App-Tipp der Woche – Affinity Photo

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Wir haben Freitag und das Wochenende steht vor der Tür. Es ist also Zeit für meinen App-Tipp der Woche. In dieser Reihe stelle ich Apps vor, die ich besonders empfehlen kann. Diese Woche fällt meine Wahl auf eine Bildbearbeitungs-Software, die sich nicht nur auf dem iPad nutzen lässt. Der Entwickler bietet zudem auch eine Version für den Mac an.

Affinity Photo

Hinter Affiniy Photo steckt der Entwickler Serif Labs, die auf diesem Blog in schöner Regelmäßigkeit erwähnt werden. Nicht weil ich dafür bezahlt werde, sondern weil die Software gut ist und zudem mit gängigen Gepflogenheiten bricht. Affinity Photo ist eine umfassende Software für professionelle Bildbearbeitung und sowohl für iPad als auch Mac erhältlich.

Bietet dem Platzhirsch die Stirn

Vom Funktionsumfang braucht sich Affinity Photo nicht hinter Phtoshop zu verstecken: Das Programm deckt die Bereiche der RAW-Entwicklung, Fotobearbeitung bis hin zum Export der Bilder ab. Dabei werden zudem alle gängigen Dateiformate unterstützt, auch PSD-Files können importiert und bearbeitet werden.

Natürlich ist auch eine Bewertung von Bildern, die Verschlagwortung mit an Board. Eine Fotoverwaltung ist Affinity Photo allerdings nicht, das spielt aber keine groe Rolle – warum, erkläre ich später

Vergleichbare Werkzeuge wie Photoshop

Darüber hinaus bietet Affinity Photo nahezu die gleichen Werkzeuge an, benennt diese allerdings etwas unterschiedlich. „Actions“ heißen bei Affinity Photo schlicht „Macros“. Es ist unbersehbar, dass Serif sich an Photoshop orientiert hat. Damit sollten Umsteiger direkt vertraut sein, es könnte aber etwas altbacken sein.

Die Werkzeugleiste kann individualisiert werden. Diese kann entweder freischwebend oder angedockt genutzt werden,, ähnliche Werkzeuge sind als Gruppen zusammengefasst, die über ein kleines Dreieck geöffnet werden können. So gibt es zum Beispiel drei verschiedene Radierer, fünf verschiedenen Korrekturpinsel und fünf Auswahlmöglichkeiten. Affinity Photo gruppiert die Funktionen in sogenannte Personas, unter Adobe als „Arbeitsbereiche“ bezeichnet, von denen es insgesamt fünf gibt. Diese richten sich an jeweils bestimmte Workflows, was ebenfalls die Bedienung vereinfacht.

Besser für Anfänger geeignet

Obwohl Affinity Photo sich vom Funktionsumfang an professioneller Bildbearbeitung orientiert, ist es gerade auch für Einsteiger deutlich besser als Adobe Photoshop geeignet. Der Grund liegt im sogenannten durchgängigen, nicht destruktiven Arbeiten: In nahezu allen Fällen wird mit Modifikationen gearbeitet und das Originalbild erhalten bleibt – dies kann aber explizit geändert werden. Damit können jederzeit Änderungen an Bildern zurückgenommen werden, wenn diese nicht Euren Vorstellungen entsprechen.

Hervorragend in Fotos integriert

Eingangs ging ich darauf ein, dass Affinity Photo keine Fotoverwaltung beinhaltet. Dies ist aber keine dramatische Sache, denn Affinity Photo bietet ein Plugin an, mit dem sich die zu bearbeitenden Bilder direkt aus Fotos in Affinity Photo importieren und daraus wieder zurück exportieren lassen. Außerdem bietet Affinity Photo eine iCloud-Anbindung an, mit der sich ein geräteübergreifendes Arbeiten realisieren lässt.

Kurz die Vorteile zusammengefasst

Hiwr findet Ihr noch einmal kurz und knackig die wichtigsten Vorteile von Affinity Photo zusammengefasst und übersichtlich aufgelistet:

  • Bearbeitung in Echtzeit
  • Unterstützung für riesige Bilder (über 100 Megapixel)
  • Elegantes Schwenken (Verschieben der Ansicht) und Zoomen mit 60 fps
  • Öffnen und Bearbeiten von PSD- und PSB-Dateien
  • Importieren von PSD-Smartobjekten
  • Unterstützung für hochkomplexe Vektordokumente
  • Studiovorgaben für das App-Layout und weitere Funktionen, mit denen Sie viel Zeit sparen
  • Glätten und Retuschieren von Hautpartien mit der Frequenztrennung
  • Werkzeuge für das Abwedeln, Nachbelichten, Klonen, Reparieren und Entfernen von Schönheitsfehlern
  • Separater Liquify-Arbeitsbereich für kreative Verzerrungen und subtiles Modellieren
  • Entfernen unerwünschter Objekte per Inpainting mit dem Werkzeug „Restaurieren“
  • Korrigieren von Farbstichen, Verstärken von Infrarotbildern und Ergänzen von Live-Filtern mit dem neuen Mischmodus „Division“
  • Zerstörungsfreies Einfügen von Filtereffekten
  • Anwenden auf einzelne Ebenen oder einen ganzen Ebenenstapel
  • Maskieren und Radieren von Bereichen nach dem Anwenden der Effekte
  • Hinzufügen von Live-Ebenen für Liquify-Effekte
  • Alle Effekte lassen sich jederzeit in Echtzeit und voller Auflösung per Vorschau überprüfen.

Vollständige Entwicklung von RAW-Dateien

  • Professionelle Objektivkorrektur
  • Anpassen von Belichtung, Schwarzpunkt, Weißabgleich und vielen anderen Aspekten.
  • Einblenden von Histogramm sowie übersteuerten Lichtern, Zwischentönen und Schatten (Tiefen).
  • Einblenden und Bearbeiten von EXIF-Informationen.
  • Entfernen von Hot Pixeln und die vielleicht beste in dieser Klasse verfügbare Reduktion von Bildrauschen.
  • Importieren von XMP-Dateien (nur Metadaten)
  • Bearbeiten von Metadaten
  • Zuweisen von Copyright-Informationen für ganze Ordner voller Bilder

Preise und Verfügbarkeit

Der eigentliche Grund für die Empfehlung ist aber der Preis, der fü diesen unglaublichen Leistungsumpfang aufgerufen wird. Für den Mac ruft der Entwickler faire 54,99€ auf, die Version für das iPad kostet 21,99€. Allerdings, und dies ist entscheidend, gibt es derzeit eine Rabattaktion von 50% auf Affinity Photo – sowohl für macOS als auch iPadOS.

– Affinity Photo f. macOS

– Affinity Photo für iPadOS

Vor allem aber kommt die wirklich hervorragende Bildbearbeitungs-Software ohne ein lästiges Abonnement aus, was gerade hier sich schnell zu einer Kostenfalle entwickeln kann.

macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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