Apple tüftelt an neuem Werkstoff für das MacBook

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spricht man über das MacBook, fallen Einem sofort zwei Dinge auf: Der Perfektionsgrad des Gehäuses sowie der verwendete Werkstoff. Apple setzt dafür bekanntlich seit knapp zehn Jahren auf Aluminium. Es lässt sich leicht verarbeiten, sieht edel aus, bietet eine gute Haptik und ist ausreichend stabil. Dennoch ist Aluminium unter den Metallen ein vergleichsweise weiches Metall. Aus diesem Grund schaut Apple sich nach Alternativen um und hat so für die aktuelle Series 6 auch Titan ins Programm genommen.

Titan bietet spezifische Vorteile

Titan ist zwar etwas schwerer als Aluminium, bietet jedoch spezifische Vorteile, die auch in anderen Industriezweigen wie dem Flugzeugbau oder der Medizin zum Einsatz kommen. Es ist deutlich härter als Aluminium, lässt sich trotzdem filigran verarbeiten und bietet ebenfalls Möglichkeiten zum Oberflächenfinish an – ein wichtiges Kriterium für Apple.

Nun scheint es so, als könnte Titan beim MacBook ein Comeback feiern. Bereits vor 20 Jahren gab es ein entsprechendes PowerBook aus dem material, das PowerBook G4 Titanium. Grund für die Annahme ist ein eingereichtes und zugesprochenes Patent vom US Patent & Trademark Office.

Die Schutzschrift, welche jetzt vom US Patent & Trademark Office veröffentlicht wurde, trägt den Titel Titanium parts having a blasted surface texture. Apple beschäftigt sich darin mit einem speziellen Problem: Im Unterschied zu Aluminium lässt sich Titan zwar ebenfalls mit einem Oberflächenfinish versehen, der Aufwand ist jedoch ungleich höher. Besonderes Augenmerk legt der kalifornische Konzern dabei auf einen gewissen Glanzeffekt, der bei Titan mit den bisherigen Techniken kaum zu erzielen ist.

Einsatz mehrer Techniken vonnöten

Um den von Apple aufgestellten Qualitätsanspruch zu genügen, bedarf es insgesamt drei Verarbeitungsschritte: Zunächst sollen die Gehäuseoberflächen sandgestrahlt werden um anschließend mit einer Ätztechnik behandelt zu werden. Damit soll eine glatte und zugleich glänzende Oberfläche ohne Fehlerstellen erreicht werden.

Um anschließend einen Farbton zu erzielen, kommt ein Anodisierungsverfahren zum Einsatz. Diese sorgt gleichzeitig dafür, dass die Oberfläche gleichmäßig und dauerhaft beständig ist. Laut dem Patentantrag soll diese auch deutlich weniger anfällig für Fingerabdrücke oder mechanischen Abrieb sein

Auch für iPhone und iPad geeignet

Speziell der letzte Punkt macht Titan in meinen Augen besonders interessant für das iPhone und das iPad, schließlich sehen hier Fingerabdrücke besonders unansehnlich aus. Gleichzeitig könnten diese Produkte leichter (und dünner) werden, da Titan wesentlich stabiler und zugfester als Aluminium ist.

OB derzeit schon direkt Produkte entwickelt werden, lässt sich derzeit nicht sagen. Schließlich reicht der iPhone-Konzern regelmäßig Patente ein, ohne die Technologie direkt umzusetzen. Manchmal dauert es sogar Jahre und ein Patent gerät deshalb in der Techwelt etwas in Vergessenheit. Stellt sich abschließend nur noch die Preisfrage, ganz billig dürfte ein Appleprodukt aus diesem Material nämlich nicht werden….

Würdet Ihr euch ein MacBoom aus Titan direkt zulegen? Oder reicht Euch Aluminium als derzeitiger Werkstoff aus? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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