Wird 2022 das Jahr der Kamera im iPhone?

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bis zum iPhone 7/7 Plus galt der Konsens, dass Apple die im Geamtpaket beste Kamera in einem Smartphone anbietet. Dann jedoch stürzte man gnadenlos ab und insbesondere Google mit seinen Pixelgeräten und Huawei zogen davon. Seit dem Xs Max, insbesondere mit dem 11 Pro, könnte Apple wieder sukzessive aufholen und die Lücke schließen. Damit möchte sich der iPhone-Konzern jedoch nicht zufrieden geben.

Schaut Apple sich bei Huawei um?

Apple war der erste Hersteller, der einen optischen Zoom in einem Smartphone massenmarkttauglich machte, Huawei bot diesbezüglich mit dem P30 Pro jedoch das ausgefeiltere System. Der Hersteller setzt auf ein Periskop-System, welches im Gehäuse liegend angeordnet ist. Der Grund dafür ist simpel, der Platz ist nun einmal begrenzt.

Eine physikalische Grenze, die auch Apple nicht aufheben kann. Aus diesem Grund plant man in Cupertino, spätestens im kommenden Jahr das iPhone mit einem Periskop-Kamerasystem auszustatten. Dazu passend hat man nun ein Patentantrag genehmigt bekommen, welcher nun vom US Patent & Trademark Office genehmigt und veröffentlich wurde:

Skizze aus Patentantrag 20210026117

Parallel dazu schaut sich der iPhone-Konzern nun nach geeigneten Lieferanten um, die einzelne Bauteile des neuen Kamerasystem liefern können. Dies ist jedoch nicht ganz so einfach, das Patent gibt dazu ein paar interessante Hinweise.

Äußerst innovativer Ansatz

Wie bereits erwähnt, Huawei setzt seit dem P30 bereits auf ein Periskop-System und ist somit nicht gänzlich neu. Cupertino hingegen legt den Fokus auf die Anordnung der einzelnen Elemente. So soll laut Patentantrag das Linsensystem zwischen zwei Spiegeln oder Prismen platziert werden. Zusätzlich soll das Objektiv ebenfalls mit einbezogen und mithilfe diverse Aktoren in einer oder sogar mehreren Achsen beweglich sein.

 Zudem will Apple sowohl eine optische Bildstabilisierung als auch einen Autofokus integrieren. Das Unternehmen peilt bei einer festen Brennweite von 35 Millimetern eine maximale Blendenöffnung von 2,8 bis 3,5 an, bei einem Zoom-Objektiv (bis zu fünffach) würde sich dieser Wert natürlich entsprechend verändern.

Unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten

Dabei versteht es Apple wie kein anderes Unternehmen, für seine eigenen Produkte in einer einzigartigen Art und Weise ein Technologietransfer über verschiedene Hardware-Plattformen zu ermöglichen.

Im Bezug auf das Periskop-System lassen sich im Patenantrag eine ganze Reihe an Einsatzmöglichkeiten finden. Daher lässt sich gar nicht genau sagen, ob das System nur im iPhone oder auch beispielsweise im iPad Verwendung finden kann.

Platz ist begrenzt

Abschließend sei noch einmal gesagt, dass der Platz mit den derzeitigen Konstruktionen der Kamera nahezu ausgereizt ist. Das flache Design limitiert insbesondere Brennweite sowie die Lichtempfindlichkeit, beide Eigenschaften sind für ein gutes Bild durchaus sehr wichtig. Mit einem Prismensystem kann Apple beide Probleme konkret adressieren.

Persönlich glaube ich noch nicht an ein Einsatz eines solchen Systems in diesem Jahr, dagegen spricht ja auch, dass das iPhone nur ein S-Upgrade sein soll. Außerdem spielen die Kamerasensoren auch noch eine entscheidende Rolle, um den geheimnisvollen Supersensor von Sony aus der Exmor-Sparte ist es ebenfalls ruhig geworden. 2022 hingegen könnte das jedoch gänzlich anders aussehen. Was ist denn Eure Meinung zu diesem Thema?

Macht´s gut und bis zum nächsten mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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