Bekommt das iPad Pro 2020 noch dieses Jahr einen Nachfolger?


Artwizz
Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

heute im Laufe des Tages werden die ersten Kunden hoffentlich Ihr neues iPad Pro 2020 in den Händen halten und, obwohl Sie dafür viel Geld gezahlt haben, könnte es Ende des Jahres schon wieder ein „Auslaufmodell“ werden.

 

Micro LED Ende 2020 in der Neuauflage des iPad Pro

Verschiedene Quellen wie DigiTimes und Leaker wie Jon Prosser verkündeten zum Wochenende, dass Apple für dieses Jahr noch eine iPad-Pro Version mit einem Micro-LED-Display  anbieten wird. Mit der Mini-LED-Technologie ließe sich die Darstellung beim iPad nähert an das visuelle Ergebnis der aktuellen iPhone-Generation mit OLED-Displays rücken.

 

Vorteile von Mini-LED

Mini-LEDs ersetzen bei der geplanten Display-Technik nicht die farbgebenden LEDs, sondern die dahinterliegende Beleuchtung. Ein großer Vorteil: Mini-LEDs lassen sich einzeln ausschalten und erzielen ähnliche Schwarzwerte wir ein OLED-Display. Außerdem erspare man sich damit die OLED-Nachteile wie mögliche Einbrenneffekte und die generell kürzere Lebenserwartung. Darum, so DigiTimes, setze Apple bei seinen mittelgroßen Geräten zukünftig auf Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Das umfasse neben Tablets auch MacBooks.

 

Moderat gestiegene Leistung der neuen iPad Pro Modelle

Das würde auch den Einsatz des neuen A12Z Bionic im neuen iPad Pro erklären, welcher nur eine nochmals aufgebohrte Variante des A12X Bionic darstellt. Dieser wartet mit nur moderaten Leistungszuwächsen auf: Mit 1114 Punkten im Single-Core und 4656 Punkten im Multicore-Modus liegt es nahezu gleichauf mit der 2018er Version. Lediglich die Grafikleistung kann sich dank des zusätzlichen Kerns in der GPU etwas absetzen, hier kommen wir auf einen Wert von 9894 Punkten – gegenüber 9020 Punkten des Vorgängers was ein Unterschied von immerhin zehn Prozent ist.

Zusammenfassend müssen wir hier sagen, dass es durchaus ungewöhnlich ist, dass das neue iPad Pro keine aufgebohrte Variante des aktuellen A13 Bionic bekommen hat – alle Vorgänger des iPad Pro konnten auf eine entsprechend angepasste Variante des hauseigenen A-Chips zurückgreifen. Laut den Quellen soll Apple mit der Mini-LED-Variante wieder auf diesen Zyklus aufspringen und dem Gerät einen A14X spendieren, der aufgebohrten Variante der iPhone-CPU der kommenden 2020-Generation.

 

Verbesserte Kamera und etwas mehr Arbeitsspeicher

Somit haben wir beim neuen iPad Pro unter dem Strich eine teils deutlich verbesserte Kamera sowie mehr Arbeitsspeicher – für einen stattlichen Preis. Immerhin kommen alle 2020er iPad Pro-Modelle nämlich mit 6GB RAM, im Vorgänger war das noch den Modellen mit 1TB bzw. 2TB Speicher vorenthalten. Außerdem verdoppelt Apple in der Einstiegsvariante den Speicher vomn ehemals 64 GB auf nun 128 GB.

Die Kamera des iPad Pro hat ka bekanntlich einen neuartigen ToF-Sensor, den Apple LiDAR-Sensor nennt, enthalten welcher speziell bei AR-Anwendungen seine Vorteile ausspielen soll. Hierzu fehlt es aber noch an wirklich guten Apps, sodass wir abwarten müssen, wie groß der Impact des neuen Sensors wirklich ist.

Keine komplett neue Vorgehensweise

Ob die Gerüchte tatscählich der Wahrheit entsprechen, werden wir im Laufe des Jahres sehen. Doch eine gänzlich neue Vorgehensweise ist das für Apple nicht. Schon einmal präsentierte Apple in einem Abstand von einem knappen halben Jahr zwei iPad Modelle – nämlich das iPad 3 und das iPad 4.

Während das iPad 3 nur das Retina-Display bekam und der A5X damit hoffnungslos überfordert war, war der Nachfolger, das iPad 4, zusätzlich mit dem damals noch neuen Lightning-Anschluss sowie dem A6X (welcher fast 40% mehr Leistung bot) ausgestattet – sehr zum damaligen Ärger vieler Kunden.

Was meint Ihr dazu? Schreibt mir Eure Meinung als Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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