Ming-Chi Kuo skizziert weitere Details zum VR-Set von Apple: Bis zu 15 Kameras könnten verbaut werden

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Die Apple Glass beschäftigt uns in letzter Zeit immer intensiver. Der Analyst Ming-Chi Kuo veröffentlichte in einer Investorennotiz seine aktuellsten Einschätzungen zu Apples AR/VR Brille. Unter anderem beschäftigt er sich mit der Anzahl der verbauten Kameras, von denen soll es mehr als ein Dutzend geben

15 Kameras sollen verbaut werden

Laut Ming-Chi Kuo soll die Apple Glass nächstes Jahr, also 2022 geplant sein. Er beziffert die Anzahl der verbauten Kameras auf 15 Stück. Diese Kamera-Module sollen von Largan Percisions kommen. Dieser Taiwanische Hersteller, beliefert Apple auch jetzt schon mit Kameras. Die 15 Module sollen sich wie folgt aufteilen.

Acht der Kameras sollen so platziert sein, dass sie die Umgebung filmen können. Diese Bild soll danach zusammengesetzt werden, um dem Nutzer, der das Set trägt, quasi einen Blick durch die Brille ermöglichen. Dies ist nötig, da die Brille laut den Gerüchten, nicht durchsichtig is. So muss die Transparenz künstlich mit diesen Kameras erzeugt werden. Die angeblich auf der Innenseite verbaute, 8K Mikro LED Bildschirme sollen das Bild sehr realitätsnahe wiedergeben können.

Weitere sechs Kameras sollen biometrische Messungen ermöglichen. Jedoch definiert Kim-Chi, nicht genau worum es sich dabei handeln soll. Möglicherweise werden die Augen des Trägers gefilmt um eine Steuerung per Augenbewegungen zu ermöglichen. Wer mitgezählt hat, bemerkt, dass noch eine Kamera fehlt. Diese soll in der Brille zur „allgemeinen Umgebungsüberwachung“ dienen.

Der Preis

Laut den amerikanischen Kollegen von 9to5mac ist es das Ziel von Apple, den Preis bei rund 1000 US-Dollar anzusetzen. Zuletzt veröffentlichte Gerüchte, nach denen die AR/VR Brille circa 3000 US-Dollar kosten soll, sind also somit wieder vom Tisch. 1000 USD ist schon ein stolzer Preis, doch wenn man bedenkt, dass 2 Prozessoren verbaut sein sollen, relativiert sich dieser wieder. Die zwei Prozessoren sprechen dafür, dass die Apple Glass für ihre Funktionsfähigkeit kein zusätzliches Gerät brauchen könnte. Aktuelle Geräte wie die HTC Vive kosten rund 600€ und sind nicht mit 15 Kameras sondern nur mit 2 bis 5 Kameras ausgestattet, was die Komplexität deutlich senkt. Somit ist der von Apple angesetzte Preis gar nicht so immens teuer.

Übrigens ist Ming-Chi Kuo mit seinen Vermutungen nicht alleine. Auch Bloomberg schätzt das Erscheinungsdatum auf nächstes Jahr und korrigierte sich hier ebenfalls. Was würdet ihr euch von einer Apple Glass erwarten um ihren Preis zu rechtfertigen? Schreibt es gerne weiter unten in die Kommentare und lasst uns diskutieren.

Macht’s gut und bis zum nächsten Mal, Euer Stefan auf dem appletechnikblog.

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