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Meine Woche – 25/19

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

 

das Wochenende war ich mit meiner besseren Hälfte in Bad Kissingen auf der „Abenteuer & Allrad“, der weltweit größten Messe für Offroad-Fahrzeuge, Outdoor-Fahrzeuge und was sonst noch so dazugehört. Es war ein spannendes Event, wir sind mit einem Offroad-Buggy mitgefahren, Land Rover hat seinen Land Rover Evoque mal so richtig durch den Schlamm geprügelt, kurzum es war beeindruckend.

 

Deshalb gibt es meinen obligatorischen Wochenrückblick erst am heutigen Dienstag Mittag wobei ich auch dieses Mal wieder ein paar Highlights habe. Dabei will ich mal nicht mit Apple sondern mit Signifiy, der Firma hinter Philips Hue, anfangen.

Die haben in der vergangenen Woche damit aufhorchen lassen dass Ihr neues Li-Fi-System ab sofort auf den Markt kommt. Doch was ist das überhaupt?

LiFi nutzt Lichtwellen anstelle von Funksignalen, wodurch eine zuverlässige und sichere drahtlose Zwei-Wege-Kommunikation ermöglicht werden soll. Die Geschwindigkeiten liegen laut Hersteller weit über den meisten herkömmlichen drahtlosen Technologien wie Bluetooth, WLAN oder 4G. Mit Trulifi 6013 sind garantierte 250 Mbit/s möglich, da es keine Interferenzen mit anderen Funkkommunikationssystemen gibt. Das LiFi-Spektrum ist 1000 Mal größer als das Funkspektrum, wodurch Engpässe vermieden werden sollen.

Das ist durchaus beeindruckend hat allerdings einen Haken. Da es sich hier um ein optisches Übertragungsgverfahren handelt können keine Daten zwischen Mauern und Wänden hindurch übertragen werden was auch den vorgestellten Einsatzort in Krankenhäusern oder Großraumbüros erklärt. Persönlich würde ich das System eher in die städtische Infrastruktur integrieren um so eine flächendeckende Abdeckung eines städtischen W-Lan-Netzwerkes zu erzielen.

 

Etwas kurios ist zurzeit ein Bug im Google Chrome Browser durch den die Arbeit mit Final Cut Pro X wahrlich beschwerlich sein kann. So kann die Benutzung des Browsers dazu führen, dass Final Cut Pro extrem verlangsamt wird oder gleich ganz abstürzt. Der Grund dafür ist recht simpel denn Google Chrome nutzt das VideoToolBox-Framework; genau wie Final Cut Pro X. Das Framework stellt sicher, dass Videos encodiert und decodiert werden können. Spielte man nun ein Video auf YouTube im Chrome-Browser ab, führte dies dazu, dass die CPU-Last auf bis zu 300% nach oben schnellte und Final Cut deswegen den Dienst quittierte.

Das Problem klässt sich relativ einfach wenn auch etwas unelegant lösen; man muss den Browser lediglich vollständig beenden. Durch das Schließen von Google Chrome wird der Zugriff aif das VideoToolBox-Framework unterbunden und Final Cut Pro X arbeitet wieder wie gewohnt. Da es sich um ein Framework von Apple handelt, auf das der Browser zugreift, können unter Umständen auch andere Programme wie DaVinci Resolve oder Adobe Premiere davon betroffen sein.

 

Adobe ist ein gutes Stichwort denn die (umstrittene) Software-Schmiede hat nach über einem Jahr nach der Ankündigung auf der WWDC 2018 endlich sein Comeback im Mac App Store gegeben:

Die Rede ist von Adobe Lightroom, einer Software zum Bearbeiten von Fotos die sich seit Mitte letzter Woche im Mac App Store auffinden lässt und überdies von Apple recht prominent im Store beworben wird. Ursprünglich war das Comeback, wie bereits erwähnt, auf der WWDC 2018 angekündigt und warum es so lange dauerte; darüber lässt sich nur spekulieren. Mit Sicherheit dürften aber Verhandlungen über die Konditionen einen entscheidenen Anteil daran gehabt haben. Auch für Lightroom benötigt der Anwender ein entsprechendes Abo was zurzeit mit 10,50€ zu Buche schlägt und sogar minimal günstiger als das Abo direkt über Adobe ist.

Da die Software über den Mac App Store vertrieben wird, zieht das also einen sogenannten In-App Kauf nach sich an dem der Konzern aus Cupertino seine gewohnten 30% Provision einbehält. Zwar sinkt die Provision ab dem zweiten Jahr nur noch auf 15% was jedoch trotzdem nicht unerhebliche Kosten für Adobe sind. Ich gehe davon aus, dass Adobe und Apple hier eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben und diese schlussendlich für die lange Verzögerung verantwortlich ist.

 

Das kommende iPhone ist nicht mehr so lange hin und neben dem voraussichtlichen Design sowie der Kamera ist ein anderes Thema diesbezüglich viel spannender und liegt in der Trump- Administration begründet. Wo sollen die kommenden iPhone-Modelle überhaupt gefertigt werden?

Der Handelskrieg zwischen der US-Regierung und dem chinesischen Konzern Huawei bringt folglich dazu, Apple zum Nachdenken anzuregen. So will der iPhone-Konzern laut verschiedenen Berichten sich unabhängiger von der Produktion in China unabhängiger machen und plant, bis zu 30% der Produktion aus China abzuziehen. Offiziell will Tim Cook Apple unabhängiger von der chinesischen Wirtschaftslage machen und, genau wie bei den Bauteilen, auf eine Diversifikation bei den Fertigern setzen. Dies würde eine ganze Menge an Vorteilen nach sich ziehen; unter anderem auch bei Handelsauseinandersetzungen flexibler reagieren zu können.

Ein weiterer Faktor dürften aber auch die politischen Entscheidungen von Chinas Führungsriege darstellen die beträchtliche Konsequezten für die Regionen nach sich ziehen könnten. Dazu sei nur einmal an den Protest zur Verhinderung eine Ausweisungsgesetzes in Hongkong erinnert. Lediglich das 50-jährige Übergangsabkommen mit Großbritannien hindert China daran, auch militärische Optionen für Honkong zu ergreifen – diese endet aber im Jahr 2047.

 

Etwas neidisch dürfen wir zurzeit auf die amerikanischen Apple Store Mitarbeiter in den USA blicken. Diese dürfen aufgrund eines ausgeweiteten Testprogramms die Karte offiziell nutzen. Mehrere tausend Apple-Store-Mitarbeiter haben in der letzten Woche die netsprechende Karte erhalten um sie einen grundlegenden Alltagstest zu unterziehen. Apple und die herausgebende Bank Goldman Sachs wollen so eventuellen Schwachstellen auf die Spur kommen und diese vor dem offiziellen Marktstart beheben. Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es allerdings denn die herausgegebene Karte ist zunächst als virtuelle Karte beschränkt. Eine physische Karte soll erst in den kommenden Wochen an die teilnehmenden Mitarbeiter herausgegeben werden.

 

Last but not least dürfte Apple noch einen kleinen Sieg für sich verbuchen denn der Suchmaschinengigant aus Mountain View, Google, hat offiziell die Einstellung der Tablet-Sparte bestätigt. Schon im vergangenen Herbst 2018 kamen entsprechende Gerüchte auf die Google nun bestätigt hat. Konkrete Gründe wollte man allerdings nicht nennen weshalb man spekulieren muss. Wahrscheinlich ist die Marktposition des iPad zu stark um dort nennenswerte Marktanteile abschöpfen zu können zumal es mit Samsung und deren Galaxy S-Tabs im Android-Segment einen zusätzlichen Herausforderer gibt. Zudem dürfte die Qualität der Apps eine Rolle spielen denn eine Vielzahl an produktiven Apps werden nur innerhalb von iOS vollständig an die Displaygrößen von den iPad-Modellen angepasst was eine zusätzliche Hürde für das Google Tablet dargestellt haben dürfte.

Das waren meine Highlights der vergangenen Woche auch wenn in der Tech-Welt noch viel mehr passiert ist. Was waren Eure Highlights? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

 

 

 

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