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Meine Woche 16/19

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

 

aufgrund der Osterfeiertage kommt mein Wochenrückblick erst jetzt, man muss auch mal abschalten können. Außerdem ist es doch mal ganz schön, sich auf die Familie konzentrieren zu können

 

mein neues MacBook Air ist soweit eingerichtet, das MacBook ist endlich in der Reparatur bei Apple, die vergangene Arbeitswoche war wegen unheimlich vielen Nebengeräuschen ziemlich anstrengend und die Frau schon bei der Familie in der ungarischen Heimat – hätte also Vieles besser laufen können.

 

die vergangene Woche war von einigen interessanten Gerüchten rund um Hard- und Software aus dem Hause Apple begleitet. Bevor uns den Gerüchten widmen, vorher noch eine kleine Erfolgsmeldung.

In den USA konnte Apple Music fünf Jahre nach dem Marktstart endlich Spotify als beliebtesten Musikstreaming-Dienst wobei der Start mehr als holprig war.

Entgegen der eigentlichen Grundphilosophie, die Bedingung so einfach wie möglich zu machen, war Apple Music extrem unübersichtlich, hatte eine mehr als konfuse Bedienung und hatte eine Menge technischer Probleme. Erst im dritten  Jahr nach Einführung, also 2017, war der Dienst durch diverse Umbaumaßnahmen als marktreif zu bezeichnen. Ab diesen Moment konnte Apple auch konstant steigende Abonenntenzahlen aufweisen wobei Apple ausschließlich auf das so wichtige kostenpflichtige Abo setzt. Bis auf die dreimonatige Testphase gibt es keinerlei Gratisversion bei Apple Music.

Dabei konnte Apple das Kopf-an-Kopf Rennen aus dem vergangenen Jahresausklang nun eindeutig für sich entscheiden. Bemerkenswert ist dabei, dass Apple hier seine Zuwächse vor allem im Neukundenbereich erzielen konnte und keinesfalls wechselwillige Kunden von Spotify abwarb. Aus diesen Gründen gehen Marktforscher auch weiterhin von einem Nebeneinander der Dienste aus.

 

Ansonsten waren diese Woche unglaublich viele Gerüchte über das kommende macOS 10.15 zu hören. So sollen beispielsweise die Kurzbefehle-App als due Bildschirmzeit auf den Mac kommen. Am Spannendsten dürfte aber die „Implementierung“ des Apple Pencil sein. So soll das kommende Betriebssystem eine Funktion bekommen mit dessen Hilfe sich Fenster auf ein externes Display übertragen lassen sollen. Dabei  ist der eigentliche Clou daran, dass es auch ein iPad sein kann. Externe Apps wie Duet-Display oder iDisplay ermöglichen dies zwar schon doch die neue Funktion soll in beide Richtungen funktionieren. Damit lässt sich auch der Apple Pencil nutzen und das iPad Pro wird so zum Grafiktablet.

 

Apropos Apple Pencil:

Die Woche wurde ein kurioser Fakt bekannt. Wenn der Pencil am Smart Connectopr aufgeladen wird, kann er die sogenannten Keyless-Entry-System von Autoschlüsseln empfindlich stören, sodass sich die Autos nicht mehr wie gewohnt entsperren lassen.

Apple hat diesbezüglich schon das entsprechende Support-Dokument aktualisiert und empfiehlt, das iPad Pro aus der Reichweite von Auto und Schlüssel zu bringen. Allerdings tritt der Fehler nur während des Ladevorgangs auf.

Ein paar Gerüchte gab es auch zum kommenden iOS 13. So soll diesmal nun endlich der langersehnte Darkmode kommen – was bei den verbauten OLED-Displays mit Sicherheit für ein wenig mehr Akkulaufzeit sorgen dürfte. Zudem dürfte der Split-Modus auf dem iPad überarbeitet werden . Von leicht überlappenden Anwendungen ist hier die Rede. Die größte Verbesserung dürfte aber Apple Mail erfahren. Neue Parameter zum Sortieren wie Marketing, „unwichtig“ oder Shopping sollen das Durchforsten einfacher machen. Auch eine Ablage in „Später lesen“ ist möglich.

 

Nach knapp zwei Wochen Apple News+ ist schon eine erste Ernüchterung eingetreten. Gerade die kleineren Verlage beschweren sich über eine umständliche Artikelformatierung, äußerst langwierigen Support da es nur eine entsprechende Mail-Adresse gibt und eine fehlerhafte Konvertierung um ihre Printausgaben auf das Apple-Format zu übertragen. Die Tools arbeiten wegen dem speziellen, geforderten Format so fehlerhaft dass die Verlagte effektiv jede Ausgabe zweimal gestalten müssen – einmal für den Print und einmal für Apple News+. Angesichts des geringen monatlichen Preises sowie der dadurch noch geringeren Marge eine nicht unerhebliche Mehrbelastung für die Verleger.

 

Der dickste Hammer kam in der vergangenen Woche allerdings gänzlich unerwartet. So gaben Apple und Qualcomm bekannt mit sofortiger Wirkung alle Rechtsstreitigkeitren weltweit einzustellen. Doch nicht nur das, zudem schlossen die beiden Unternehmen einen neuen Lizenzvertrag, welcher rückwirkend ab dem 01.04.2019 in Kraft tritt. Dafür habe Apple sogar eine nicht näher bezifferte Summe an einbehaltenen Lizenzgebühren an Qualcomm gezahlt – Brancheninsidern gehen von rund 7,5 Mrd. US-Dollar aus.

Die neue Vereinbarung hat eine Laufzeit von sechs Jahren und beinhaltet zusätzlich eine optionale Verlängerung auf zwei Jahre für beide Vertragspartner. Doch warum haben sich beide Parteien zu diesem Schritt entschlossen?

Das Zauberwort dürfte 5G sein; also die nächste Evolutionsstufe der Mobilfunktechnik. Apples zweiter Lieferant Intel hat sich nicht gerade mit Rum in Sachen Mobilfunkchips bekleckert. So weisen die iPhone mit den Chips von Intel regelmäßig langsamere Downstreamraten aus als ihre Pendants mit dem Modem von Qualcomm. Dabei musste Intel speziell die Fertigung des 5G Modems immer weiter nach hinten verschieben. Erste Expemplare des XMM 8160 getauften Chips sollte etwa erst innerhalb der ersten Jahreshälfte 2019 ausgliefert werden. Das dürfte das Vertrauen von Apple in Intel bezüglich termingerechter Lieferungen wohl endgültig zerstört haben – zu offensichtlich waren hier die Disharmonien auch bei den Desktop-Chipsätzen in jüngster Vergangenheit.

Schlicht und ergreifend braucht Apple hier Qualcomm denn der Konzern aus Cupertino kann es sich schlicht nicht leisten, das iPhone 2020 zu Preisen von über 1000,00€ ohne 5G anzubieten.

Als Randbemerkung sei hier noch erwähnt, dass Intel wenige Stunden später bekanntgab sich aus der 5G-Modementwicklung für Smartphones zurückziehen werde.

 

Apple Pay erfreut sich hierzulande durchaus großer Beliebtheit und ich hatte dieses Thema schon einmal mit Lukas im Apfelplausch 79 näher erläutert. Persönlich nutze ich den Dienst zudem zu über 95%; schlicht weil er effektiv, komfortabel und sicher ist. Die Funktionsweise habe ich hier erklärt.

Wie üblich kommen bei Erfolgen solcher Dienste in Deutschland recht schnell recht ahnungslose Menschen um die Ecke und meinen, wir brauchen unbedingt eine europäische Alternative.

Die Krux daran ist, dass sämtliche Alternativen zu amerikanischen Diensten bisher immer grandios gefloppt sind – durch eine zu konservative Herangehensweise und schlicht zu schlechte Programmierer.

Ich erinnere da nur z.B. nur an Paydirekt. Von den deutschen Banken rund um die Deutsche Bank als Alternative zum Bezahldienst PayPal aus der Taufe gehoben nutzen diesen Dienst hierzulande weniger als 2,5 Mio Menschen. Hier muss man fairerweise sagen, dass das noch einer der besseren Dienste ist. Nur zum Vergleich, Paypal wird hierzulande von fast zehnmal sovielen Menschen genutzt – nämlich fast 22 Mio. Kunden.

Nun sorgt sich mit der Bundesbank die höchste finanzielle Institutionen unseres Landes um das Wohlergehen der Deutschen Banken, da Sie fürchtet, dass diese nur noch als Zahlungsabwickler im Hintergrund degradiert werden:

Es könne der deutschen Zentralbank nicht gleichgültig sein, wenn Technologiekonzerne wie Apple, Google, Paypal oder Amazon mehr und mehr die Kundenbeziehungen übernähmen, sagte Bundesbankvorstand Burkhard Balz der „Welt am Sonntag„. Dadurch bestehe die Gefahr, dass die Banken nur noch als Zahlungsabwickler im Hintergrund tätig sein könnten, was gravierende Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Struktur des Bankenwesens nach sich ziehen werde. Balz zufolge strebt die Bundesbank die Schaffung einer europäischen Bezahllösung an. Die Banken forderte er zum Nachdenken darüber auf, mit welchen Produkten sie auf die Angebote von Apple & Co. antworten wollten.

Nun ja, wer seit Jahren so schlecht arbeitet; die App Kwitt der Sparkasse fällt mir direkt mal ein, was ein unglaublich bescheuerter Name, hat es einfach auch nicht anderes verdient. Das unsere Banken das letzte Mal wirklich innovativ waren, ist schon solange her das sich keiner mehr daran erinnern kann! Warum sollen diese also geschützt werden.

Zumal diese ihrer eigentlichen Funktion, vor Ort zu sein, ebenfalls immer weniger nachkommen. Ich weiß gar nicht, wie viele Filialen in den letzten Jahren schon geschlossen worden. Gerade in den ländlicheren Gebieten und für die zunehmen überalterte Gesellschaft stellt sich dies als immer größeres Problem heraus!

 

Zum Abschluss leider noch zwei unschöne Dinge die ich nicht einfach unter den Tisch fallen lassen kann, dafür sind diese zu wichtig.

 

Da wäre auf jeden Fall Artikel 13, der leider auch die wichtigen Kontrollgremien im europäischen Parlament passiert hat. Meine Kollegen und ich haben uns darüber schon den Mund fusselig geredet, mehrfach darauf hingewiesen, dass das definitiv der falsche Weg für ein besseres Urheberrecht ist und zudem gegen den derzeitigen Koalitionsvertrag verstößt.

Daher kann ich die Aussage der aktuellen Justizministerin, Katarina Barley auch überhaupt nicht verstehen. Sie sagt zwar, dass lt ihrer Auffassung Artikel 13 einem Uploadfilter entspricht und daher gegen den Koalitionsvertrag verstößt sie sich aber der politischen Mehrheit im Bundestag beuge.

Es ist ihre verdammte Pflicht, sowohl durch ihren Eid als auch in ihrer Funktion im Justizressort, solche Rechtsverstöße zu unterbinden. Ihr Verhalten ist ein fach nur noch ein weiterer Beleg dafür, dass es schon lange nicht mehr um Inhalte sondern nur noch um politische Posten geht. Deshalb müssen wir alle geschlossen am 216.05 zur Wahl des neuen europäischen Parlaments gehen und an dieser Stelle verweise ich auf das mehr als gelungene Video von Alexibexi zu diesem Thema, welches Ihr hier findet

Außerdem hat sich wieder einmal Facebook extrem negativ hervorgetan. Erst vorige Woche schrieb ich darüber, wie sorglos Facebook Benutzerdaten teilweise unverschlüsselt auf seinen Servern lagert und sogar Drittanbietern zur Verfügung stelle. Dabei ist das Ausmaß wohl noch viel, viel größer als man zuerst annahm.

Mit geradezu krimineller Energie verteilte Facebook entsprechende Zugriffe auf Nutzerdaten gefühlt nach Lust und Laune. Bekannt wurde dies durch interne Dokumente, die im Rahmen einer entsprechenden Klage an die Öffentlichkeit zutage trat.

Die Macher von Six4Three der, durchaus zweifelhaften, App „Pikinis“ mit dessen Hilfe sich Bikini-Bilder von Freunden und Bekannten aufstöbern ließen klagten gegen Facebook bzw. deren Stilllegung des Datenzugangs. In über 4000 Seiten interner Mails ausa den Jahren 2011 bis 2015 stellen sich erschütternde Details da, wie Facebook gegen gebuchte Werbung, Gefälligkeiten oder schlicht aus purer Freundschaft zu Mark Zuckerberg oder COO Shery Sandberg OHNE irgendeinen Gegenwert Zugriff auf höchst sensible Nutzerdaten gewährte.

So erhielt mit Amazon eine weitere Datenkrake auf seinem mittlerweile wieder eingestellten Fire Phone umfassenden Zugriff durch entsprechend geschaltete Werbung.

Dabei nutzte Facebook das auch als wechselseitige Beziehung nach dem Motto „Zeig mir Deines und ich zeige dir Meines“ – Firmen die ihrerseits Facebook Zugriff auf Daten gewährte konnten dementsprechend auch Facebooks Datenbestand zugreifen.

Doch auch gegen in Ungnade App-Hersteller oder andere störrische Hersteller verwendete Facebook im Anschluss den Zugriff auf Nutzerdaten gerne als Druckmittel. Entweder um sich derer zu entledigen oder um bessere Konditionen auszuhandeln.

Fast noch unglaublicher als diese Details sind eigentlich nur die Rechtfertigungsversuche von Facebook. So habe sich Six4Three nur die Rosinen aus den Mails rausgepickt und somit sämtliche Inhalte und Aussagen aus dem Kontext gerissen.

Welche Aussagen den Kontext ins rechte Licht rücken könnte wollte Facebook allerdings nicht verraten. Vielmehr untermauerte Facebook seine Aussage indem man feststellte, dass die Dokumente nur „eine Seite“ Geschichte erzählen und man nie Daten gegen Geld verkauft habe.

Wobei ich hier anmerken möchte, dass ich die Herausgabe von Daten OHNE Gegenleistung fast noch schlimmer finde als sie zu verkaufen!

Meiner Meinung nach scheint Facebook gerade ganz aktiv an der Verwirkung seiner Darseinsberechtigung zu arbeiten – anders kann ich mir dieses Verhalten nicht erklären.

Zudem beantwort dies meine Frage aus meinem letzten Wochenrückblick ob Mark Zuckerberg Lösung oder doch eher Problem sei. Nach dieser neuerlichen Offenlegung um den absolut sorglosen Umgang mit Nutzerdaten muss für mich zwingend eine Umstrukturierung des Vorstands vorgenommen werden. Zuckerberg hat mehrfach bewiesen, dass er mit dieser Verantwortung schlicht nicht umgehen kann. Deshalb gehört bzw. muss ihm zwingend die Kontrolle über sein Unternehmen entzogen werden und in Hände von fähigeren Menschen gelegt werden –  gleiches gilt übrigens auch für Sheryl Sandberg.

Im Rahmen dessen müsste man auch endlich mal überprüfen inwieweit die beiden auch strafrechtlich zu verfolgen wären und die Behörden in Europa und den USA müssten endlich mal Strafzahlungen in einem hohen Milliardenwert gegen Facebook verhängen.

Was waren meine Highlights aus der vergangenen Woche. Welche Meldung hat Euch am Meisten überrascht? Schreibt mir das Feedback wie immer in die nachfolgenden Kommentare.

P.S. Schöne Grüße aus Ungarn, das Wetter hier ist fantastisch und heute geht es ab nach Budapest in eine Therme. Bisschen entspannen und die Seele baumeln lassen

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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