern. Wenn selbst dies nicht ausreicht und der Konzern unter Druck gerät, dürften es deutlich kleinere Hersteller noch deutlich schwerer haben. Das betrifft im Übrigen auch die Automobilhersteller sowie deren Zulieferer. Die meisten Analysten gehen davon aus, dass der Halbleitermangel noch viele Monate anhält

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels.

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