App-Tipp der Woche: „ReplacePlastic“

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Ich bin ja gerne im Harz unterwegs, der dortige Nationalpark ist nicht nur wunderschön, sondern auch absolut beinmalig. Das Gleiche gilt auch für das Naturschutzgebiet in Riddagshausen bei mir um die Ecke. Was mich jedoch absolut ärgert, ist der Plastikmüll. Warum schmeißen die Leute das nicht in die dafür vorgesehene Müllbehälter. Liegt es einfach daran, dass die Hersteller bei den Verpackungen zu viel Plastik verwenden? Wem dem so ist, habe ich diese Woche den passenden App-Tipp der Woche.

ReplacePlastic

Auf die App bin ich dank der Kollegen von iFun aufmerksam geworden, doch die Intention der App ist so gut, dass ich sie hier bei mir auch noch einmal erwähnen muss. Kommen wir noch einmal kurz zu den Fakten: 2019 verursachte der deutsche Bundesbürger statistisch gesehen rund 40 Kilogramm Verpackungsmüll, was bei derzeit knapp 82 Mio. Einwohnern 6,3 Millionen Tonnen Plastikmüll ausmacht. Ein nun unerheblicher Teil entstammt dabei aus Verpackungen in der Verpackung und die landen gerne mal in der Umwelt und nicht im Mülleimer.

– ReplacePlastic für iPhone/iPad

Sämtliche Appelle verhallten geführt unerhört oder waren nicht konzentriert genug. Genau hier setzt die App ReplacePlastic des Vereins Küste gegen Plastik e.V . an. Fällt Euch demnächst ein Produkt mit besonders viel Verpackungsmüll in die Hände, scannt Ihr einfach den Barcode ein. Eine dahinterliegende Datenbank registriert und sammelt diese Scans. Kommen dann mindestens 20 Scans zusammen, wird der Hersteller des Produktes kontaktiert und auf den Umstand aufmerksam gemacht. Übrigens, Plastik ist auch im größten zusammenhängenden Naturschutzgebiet der Erde.

Ein bequemer Schritt

Zugegeben, diese App wird nicht direkt von Jetzt auf Gleich einen Impact auf die Hersteller haben, sodass diese ab sofort ihre Verpackungen nachhaltiger gestalten. Andererseits aber lässt sich so das immer wieder vorgetragene Argument -„Unsere Untersuchungen/Studien/Kundenbefragungen) haben ergeben, dass diese Verpackung so gewünscht wird“- auf diesem Wege ganz einfach entkräften.

Jeder, der sich über zu viel Verpackung bei einem gekauften Produkt geärgert hat, kann so nun komfortabel und einfach ein direktes Feedback geben und aktiv werden. Und das ist in meinen Augen sogar sinnvoller, als immer das ganz große Rad drehen zu wollen. Einigen wir uns doch lieber darauf, dass jeder für sich kleine Schritte unternimmt, welche wir dann als Gemeinschaft zu einem großen Bild zusammenfügen können.

Was sind denn übrigens Eure Tipps und Tricks, um im Alltag nachhaltiger unterwegs zu sein? Schreibt mir gerne Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare, ich freue mich über den Austausch.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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