Werbeanzeigen

Meine Woche – 29/19

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

Bevor ich konkret auf die Themen im Bereich der Hardware einsteige will ich nochmal auf die Schizophrenie von Usern im Allgemeinen und von uns Deutschen im Besonderen eingehen.

Der Grund dafür ist die Alterungsapp „Face App“ eines russischen Entwicklers die sich zu einem regelrechten Hyperhype entwickelt hat.

Diese App nimmt ein Selfies auf und rechnet dann aus wie ihr mit 50, mit 60 usw. ausschaut. Was zunächst einmal aus Sicht der Anwendungen bedenklich ist wird umso grotesker wenn man sich die dazugehörigen AGB der App selbst durchliest. Nicht nur, dass der Anbieter alle errechneten Fotos in seiner Datenbank speichert – man räumt ihm auch alle weiteren Nutzungsrechte damit ein; ohne das Ihr einen späteren Zugriff darauf bekommt. In Zeiten von steigender Cyperkriminalität, gepaart mit wachsendem Zugriff auf die Ressource KI, ein gefährliches Unterfangen. Schon heute kämpfen Promis dagegen an, dass mithilfe von Deep Fake ihre Gesichter in Pornos montiert werden.

Auf der anderen Seite drehen wir in Deutschland ab, wenn wir eine Kreditkarte nutzen sollen, der Händler uns nach einer Mail-Adresse fragt oder die breite Masse bei Artikel 13 und Artikel 17 einfach nur die Achseln Zucht – getreu dem Motto „Was geht mich denn das an?“

Kommen wir nun zu Apple und man scheint in Cupertino die Strategie hinsichtlich seiner Dienstleistungen zu überdenken. Nachdem man die Markennamen und -rechte der Apple Card in Europa und Hongkong registrieren lies, tat man Selbiges nun auch in Kanada. Auch wenn es noch keine konkreten Termine zur Markteinführung gibt, scheint man in Cupertino doch an einer flächendeckender en Einführung zu arbeiten. Dies kann ja nur vorteilhaft für den Kunden sein.

Das diesjährige iPhone ist nicht mehr allzu weit von uns entfernt und es scheint ein eher langweiligeres Update zu werden: Wir bekommen eine dritte Linse für die Kamera, wahrscheinlich Ultra-Weitwinkel und den neuen A13 SoC – und das war es.

Die wesentlich interessanten Features werden leider erst für 2020 gehandelt. Konkret geht es neben der besseren Kamera für AR-Anwendungen hier um ein mögliches 120 Hz Displaywelches im iPad schon seit gut zwei Jahren Standard in der Pro-Version ist. Weshalb man dann noch bis in kommende Jahr warten will, erschließt sich mir nicht so ganz. Vor allem wenn man bedenkt, dass beispielsweise das OnePlus 7 Pro gerade wegen seinem 120 Hz-Display hervorragende Kritiken bekommt.

Aber auch iOS-User wissen die 120 Hz zu schätzen wenn man Ihnen ein aktuelles iPad Air 3 oder ein 11″ Pro vorführt. Der Unterschied beim Scrollen ist einfach da und lässt sich nicht wegdiskutieren! Die 120 Hz sind einfach angenehmer und komfortabler.

Etwas unschöne Nachrichten gab es im Bereich der Sicherheit auch wenn diese eher theoretischer Natur sind.

So haben alle Geräte mit iOS, macOS und Windows eine Bluetooth-Sicherheitslücke durch die ein Angreifer das Gerät tracken kann. Das klingt zwar erstmal nicht sonderlich erwähnenswert doch lassen sich so beispielsweise Bewegungsprofile erstellen. Diese wiederum lassen auch für verschiedenste Zwecke auswerten und verkaufen.

Das der HomePod sich mehr als nur schleppend verkauft, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Der Grund dafür ist auch nicht die Audio-Qualität sondern viel mehr der Sprachassistent Siri. Dieses Problem hat Apple erkannt und investiert inzwischen mit Nachdruck gewaltige Ressourcen um den Sprachassistenten zu verbessern. Dabei gehen wohl auch die Überlegungen hin, ob man nicht gleich ein eigenes Betriebssystem für Siri, also siriOS, entwickelt. Die Vorteile dafür liegen auf der Hand. Wenn es als Funktionskonzept ohne Bindung an eine bestimmte Hardware entwickelt wird könnte man Siri viel einfacher entwickeln und Drittanbieter hinzugewinnen. Diese müssten nicht umständlich über API´s programmieren sondern können native Programme für Siri entwickeln; so wie Amazon das mit den sogenannten Alexa-Skills handhabt.

Das ich von der Apple TV 4K nicht nur begeistert sondern auch überzeugt bin, dürfte kein Geheimnis sein. Vor allem die Möglichkeiten der App Installation sind wirklich genial. Dadurch kann auch die Apple TV endlich auf server-basierte Bibliotheken zugreifen um Inhalte von einer Netzwerkfestplatte wiedergeben zu können. Die App dafür ist Plex und der Anbiueter hat vergangene Woche ein spannendes Update veröffentlicht: Mit dem neuesten Update unterstützt Plex nun auch HDR (High Dynamic Range) auf der Apple TV 4 und Apple TV 4K. Nun kann man auch bei diesen Bildinmhalten die gesteigerten Kontraste, die insbesondere bei dunklen Bildinhalten eine enorme Verbesserung bieten, genießen. Um dieses Feature genießen zu können benötigt man allerdings ein Plex Premium-Abo welches natürlich kostenfrei ist.

Zusätzlich wurden Verbesserungen beid er allgemeinen Leistung der App sowie den Untertiteln hinzugefügt. Damit dürfte die Apple TV 4K seinen Vorsprung als beste Set-Top-Box weiter ausbauen.

Eine Nachricht die auch für den Streaming-Dienst Netflix zur absoluten Unzeit kommt. Die gerade veröffentlichen Quartalszahlen ließen den Aktienkurs um fast 10% nach unten rauschen. In den USA hat man im Vorjahresvergleich 130.000 Abonnenten verloren und weltweit statt 5 Mio. neuer Kunden nur 2,7 Mio. Neukunden generieren können. Wirklich dramatisch wird aber wenn man bedenkt, dass Netflix vor allem in den Regionen die anvisierten Neukundengewinne nicht erzielen konnte in denen die Preiserhöhung von 11,99€ auf nun 15,99€ gegriffen hat.

Zum Abschluss noch einmal ein kleiner Fun-Fact welcher das Benchmark-Scoring etwas in Relation rücken sollte. vergangene Woche hatten wir das 50. Jubiläum der Mondlandung, was für damalige Verhältnisse nicht nur an Ingenieursleistung sondern fast schon an ein Wunder grenzte. Alleine die ganzen Raketen und dann erst die Elektronik die es dafür brauchte. Im Vergleich von damals zu heute hat ein betagtes iPhone 6 mit dem A8-Chip (1,2 GHz Taktfrequenz, 32-bit Architektur und 1 GB RAM) könnte 120 Mio Apollo-Missionen steuern. In diesem Kontext erscheinen die Ingenieursleistung sowohl von damals auch von heute in einem ganz anderen Licht – und vielleicht entspannen wir uns diesbezüglich wieder etwas wenn es um das Thema Benchmarks geht.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

Spendiere mir doch einen Kaffee, dann bin ich umso fitter und kann mehr noch mehr Content für Dich produzieren

Ich betreibe meinen Blog als Alleinunterhalter mit viel Liebe und Herzblut. Das Bloggen ist für mich ein Lebenstraum und erfüllt mich. Es macht mir einfach Spass, meine Gedanken zu technischen Dingen mit Euch zu teilen. Doch als Blogger bin ich natürlich auch auf Einnahmen angewiesen. Mit einer kleinen Spende unterstützt Du mich und meinen Blog und drückst deine Wertschätzung an meiner Arbeit aus. Dafür bedanke ich mich recht herzlich

€4,00

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: