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Die iHaper DL1 Schreibtischlampe: Mehr als nur extravagantes Design?


Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

vor knapp dreieinhalb Wochen bekam ich über Facebook eine etwas merkwürdige Anfrage zum Test der HomeKit-fähigen Schreibtischlampe iHaper DL1 und nach einer kurzen Bedenkzeit habe ich dann doch zugesagt. Ich musste mir die Lampe zwar selbst bestellen jedoch hat der Hersteller mir einen entsprechenden Rabattcode zur Verfügung gestellt und alles war gut.

Jedoch hatte ich ein leicht flaues Gefühl im Magen und leisen Verdacht, mir irgend ein Plunder bestellt zu haben der schnell nur irgendwo herumfliegt. Doch zu meiner Überraschung weit gefehlt wie die nachfolgenden Zeilen beweisen.

Verpackung, Inhalt und Verarbeitungsqualität

Das erste Highlight war nämlich die Verpackung denn die ist richtiggehend luxuriös. Diese machte durch die hochwertige Verarbeitung, der dicken Kartonage sowie dem cleanen Look einen richtig guten Eindruck. Vorne war das Produkt, die Bezeichung, der Hersteller sowie ein richtig dickes HomeKit-Logo platziert.

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Auf den Längsseiten gab es noch ein paar erklärende Piktogramme und auf der Rückseite ein paar technische Beschreibungen

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Das Öffnen der Verpackung erinnert in der Art und Weise verdächtig an Produkte von Apple doch das ist nicht zwingend negativ gemeint – im Gegenteil. Das steigert etwas die Vorfreude und war auch hier angebracht. Denn der Inhalt wird einem richtig ansprechend präsentiert – alle Teile des Leuchtmittels sind fein säuberlich zerlegt und in eigenen Aussparungen eingesetzt. Dadurch bekommt das Ganze einen sehr cleanen und aufgeräumten Look

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Der Inhalt ist recht schnell erzählt. Neben dem Standfuß, dem Hauptkörper des Leuchtmittel wo der USB-C Anschluss für die Stromversorgung untergebracht ist gibt es noch den Arm mit dem eigentlichen Leuchtmittel mit einem Touch-Panel zur Bedienung und einem Bewegungssensor sowie ein USB-auf-USB-C-Kabel und drei Ersatzkappen in Grau und eine kleine Bedienungsanleitung.

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Der überraschend gute Ersteindruck setzt sich auf bei der Herausnahme der einzelnen Bauteile des Leuchtmittels fort. Diese sind nämlich aus einer Art Metall gefertig wobei hier der Standfuß aus Aluminium mit seinem vergleichsweise hohen Gewicht positiv heraussticht. Alle Teile sind zudem mit einem matten, leicht perlmutt-artigen Finish beschichtet worden was zum Premiumgefühl beiträgt.

Das Leuchtmittel muss zusammengesteckt werden und benötigt dafür entsprechende Verbindungen. Der Arm mit der LED hat dafür eine Steckverbindung während die Taschenlampe über eine magnetische Steckverbindung verfügt.

Beide Verbindungen sind auf einem wirklich guten Verarbeitungsniveau. Gleiches gilt auch für die USB-C-Buchse am Hauptkörper. Diese ist sehr sauber eingefasst – das Kabel hat absolut gar kein Spiel.

Das LED der Lampe ist eine rein weiße LED da das Leuchtmittel als Schreibtischlampe konzipiert wurde. Dementsprechend kann die DL1 kein warmes Weiß darstellen sondern verbleibt immer als kühles Weiß. Jedoch hat der Hersteller einen Blaufilter eingesetzt um die Augen zu schonen.

  • Eingangsspannung: DC 5V 2A
  • Nennleistung: 3,2 W (16 x 0,2 W LED-Module)
  • Batteriekapazität: Lampe – 2600mAh / Taschenlampe – 800mAh
  • LED-Lebensdauer: 25.000 Stunden
  • Rang of CCT: 3800-4250K
  • Lichtstrom: 80-160lm

Einbindung in HomeKit 

Das Zusammenstecken der Lampe ist einfach und zügig erledigt was ich über die Einbindung in HomeKit nicht sagen kann. Zwar verfügt das iHaper DL1 Leuchtmittel natürlich über den obligatorischen Code zum Einscannen doch irgendwie wollten weder die Home-App noch die Hersteller-App das Leuchtmittel hinzufügen. Selbst das Entfernen und Wiederhinzufügen meines W-Lan-Netzwerks brachten keinen gewünschten Erfolg. Auch die Registrierung in der iHaper-App schuf keine Abhilfe. Irgendwann nach 30 Minuten Zeitaufwand und diversen Resets klappte es dann doch noch – das Leuchtmittel war über die Home-App auf dem gewohnten Weg eingebunden.

Im Nachhinein kann ich hier leider keine Fehlerquelle ausmachen, weshalb ich das noch zu hoch gewichten möchte. Erwähnt werden muss es dennoch.

Einmal eingebunden, verhält sich die DL1 wie jedes andere HomeKit-fähige Produkt. Man kann es umbenennen, einem entsprechenden Raum zuweisen, mit Automationen versehen usw.

Extra erwähnt werden muss der Bewegungssensor der Lampe. Durch diesen hat die Lampe zwei Funktionen die jedoch in der Home-App als ein Gerät angezeigt werden. Man kann über das Einstellungs-Icon der Lampe den Bewegungssensor allerdings abkoppeln und als eigenständiges Gerät anzeigen lassen.

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Aufbau & Steuerung und Nutzen im Alltag

Die DL1 wird mit wenigen Handgriffen zusammengesteckt und ist somit wirklich flott aufgebaut. Die meisten Nutzer werden den Fuß wohl eben abstellen wodurch der Arm mit der integrierten LED einen Winkel von 45° aufweist.

Es ist allerdings auch möglich, den Fuß bis zur Markierung am Hauptarm hochzuschieben. Damit kippt die ganze Konstruktion um ca. 45° was zur Folge hat, das der Arm mit der LED sich nun in der horizontalen Waage befindet.

Steuern lässt sich das Leuchtmittel auf insgesamt drei Arten. Da wäre zunächst einmal die manuelle Steuerung über das Touchfeld auf dem Arm mit der eigentlichen LED. Dieser hat ein Ein/Aus-Symbol sowie insgesamt vier Stufen zur Helligkeistregulierung die mit einem Punkt gekennzeichnet sind:

  • Netzsymbol = Aus oder 5% Helligkeit
  • Punkt 1 = 10% Helligkeit
  • Punkt 2 = 20% Helligkeit
  • Punkt 3 = 50% Helligkeit
  • Punkt 4 = 100% Helligkeit

Fairerweise muss ich erwähnen, dass sich auf dem kleinen Touchfeld nur die Punkte sowie der Ein/Aus-Button bewegungsempfindlich ist. Ein Wischen zur Regulierung der Helligkeit ist leider nicht möglich.

Zudem muss man wissen, dass man das Leuchtmittel auch auf eine Helligkeit zwischen 1% – 5% regulieren kann was allerdings nur über die Home-App möglich ist. Hier fungiert sie als ganz normal eingebundenes Leuchtmittel. Last but not least lässt sich die Lampe somit auch via Siri steuern was überraschend gut klappt.

Das Licht der LED wie bereits erwähnt ein etwas kühleres Weiß da sie für den EInsatz am Schreibtisch gedacht ist. Bei mir steht sie trotzdem auf meinem Nachttisch, die Möglichkeit, einen etwas wärmeren Weißton einzustellen vermisse ich schon etwas.

Der in der Mitte angebrachte Bewegungssensor wird als eine Art Abwesenheitsaktor eingesetzt. Ist man länger als 5 Min. abwesend, stellt die Lampe automatisch den dunkelsten Modus (= 5% Helligkeit) ein. Nach weiteren 30 Min. Abwesenheit bzw. ohne erkannte Bewegung schaltet sich die DL1 automatisch aus. Ist man innerhalb der 30 Min. wieder am Platz, regelt sich das Leuchtmittel wieder automatisch auf die eingestellte Helligkeit zurück. Leider ist der Sensor etwas langsam gewesen weshalb ich empfehle, sich genau zu überlegen ob man diesen braucht oder nicht. Ich brauche ihn nicht und habe ihn deshalb deaktiviert.

Auf der anderen Seite in der Mitte befindet sich die Mode/Reset-Taste mit der man den zuvor beschriebenen Automatik-Modus aktivieren kann welcher durch die blaue LED im Bewegungssensor angezeigt wird.  Zusätzlich lässt sich die Lampe durch diese Taste, wenn man die zehn Sekunden gedrückt hält und die LED zweimal pulsiert, auf Werkszustand zurücksetzen.

Das eigentliche Highlight für mich ist aber die integrierte Taschenlampe die im etwas kleineren Arm untergebracht ist. Dieser ist ca. 14 cm lang, ist wirklich gut ausbalanciert und liegt somit gut in der Hand.

Richtig gut gefällt mir, dass die Taschenlampe über einen magnetischen Verschluss am Hauptteil der Lampe angesteckt wird. Dieser ist richtig gut verarbeitet und sorgt zudem dafür, dass die Steckverbindung mit der Zeit nicht ausleiert.

Um die dort integrierte LED nutzen zu können, muss man die orangene Schutzkappe abstecken und auf der anderen Seite im Magnetverschluss die kleine Taste nach unten drücken. Der Lichtkegel ist nicht besonders groß und reicht dennoch aus. Für mich ist es eher eine Sicherheitsfunktion doch die Lampe kann man auch mal zu einer Nachtwanderung mitnehmen. Der integrierte Lithium-Ionen Akku hält laut Hersteller ca. 4 Stunden – genauso lange muss die Taschenlampe danach aufgeladen werden.

Es ist allerdings nicht klar ob die 4 Stunden Akkulaufzeit nur für die Taschenlampe oder zusammen mit der LED der Hauptlampe gelten. Das hatte ich vergessen zu erwähnen, die DL1 lässt sich nämlich auch autark ohne angeschlossene Stromversorgung betreiben.

Etwas gesondert will ich hier noch einmal auf die App des Herstellers eingehen. Die App „iHaper“ lässt sich über den iOS App Store installieren und ist selbstverständlich kostenfrei.

Auch hier kann iHaper punkten denn die App ist optisch auf einem überraschend guten Niveau – da habe ich schon deutlich schlechtere HomeKit-Apps gesehen.

Nach dem Start der App zeigt diese übrigens immer den Reiter Home an, der unten in der Leiste grün hervorgehoben ist.

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Durch den hellgrauen Look sowie den quadratischen Kacheln der bisher eingebundenen App findet man sich schnell zurecht. Links oben in der Ecke befindet sich das obligatorische +-Icon zum Einbinden neuer HomeKit-fähiger Produkte. Rechts oben in der lässt sich eine Übersicht der angelegten Räume öffnen.

In der unteren Reiterleiste kann man zudem zu den Szenen und den Einstellungen navigieren. Interessanterweise gefallen mir die deutlich größeren Kacheln der Szenen in dieser App bisher am Besten – sie sind dadurch schön übersichtlich.

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Im Reiter Einstellungen kann man einen Account anlegen, dadurch einen zusätzlichen Cloud-Sync einstellen sowie nach Firmware-Updates suchen. Das ist recht übersichtlich und schlank gehalten.

Ruft man allerdings die Einstellungen der einzelnen Geräte auf, reicht die Optik nicht mehr an das Niveau der Startseite heran. Insbesondere der „metallische“ Schieberegler zum Einstellen der Helligkeit mutet wie ein Relikt aus 2014 an.

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Leider muss ich hier an der Stelle auch drei Kritikpunkte äußern die mir in der Benutzung aufgefallen sind. Da wäre zum einen die fehlende Übersetzung. Die App ist nur in Englich verfügbar. Was für mich kein Beinbruch ist könnte einem anderen etwas sauer aufstoßen. Zweitens ist die Reaktionsgeschwindigkeit der App etwas lahm. Hat man die App vollständig geschlossen und startet diese erneut, kann man förmlich die berühmt/berüchtige Gedenksekunde sehen bis alle Kacheln der eingebundene Geräte vollständig geladen und aktualisiert werden.

Zum Schluss muss ich noch das fehlende Firmware-Update ansprechen. Zwar hat mich der Hersteller vor Testbeginn darauf aufmerksam gemacht doch das ist schon drei Wochen her.

Mir wird nämlich nun in der Home-App von Apple mit der so typischen roten Ziffernmarkierung an der linken, oberen Ecke der App nun ständig signalisiert, dass für DL1 von iHaper ein Update bereitsteht. Wechsel ich nun, wie vorgegeben, in die App von iHaper und suche über die Einstellungen der Firmware-Aktualisierung nach einer neuen Firmware, wird keine neue Firmware gefunden.

Laut Hersteller ist die neue Firmware bereits bei Apple zur Überprüfung eingerecht worden doch Apple´s eigene App zeig ja an, dass ein Firmware-Update bereitsteht. Das ist dann doch etwas nervig; vor allem weil ich dadurch den Typ der DL1 nicht auf „Lampe“ ändern kann. Dies ist aber notwendig, damit Siri bei dem Befehl „Hey Siri, schalte alle Lampen im Schlafzimmer aus“ auch die DL1 ausschaltet.

Das mag zwar nur nach einer Kleinigkeit klingen, kann aber im Alltag manchmal etwas frustrierend sein. Da ich die Lampe aber in einer Automation einsetze und sie sonst über die Home-App, Sprachsteuerung und über das Touchfeld bediene, fällt das nicht allzusehr ins Gewicht.

Fazit

Trotz der in Summe kleinen Schwächen bin ich positiv von der DL1 überrascht. Die Verarbeitungsqualität ist auf einem hervorragenden Niveau und punktet zudem mit cleveren Details wie dem Magnetverschluss der Taschenlampe. Die maximale Helligkeit der LED ist für den Gebrauch am Schreibtisch absolut ausreichend und zudem mit einem Blaufilter ausgestattet. Der sogenannte Stroboskop-Aufbau sorgt dafür, dass die Augen geschont und somit die physische und psychische Belastung der LED heruntergefahren wird.

Die kleineren Schwächen in der App fallen für mich nicht so sehr ins Gewicht, da ich die DL1 hauptsächlich via Home-App und Siri steuere. Lediglich das immer noch nicht zur Verfügung stehende Firmware-Update trübt den sonst positiven Eindruck.

Kommen wir somit zur Ausgangsfrage zurück ob die DL1 mehr als nur extravagantes Design ist?

Ich kann sagen, dass die DL1 definitiv mehr als das ist. Dafür sorgen schon die kleinen und cleveren Details der Lampe. In Kombination mit der Verarbeitungsqualität geht deshalb für mich auch der Preis mit 79,99€ gerade noch in Ordnung.

Wer also auf der Suche nach einer HomeKit-fähigen Schreibtischlampe ist und zudem ein ausgefallendes Design nicht scheut, darf sich die DL1 gerne anschauen oder über den nachfolgenden Link bestellen.

iHaper lässt die hier getestete Lampe in exakt gleicher Ausstattung, Lieferumfang und Verarbeitungsqualität vom einem zweiten Hersteller produzieren denn ich Euch noch einmal nachfolgend verlinke:

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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2 Kommentare zu „Die iHaper DL1 Schreibtischlampe: Mehr als nur extravagantes Design?

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    1. Vielen Dank. Ich war auch wirklich positiv überrascht. Das Beste an der Lampe: Du kannst Sie mit Siri, der Sprachsteuerung vom iPhone, sogar mit der Stimme bedienen. MacGyver lässt grüßen ✌🏻️😏

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