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Meine Woche – 17/19

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

 

die vergangene Woche war insgesamt etwas ruhiger und, vor allem viel wichtiger, erholsamer für mich. Zusammen mit meiner besseren Hälfte war ich nämlich im Urlaub in meiner zweiten Heimat Ungarn die Schwiegerfamilie besuchen. Da wir erst gestern mit dem Auto zurückgereist und ich den gestrigen Montag dafür nutzte, den Koffer in Ruhe auszupacken, Wäsche zu waschen etc. kommt mein Wochenrückblick erst heute

Die WWDC ist nur noch wenige Wochen hin und die Gerüchte um die Funktionen der nachfolgenden Betriebssysteme sind inzwischen recht eindeutig da arbeitet man sich an der neuen Hardware ab. So sollen diverse Gußformen für neue Hüllen bei twitter in Umlauf gekommen sein. Dort ist, wenn auch schemenhaft, ein neuer Kamerabuckel zu sehen.

Dieser soll nun quadratisch sein und zudem drei Linsen beherbergen. Dabei könnte die dritte Linse entweder ein ToF (Time-of-Fly) Sensor sein mit dessen Hilfe sich die Berechnung der Tiefenschärfe auf ein völlig neues Level heben lassen. Alternativ wäre auch ein Sensor mit einem Ultraweitwinkel möglich denn nahezu alle anderen Wettbewerber schon seit Längerem bieten. Man kann dies zwar auch mit den Aufstecklinsen ermöglichen doch sind diese zumeist nicht so komfortabel wobei ich persönlich sehr gerne damit arbeite

 

Erst letzte Woche gaben Apple und Qualcomm die Beilegung aller Rechtsstreitigkeiten sowie die Zusammenarbeit im Rahmen einer neuen Lizenzvereinbarung bekannt – für Viele etwas überraschend. Bisher war man nämlich davon ausgegangen, das Intel das benötigte 5G Modem würde liefern können. Alternativ stand auch eine Eigenentwicklung von Apple im Raum und diesbezüglich kam nun ans Licht, dass man in Cupertino konkret daran interessiert war, die entsprechende Forschungs- und Produktionsabteilung von Intel aufzukaufen – nebst allen Angestellten. Die Gespräche sind sogar recht intensiv geworden und es würde mich nicht wundern wenn das mit zeitlicher Verzögerung vollzogen wird. Schon seit Langem wird von Apple die Produktion bzw. Entwicklung wichtiger Komponenten in Eigenregie durchgeführt.

Wer jetzt schon anfängt zu jubeln, dem sei Geduld ans Herz gelegt. Der aktuelle CEO von Intel äußerte sich im Rahmen seiner Quartalskonferenz auch zu den aktuellen 4G-Modems und verwies darauf, dass Apple in diesem Jahr definitiv noch Kunde von Intel bleibt.

Also werden wir in den 2019er iPhone-Modellen mit hoher Wahrscheinlichkeit noch kein 5G integriert sehen. Das hebt man sich in Cupertino für das kommende Jahr 2020 auf.

Über die neue Optik habe ich ja schon oben kurz geschrieben und nun wurde unter der Woche bekannt, dass drei langjährige Mitarbeiter aus dem Designteam von Johnny Ive das entsprechende Team verlassen werden. Das ist nach der äußerst geringen Fluktuation in den Jahren zuvor etwas überraschend, steht aber im Einklang mit der neuen Ausrichtung des Unternehmens. Schließlich richtet Apple seinen Fokus verstärkt auf Dienstleistungen, AR und die ominöse AR-Brille und kann dafür „frisches Blut“ und somit neuen Input gut gebrauchen.

 

Eine schlechte Nachricht gibt es leider für die Sicherheit von macOS, Apple´s Betriebssystem für die Desktoprechner. Diese sehen sich immer mehr Schadsoftware ausgesetzt wobei man hier wiederum auch unterscheiden muss. Viren haben es nach wie vor schwer doch das tut der Energie Krimineller keinen Abbruch. So hat beispielsweise das Aufkommen von äußerst lästigen Adware-Tool, die ständig Werbe-Popubs einblenden und die Startseite im Safari ändern, zwischen Januar und März um 60% im Vergleich zum vierten Quartal 2018 zugenommen.

Doch auch die Versuche Keylogger, welche die Eingaben sensibler Daten mitschneiden, haben stark zugenommen was vor allem Rechner in den IT-Abteilungen von Firmen betrifft. Für Privatanwender dagegen ist die Anzahl der Attacken sogar etwas nach unten gegangen wobei man trotzdem stets wachsam sein sollte.

Interessant ist nämlich, dass ein Großteil der schädlichen Software für den Mac mit dem Open-Source-Python-Code entwickelt wird welcher recht einfach zu erlernen ist – dementsprechend gering der Aufwand und die Hemmschwelle.

 

Kommen wir noch zu einem kleinen Jubiläum aus der vergangenen Woche denn die Apple Watch wurde am 25.04.19 genau vier Jahre alt und gilt nach wie vor als das erste Produkt welches Cupertino vollständig unter der Regentschaft von Tim Cook entwickelte.

Dabei war der Start alles andere als leicht denn Apple legte alleine für den Verkauf eine im Nachhinein merkwürdige Restriktion auf – anprobiert und gekauft werden konnte die Apple Watch lediglich in den hauseigenen Apple Stores. Erst nach einem guten halben Jahr lockerte man dies etwas und begann, die Watch auch bei den Premium Resellern zu vertreiben.

Am Spannendsten aber ist die Verschiebung im Marketing zu beobachten. Wurde die erste Watch noch als modisches Accessoire vermarktet und war damit wenig erfolgreich verschob man den Fokus bei der Series 2 auf den Sport- und Fitnessbereich und konzentrierte sich dabei auf die Sportfunktionen. Dies wurde unter anderem durch das integrierte GPS erreicht mit dessen Hilfe Läufer das iPhone nicht mehr andauernd mitnehmen mussten.

Diese baute man mit der Series 3 und dem damit verbundenen watchOS 4 konsequent aus. Mit watchOS 4 kam dann noch die automatische Workouterkennung hinzu mit dessen Hilfe man nicht einmal mehr die ausgeübte Sporttätigkeit, sofern es sich um die Klassiker wie Joggen oder ähnliches handelte, separat aktivieren musste. Zusätzlich wurde der Fitness- und Gesundheitsaspekt durch neue Sensoren, die in der Lage sind einen Sturz zu erkennen, sowie dem neugestalteten Pulssensor vertieft. sozusagen als Abrundung kann die Series 4 nun durch einen zweiten, zusätzlichen Sensor, in der Digital Crown ein einfaches EKG anfertigen und dringt dadurch in medizinische Bereiche ein.

Apple hat also seinen „Irrtum“ in der Ausrichtung der allerersten Apple Watch recht schnell korrigiert und mit der neuen Ausrichtung offensichtlich den Nerv der Kunden getroffen. Zudem dürfen wir gespannt sein, was Apple im Bereich Gesundheit als Nächstes vorhat – immer mal wieder ist ja von einer Messung des Blutzuckerspiegels die Rede was ohne einen Einstich in die Haut nichts anderes als eine Revolution für Diabetiker darstellen würde.

 

Kommen wir zum Abschluss noch einmal auf Facebook zu sprechen denn Mark Zuckerberg hat in der vergangenen Woche die Quartalskonferenzen vorgestellt und die waren besser als erwartet und trotzdem gab es einen Dämpfer.

Man verkündete zwar mit 15,08 Mrd. US-Dollar bei einem Gewinn von 85 Cent pro Aktie ordentliche Zahlen musste jedoch gleichzeitig bekanntgeben, dass man bezüglich der laufenden Untersuchung der FTC (Federal Trade Commission) vorsorglich eine Summe zwischen 3,0 – & 5,0 Mrd US-Dollar aufgrund der zu erwartenden Strafe zurückstellen werde – was ein außergewöhnlich hohes Bußgeld für einen amerikanischen Tech-Konzern darstellt. Doch die FTC scheint fest entschlossen zu sein an Facebook im Hinblick auf die Fake-News im letzten Wahlkampf 2016 ein Exempel zu statuieren und es trifft dabei beileibe auch keinen Unschuldigen. Zu gravierend waren alleine in 2018 die diversen Skandale rund um Facebook und wie man die Daten seiner Nutzer handhabt. Eine endgültige Einigung steht jedoch noch aus da man sich nach wie vor „in konstruktiven Gesprächen“ befinde – doc h so oder so dürfte das eine Zäsur in der Geschichte von Facebook darstellen.

Das waren meine Highlights der vergangenen Woche. Was hat Euch denn so bewegt? Schreibt mir Euer Feedback wie immer in die nachfolgenden Kommentare

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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