Neue Sicherheitsrichtlinien für Produktionspartner von Apple sorgen für Aufsehen

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Datenschutz und Privatsphäre ist für Apple schon immer ein großes Thema, besonders bei seinne geplanten Innovationen. Vor allem in den vergangenen Jahren haben sich die Leaks massiv gehäuft. Nun gibt es laut Insidern einige Änderungen der Sicherheitsauflagen für Produzenten in der Lieferkette. Apples eigene Mitarbeiter werden geschützt, doch Fabrikmitarbeiter tendenziell stärker kontrolliert.

Keine biometrischen Scans für Mitarbeiter von Apple

In den neuen Sicherheitsauflagen wird vorgeschrieben, dass es keine biometrischen Scans für Mitarbeiter von Apple in den Fabriken der Partner geben darf. Diese verwenden bis jetzt des öfteren Zugangssysteme, welche mittels Gesichtsscan oder Fingerabdruck funktionieren. Apple möchte anscheinend nicht mehr, dass diese sensiblen Daten, wie der Fingerabdruck eines Mitarbeiters im System des Produzenten gespeichert wird.

Apple gibt sich ja bei seinen eigenen Geräten wie dem iPhone sehr viel Mühe, biometrische Daten nirgends abzulegen wo sie nicht unbedingt sein müssen. Somit ist es auch verständlich, dass Apple in seinem eigenen Unternehmen, diesen sorgsame Umgang mit biometrischen Daten auch aufrechterhalten will. Dieses lobenswerte Verhalten verliert aber an Gewicht, denn dies soll nur für die direkten Mitarbeiter von Apple gelten.

Ungleichbehandlung von Fabrikarbeitern?

In der gleichen Änderung, die den Datenschutzaspekt für Mitarbeiter von Apple beinhaltet, gibt es aber auch Absätze, welche für die Mitarbeiter der Partner von Apple strengere Kontrollen beinhalten. Laut dem Bericht auf appleinsider.com sollen vermehrt Background Checks für Ingenieure der Partnerfirmen durchgeführt werden. Ausserdem dürfen die biometrischen Daten der Fabriksmitarbeiter nach wie vor zur Zugangsberechtigung verwendet werden. Anscheinend sollen sogar zusätzliche Gesichtserkennungs-Terminals bestellt worden sein.

Laut dem Artikel stellt das eine Ungleichbehandlung der Mitarbeiter von Apple und jenen der Produktionsfirmen dar, was auch kein unberechtigter Schluss ist. Doch in wie weit hat Apple die Kontrolle darüber, welche Sicherheitsauflagen das Produktionsunternehmen seinen eigenen Mitarbeitern auferlegt? Aus dem Bericht geht nicht hervor, ob die Biometrischen Zugangssysteme für die Fabriksarbeiter zwingend notwendig sind, oder ob das die Entscheidung des Produzenten ist. Es wird auch nicht beschrieben, ob Apple bei seinen eigenen Mitarbeitern Background Checks durchführt oder nicht.

Wie findet ihr diese Änderung in den Sicherheitsrichtlinien. Denkt ihr, Apple könnte die biometrische Datenerfassung von den Mitarbeitern der Produktionspartner beeinflussen? Und kann Apple überhaupt sämtliche Leaks unterbinden? Lasst es uns gerne weiter unten in den Kommentaren wissen.

Macht’s gut und bis zum nächsten Mal, euer Stefan auf dem appletechnikblog

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Ein Kommentar zu „Neue Sicherheitsrichtlinien für Produktionspartner von Apple sorgen für Aufsehen

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  1. Ich denke schon das Apple über vertragliche Vereinbarungen mit Lieferanten Sicherheitskonzepte zusichern lassen kann und darf. Immerhin hat ein Leak im Zweifelsfall erheblichen Einfluss auf die Wettbewerbssituation. Es müssten in den Produktionsstätten entsprechende Zonen eingerichtet werden, wo nur zielgerichtete Mitarbeiter Zugang haben und dort keinerlei externe IT eingesetzt werden darf. Klappt ja bspw. in der Automobil oder anderen Industrien auch.

    Ps. Ich hatte schon einmal bzgl. der Rechtschreibfehler Kritik geäußert. Wenn sich dieses schon verbessert hat würde ich empfehlen vor dem Posten in Word oder einem anderen Programm zumindest einen Assistenten nach Fehlern suchen lassen.

    Viele Grüße

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