Roundup zum iPhone 13

Guten Morgen und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

persönlich mag ich spekulative Gerüchte nicht wirklich gerne, vor allem be Produkten die noch eine Ewigkeit hin sind. Andererseits ist das iPhone aber auch ein zu wichtiges Produkt, als das man dies vollkommen außer Acht lassen könnte.

LiDAR für Alle

Erstmals eingeführt mit dem iPad Pro 2020 sorgte LiDAR für Aufsehen, ermöglichte es doch für AR deutlich präzisere Messungen und ein schnelleres Erlebnis. Dementsprechend verwunderte es nicht, dass Cupertino diese Technik in das iPhone transferierte. Analog zum iPad kamen aber auch hier nur die beiden Pro-Modelle in den Genuss des neue LiDAR-Sensors. Lediglich den Einsatzzweck veränderte man im Vergleich zu iPad Pro

Nun berichtet die in Tawain ansässige Fachzeitschrift Digitimes, dass Apple im kommenden iPhone den LiDAR-Sensor in allen Geräten verbauen möchte. Der Grund dafür dürfte recht einfach sein, Apple möchte weiterhin die Fotos mit Tiefenunschärfe verbessern.

Ausweitung von mmWave

Außerdem befassen sich die derzeitigen Gerüchte rund um das iPhone 13 mit dem neuen Standard 5G. Erstmals im iPhone 12 eingeführt, möchte Apple dieses Jahr daran arbeiten, die deutlich schnellere Technik mmWave in mehr Ländern bereitzustellen.

Derzeit wird mmWave hauptsächlich in den USA eingesetzt und kann dort theoretisch Downloadraten von bis zu 20 Gbit/S ermöglichen – von denen wir in Deutschland nur träumen.

Wie dem auch sei, laut Patently Apple soll der Auftragsfertiger Wistron eine bedeutende Summe in den taiwanesischen Hersteller Qiqi investiert haben. Das ist insofern interessant, weil der CEO Xie Hongbo unlängst erklärte, dass die 5G-Komponentenlieferung des Unternehmens in diesem Jahr erheblich zunehmen werde.

Derzeit aber werden die mmWave-Antennen vom japanischen Unternehmen Murata Manufacturing gefertigt, was schlussendlich auf eine Auftragsteilung hindeutet. Das Qiqi dabei in den Fokus von Apple geraten ist, liegt aber hauptsächlich daran, dass man eng mit Qualcomm in den Bereichen 5G und Wi-Fi 6 zusammenarbeite.

Außerdem ist die potenzielle Auswahl von Qiqi noch an anderer Stelle eine interessante Meldung. Die Kernkompetenz des Unternehmens ist eigentlich die Entwicklung und Fertigung von Antennen für Notebooks und hier lässt sich der Bogen zu den MacBooks mitsamt Apple Silicon schlagen.

Apple könnte so mittelfristig seine mobilen Macs mit einer 5G-Konnektivität ausstatten, was als Gerücht schon seit geraumer Zeit durch die Tech-Szene wabert. Bisher sprach vor allem der hohe Stromverbrauch von Intel-Chips dagegen, der M1 jedoch glänzt neben der immensen Performance vor allem mit beeindruckenden Akkulaufzeiten.

Neues Netzteil?

Bevor Ihr wieder in Jubelstürme ausbrecht: Ein Netzteil wird Apple sicherlich nicht mehr in den Lieferumfang des iPhone beilegen. Gleichwohl könnte Cupertino aber ein deutlich kompakteres und gleichzeitig leistungsstärkeres Netzteil auf den Markt bringen.

Grund für die Annahme ist die Fachzeitschrift Digitimes, die erfahren hat, dass TSMC das Unternehmen Navitas mit entsprechenden Komponenten für GaN-LAdegeräte ausgestattet hat.

Diese Ladegeräte setzen im Kern auf Galliumnitrid, welches ein deutlich kompakteres Design bei gleichzeitig gestiegener Leistungsfähigkeit ermöglicht. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt ist, dass solche Netzgeräte weniger Hitze abgeben.

Ob Apple ein verbessertes Netzteil direkt für iPhone und iPad plant, isn unklar aber dennoch möglich. Schaut man sich die derzeitigen Kunden von Navitas an, unter anderem Aukey, Dell, Lenovo und Xiaomi, dürfte wohl eher das MacBook davon profitieren.

Endlich ProMotion?

Last but not least wäre da das Display mit einer Wiederholrate von 120 Hz, welches auf den Namen ProMotion hören könnt. Im iPad Pro längst Realität, bot das iPhone 12 Pro wider Erwarten nur ein 60-Hz-Display. Grund dafür soll der Akkuverbrauch sein. Apple könnte dieses Problem aber mit dem Einbau eines LTPO-Displays umgehen, mit dem man schon das Always-on-Display der Apple Watch Series 5 und Series 6 realisieren konnte.

iOS 15 – ein harter Schnitt

Parallel zu einem neuen iPhone wird es auch dieses Jahr wieder ein neues iOS geben. Ob es auf den Namen iOS 15 hören wird, ist derzeit noch unklar. Jedoch sind erste konkretere Meldungen darüber aufgetaucht, welche Geräte iOS 15 erhalten sollen – die WWDC 2021 ist schließlich nur noch rund ein halbes Jahr entfernt.

Wie bereits früher spekuliert, zieht Cupertino die Daumenschrauben wieder etwas an und setzt demnach einen A10 voraus, wodurch sowohl das iPhone 6S/ 6S Plus als auch das iPhone SE aus 2016 herausfallen würden. Anbei einmal eine vollständige Liste:

  • iPhone 12 Pro (A14 Bionic)
  • iPhone 12 (A14 Bionic)
  • iPhone 12 Mini (A14 Bionic)
  • iPhone 11 Pro (A13 Bionic)
  • iPhone 11 Pro Max (A13 Bionic)
  • iPhone 11 (A13 Bionic)
  • iPhone SE (2020)
  • iPhone XS (A12 Bionic
  • iPhone XS Max (A12 Bionic)
  • iPhone XR (A12 Bionic)
  • iPhone X (A11 Bionic)
  • iPhone 8 (A11 Bionic
  • iPhone 8 Plus (A11 Bionic)
  • iPhone 7 (A10 Fusion)
  • iPhone 7 Plus (A10 Fusion)

Was können wir von iOS 15 erwarten?

Natürlich ist es noch recht früh und bei Apple dürfte sicherlich gerade einmal eine Alpha-Version in einem frühen Betastadium existieren. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die für iOS 15 logisch sind:

Mehr Auswahl bei den Standard-Apps

Den Anfang hat iOS 14 schon gemacht: Erstmals lassen sich für Mails und den Browser andere Apps als Safari und Apple Mail als Standardprogramm definieren. Ich gehe davon aus, dass Apple diesen Weg behutsam aber konsequent fortsetzt. Persönlich würde ich mir auf jeden Fall die Möglichkeit wünschen, eine Third Party Kamera-App als Standard hinterlegen zu können.

Widgets auf dem Sperrbildschirm

iOS 14 hat Widgets auf das iPhone gebracht – iPhone-Besitzer verfielen in Jubelstürme, während Android-Nutzer den Hype mit einem müden Lächeln zur Kenntnis nahmen – schielich ist das außerhalb von iOS schon längst Standard.

Offen bleibt, ob Apple diesen Enthusiasmus aufgreift und die Widgets weiterentwickelt. Denkbar wären demnach Widgets im Sperrbildschirm, wobei Cupertino dies an ein Always-on-Display knüpfen könne um so die Einbrenngefahr von OLED weiter zu minimieren.

Mehr AR

Mit Sicherheit dürfte Apple daran interessiert sein, das Thema AR weiter zu fokussieren. Einerseits betont das Unternehmen immer wieder, wie wichtig AR für die Zukunft ist. Andererseits sollen die Apple Glasses speziell auf AR zugeschnitten sein. Denkbar wäre hier eine Erweiterung der hauseigenen Navigationslösung Apple Karten um entsprechende AR-Funktionen.

Hast Du denn eine spezielle Wunschliste für iOS 15? Schreib mir doch einmal deine Ideen in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

Kaffeekasse

Spendiere mir einen Kaffee und unterstütze meinen Blog und mich bei der Arbeit

5,00 €

Kommentar verfassen

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: