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Das IFA Innovations Media Briefing 2019 – Teil 2

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

 

der erste Tag des Innovations Media Briefing war auf jeden Fall spannend, viele bekannte Gesichter, neben einigen  neuen Gesichtern waren dabei und die Location de Media Night war ebenfalls klasse.

 

Wie im ersten Teil bereits angedeutet, ist das Thema KI das zentrale Produktmerkmal der diesjährigen Geräte. So hat Bosch seinen ersten Backofen vorgestellt der mithilfe von Künstlicher Intelligenz Voraussagen treffen will, wann der Kuchen laut eingespielten Rezept fertig ist.

Neben der Künstlichen Intelligenz versuchen die Hersteller vor allem, den Kunden mit zusätzlichen Services noch stärker an sich zu binden. Deshalb wird es im Laufe des Jahres von Philips bezüglich ihrer Sonicare-Schallzahnbürsten einen neuen Service geben – mithilfe der dazugehörigen App kann sich nun seine Ersatzbürstenköpfe bequem nach einem in der App errechneten Intervall direkt nach Hause liefern lassen.

 

Philips will die Zahnpflege effizienter gestalten

App ist hierbei ein gutes Stichwort denn mit der neuen Zahnbürste Sonicare ExpertClean wird es einen neuen Dienst in der App geben – Teledentistry Service.

In enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten entwickelt, sollen hierbei die Zahnbürste und der Dienst neue Möglichkeiten in der Zahnpflege bieten. Die Zahnbürste übernimmt die Auswahl des Putzprogramms und der Intensität ab, vibriert bei einem zu starken Druck und gibt mithilfe der App Warnhinweise wenn man „schrubbt“.

Der dazugehörige Dienst Teledentistry Service gibt überdies Hinweise und Lösungen bei alltäglichen Nöten in der Mundhygiene wie einem geröteten Zahnfleisch und was man dagegen am Besten unternehmen kann.

Als Voraussetzung nennt Philips ein Smartphone, die Installation der App sowie das Eintragen seines Zahnarztes inklusive Kontaktdaten. Bei Bedarf kann man nun seine Anfrage stellen und bekommt innerhalb weniger Stunden eine Antwort – ganz ohne lästigen Besuch beim Zahnklempner. Allerdings muss der eigenen Arzt lizensiert sein; zum genaueren Prozedere wollte man sich nicht äußern.

Zudem muss man hierbei natürlich auch die Aspekte des Datenschutz im Auge behalten auch wenn Philips auf mehrfache Nachfrage versicherte, sich an alle gängigen Datenschutzgesetze zu halten.

 

Philips Ambilight TV – Dolby Vision hält auch hier Einzug

Die Firma TP-Vision, die die Markenrechte von Philips für die Fernseher nutzen darf, hat letztes Jahr mit dem OLED 803 und dem 903 zwei ziemlich leistungsstarke und qualitativ hochwertige Fernseher auf den Markt gebracht. Vor allem mit der P5 Engine, also dem hauseigenem Bildprozessor, gelang es TP-Vision, ein erstaunlich kontrastreiches Bild aus dem Panel zu ziehen.

Mit den neuen OLED-Modellen 804 und 904 nimmt TP-Vision nun wichtige Verbesserungen im Detail vor. An vorderster Stelle ist hier nun die Unterstützung von Dolby Vision zu nennen, die in den letztjährigen Modellen noch gefehlt hat. Der Hersteller erklärte dies mit langwierigen Lizenzverhandlungen mit Dolby, da man bei Dolby Vision bisher keine zusätzliche Bildbearbeitung mit ein pflegen durfte – was TP-Vision allerdings um jeden Preis haben wollte

Dieses Jahr ist es nun soweit und dank der neuen P5 Engine in dritter Generation (spezielle Dual-Core-Architektur) gibt es neben dem üblichen Dolby Vision Mode noch einen Dolby Vision Brightness Mode – höhere Farbbrillianz und verbesserte Schwarzwerte sollen hier zum Tragen kommen.

Wie dem auch sein, durch die Implementierung verfügen nun auch der OLED 804 und der OLED 904 über die Unterstzützung sämtlich aktueller Farbsättingsformate, angefangen von HDR, HLG, HDR10 und Dolby Vision.

 

HomeKit für die aktuellen LG OLED-TV Modelle

Die Koreaner sind spätestens seit letztem Jahr Marktführer bei den OLED-TV´s und schicken sich an, diese Stellung auch in 2019 weiter auszubauen. Helfen sollen dabei wichtige Verbesserungen im Detail sowie die Implementierung von Apple´s HomeKit. Dafür ist allerdings webOS 4.5 notwendig welches nur auf dem α7 und α9 der zweiten Generation läuft weshalb die Modelle aus dem letzten Jahr leider nicht unterstützt werden – für diejenigen gibt es allerdings die Apple TV 4k.

LG plant das entsprechende Update innerhalb der nächsten sechs Wochen an alle 2019er TV-Modelle auszuliefern wobei die höherwertigen Modelle zuerst das entsprechende Update bekommen – ähnlich wie es zurzeit beim Rollout von Amazon Alexa ist.

Hierbei weist man bei LG noch eine Besonderheit hin, dass sich Amazon Alexa und der Google Assistant ausschließlich bei gedrückter Mikrofontaste auf der Fernbedienung benutzen lassen und nicht, wie sonst üblich, auf Zuruf der Aktivierungsphrase.

Aufseiten der Hardware verbaut man ab dem LG C9 nun auf allen HDMI-Steckplätzen 2.1 HDMI-Chipsätze durch die die sogenannte Lagzeit auf ein absolutes Minimum sinkt und ein spezieller Gamingmodus somit obsolet wird.

 

Das Thema Smart Home dehnt sich nun verstärkt auf Nutzer von Mietwohungen aus

Smart Home ist ein riesengroßer Markt mit einem unglaublichen Potenzial welches nur ein großes Problem bisher hatte – Sicherheitsprodukte waren eigentlich nur auf die Besitzer von Eigenheimen zugeschnitten.

Das ändert sich erst gerade nach und nach. Erst vor wenigen Wochen hatte Ring eine Türkamera für den Türspion vorgelegt. Nun zeigt der österreichische Hersteller Nuki, bekannt durch sein Smart Lock, eine Ergänzung für Mietwohnungen zu seinem smarten Türschloss

Mit dem Nuki Opener werden klassische Gegensprechanlagen nun auch smart gemacht und ermöglichen in Kombination mit dem Nuki Smart Lock auch Nutzern von Mietwohnungen einen komplett schlüssellosen Zugang von der Straße bis in die Wohnung hinein.

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Der smarte Türöffner steuert den Türsummer an und ist als Nachrüstlösung konzipiert. So kann der Nuki Opener in weniger als 15 Minuten vom Bewohner selbst installiert werden. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über 4 AAA-Batterien oder über einen 5V-Micro-USB-Anschluss.

Mit der Öffnen-Funktion wird der Buzzer der Gegensprechanlage über die Nuki App aktiviert. Natürlich funktioniert das auch von unterwegs, sodass berechtigte Personen ganz einfach der Familie, Freunden oder dem Paketdienstleister die Haustür öffnen können, wenn sie selbst nicht zu Hause sind.

besonders spannend ist der sogenannte Dauermodus, mit dem Unternehmen oder Vermieter von Ferienwohnungen den Zutritt deutlich vereinfachen können. Laut Hersteller ist das System zurzeit mit 700 verschiedenen Modellen am Markt durch die Unterstützung des industriellen Standards kompatibel doch man arbeite mit Hochdruck daran, möglichst alle Firmen von Gegensprechanlagen unterstützen zu können.

Der Nuki Opener ist zurzeit nur auf Einladung erhältlich, der breitangelegte Verkaufsstart erfolgt dann pünktlich zur IFA im Herbst

 

Noch ein paar weitere Eindrücke

Ganz konkret habe ich mir dann noch einmal den Stand von Samsung angeschaut da ich mir die Integration von AirPlay und der Apple TV App anschauen wollte.

Vorab gesagt, ist das deutlich besser gelungen als im Vorfeld von mir vermutet. Beides ist vergleichsweise stabil, flüssig und ausreichend schnell genug wobei es doch Unterschiede im Detail gibt.

AirPlay 2 war für mich als Apple TV-Nutzer doch etwas ungewohnt auszuwählen, da es keine automatische Verbindungsanzeige gab. Die Apple TV-App ist in der Oberfläche und der Bedienung eins zu eins wie auf der Apple TV 4k und kann mit einer erstaunlich guten Geschwindigkeit punkten; auch wenn die App auf der Apple TV4k doch nochmal einen Zacken geschmeidiger läuft

 

Ich freue mich auf das  Innovations Media Briefing im kommenden Jahr sowie auf die diesjährige IFA. Ihr dürft Euch auf jeden Fall auf spannende News von der IFA 2019 auf meinem Blog und auf Instagram freuen, bleibt also dran

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

 

 

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