Disney dreht an der Preisschraube: Ab 2021 soll das Abo 8,99€ kosten

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nachdem die erste Freude über all die Neuheuten bei Disney+ abgeklungen ist, macht sich so langsam Ernüchterung breit. Natürlich war klar, dass die neuen Katalogtitel höchstwahrscheinlich nicht für Lau geben wird, zu schlecht geht es dem Disney-Konzern aufgrund der Corona-Pandemie. Doch die Preiserhöhung ist prozentual gesehen schon übig.

Monatspreis steigt um fast 1/3

Die Ankündigung der Preiserhöhung erfolgte im Rahmen des 2020 Investor Day, der in der Nacht von gestern auf heute stattfand. Ab dem 23. Februar wird Disney+ statt der bisherigen 6,99€ nun monatlich 8,99€ kosten, was erst einmal nur 2,00€ mehr pro Monat sind. Schaut man sich das in absoluten Zahlen an, ergeben die 2,00€ eine Preiserhöhung von knapp 29% – was ein ordetnlicher Schluck aus der Pulle ist

Zeitgleich mit dem monatlichen Preis steigt auch der Preis des Jahresabos an. Statt der ürsprünglich veranschlagten 69,99€ werden nun 89,99€ fällig. Unklar bleibt indes, wie die Deutsche Telekom mit dieseer preiserhöhung umgehen wird. Zur Erinnerung: Die Bonner bieten Disney+ dank der Exklusivvermarktung in ihren Magentaverträgen Disney+ als Zubuchoption für monatlich 5,00€ zusätzlich an.

Neue Inhalte und Funktionen sollen die Preiserhöhung rechtfertigen

Disney plant dafür neben der Einführung diverser neuer Star Wars Serien einen neuen Reiter, indem man Unterhaltung für Erwachsene anbieten wird. Dafür muss entsprechend des Jugendschutzes noch eine separate Freischaltung hinterlegt werden, die inhaltiche Ausrichtung bleibt allerdings noch unklar. Erotikfilme dürften hier nicht gezeigt werden, diese passen so gar nicht zur sonstigen strengen jugendfreien Ausrichtung des Konzerns. Ich vermute ich eher Action- und Horrofilme, die in Deutschland mit FSK 18 ausgezeichnet werden.

Daneben soll eine neue Marke namens „Star“ implementiert werden, die für 1000 neue Katalogtitel in fünf Jahren verantwortlich sein soll – was rechnerisch 17 neue Katalogtitel pro Monat ergibt.

Neben der Preiserhöhung hat Disney zudem den Ausbau der Eltern-Funktionen angekündigt. Diese sollen zukünftig Zugriffs-Berechtigungen für einzelne Profile setzen und einen PIN-Schutz für den Zugriff auf ausgewählte Inhalte aktivieren können.

Disney zieht mit dem Wettbewerb gleich

Damit zieht Disney auf unrühmliche Art und Weise mit einen Wettbewerbern gleich. Denn auch Netflix und Spotify haben für das kommende jahr Preiserhöhungen abgekündigt, teilweise sind diese in einigen europäischen Ländern schon aktiv. Damit tritt genau das ein, wovor ich schon vor einigen Jahren gewarnt hatte und es lässt zudem Schlimmes für den App Store befürchten. Ich sehe schon, wie mit allen Abos der Kunde mal so locker-flockig bis zu 650,00€ im Monat, sollte das Auto auch nur noch im Abo-Modell erhältlich sein, ausgibt – keine schöne Entwicklung. Und Apple soll ja Gerüchten zufolge seine Hardware auch in einem Abo anbieten

Kino-Neustarts nicht mit inbegriffen

Ergänzend dazu muss noch erwähnt werden, dass die Filme, die kommendes Jahr ihre Premiere gefeiert hätten, weiterhint nicht inkludiert sind. Wie schon bei Mulan sollen diese als Extra-Verwertung zunächst nur gegen eine Einmalzahlung zur Verfügung gestellt werden, bevor sie deutlich später Bestandteil des regulären Streaming-Kataloges werden. Disbey möchte dadurch seine Verluste durch Corona so weit wie nur irgendmöglich eindämmen.

Was ist Eure Meinung dazu? Wie seht Ihr den generellen Trend, nur noch alles im Abo zu konsumieren? Schreibt mir Eure Meinung in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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