„Batterie fast leer“-Meldungen in Zukunft etwas smarter

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf diesem Blog.

Jeder der ein iPhone besitzt, kennt diese Meldung: „Batterie fast leer 20% Batterieladezustand“. Diese Meldung kann oft nützlich sein, doch es gibt auch Situationen, in denen es schon zu spät ist. Man hat über Nacht vergessen, sein iPhone zu laden und bekommt am Morgen diese Meldung. Toll. Ein neues Patent von Apple soll Abhilfe schaffen und schon vorzeitig ein mögliches Energieproblem erkennen.

Warum Apple die Batteriemeldung überdenkt

Bis jetzt gibt es am iPhone zwei Meldungen, die davor warnen, dass die Energie der Batterie bald verbraucht ist. Eine wird bei 20 % und die andere bei 10 % Ladezustand ausgelöst. Doch es kann vorkommen, dass diese Mitteilungen zu spät kommen, oder aber auch komplett unnötig getriggert werden.

1. Zu wenig Akku

Der erste Fall ist folgender: Man hat aus irgend einem Grund vergessen sein iPhone aufzuladen. Man hat am Morgen noch 40 % Akku und geht ohne Sorgen aus dem Haus. Später am Vormittag sinkt der Akkustand unter 20 % und die Meldung wird angezeigt. Natürlich hat man genau dann keine Möglichkeit sein iPhone aufzuladen und läuft so Gefahr am Nachmittag ohne Smartphone auskommen zu müssen.

Mit dem neuen Ansatz, den Apple verfolgt, könnte dieses Szenario vermieden werden. Durch intelligente Analyse des Ladeverhaltens hätte erkannt werden können, dass das iPhone nicht wie normalerweise geladen wurde. Am Morgen hätte eine Meldung angezeigt werden können, die darüber informiert, dass man mit der aktuellen Ladung wahrscheinlich nicht über den Tag kommen wird.

2. Genug Akku

Der zweite nicht so verheerende aber trotzdem irgendwie nervige Fall ist dieser: Am Abend kommt man nach Hause und bevor man sein iPhone sowieso ansteckt wird man von den Akkumeldungen genervt, die darüber informieren, dass der Akkustand nur noch bei 20 oder 10 Prozent liegt. Durch die Intelligenz der neuen Meldungen könnte das verhindert werden, da das iPhone weis, dass bald geladen wird und somit muss keine nervige Meldung abgesetzt werden.

Woher kommen die Daten?

Wir kennen Funktionen wie diese von den intelligenten Siri-Vorschlägen. Diese werden auf Basis des Standorts, der Tageszeit, des Wochentages und noch vielen anderen Faktoren vorhergesagt. Siri lernt das Verhalten des Users und kann so Vorschläge für Apps machen, die sehr oft ziemlich genau passen.

Genau gleich soll mit dem Akkustand verfahren werden. Das iPhone lernt anhand der üblichen Ladezeiten, des Standorts und einigen anderen Faktoren, ob Lademeldungen von Nutzen sein könnten oder nicht. In dem Patentantrag mit über 12.000 Zeichen wird auch betont, dass Informationen wie der Standort natürlich nur verschlüsselt und anonymisiert übermittelt werden – ganz so wie es mit den Siri-Vorschlägen passiert.

Ich persönlich finde es sehr spannend wie dieses Feature in Zukunft die Energie in meinem iPhone im Blick behalten könnte. Was denkt ihr darüber? Schreibt uns gerne weiter unten dazu in die Kommentare.

Macht’s gut und bis zum nächsten Mal, euer Stefan auf dem appletechnikblog

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