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Recap des „It´s Showtime“ Event

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

 

die eben gerade zu ende gegangene Keynote stand ganz im Zeichen von Services und Dienstleistungen und wusste durchaus zu überraschen; obwohl schon Einiges im Vorfeld durchgesickert war.

Direkt zu Beginn betonte Tim Cook, wie wichtig es für Apple sei, großartige Hardware mit großartiger Software zu entwicklen und dies mit der bestmöglichen Service-Experience zu verbinden – Dinge, die keiner so gut wie Apple miteinander verschmelzen lässt.

 

Den Anfang macht Apple News bzw dessen Ausbau zu Apple News+. Dabeu hat Apple seine eigene News-App nicht nur einfach aufgewertet sondern von Grund auf überarbeitet. Die täglichen News und Schlagzeilen werden weiterhin auf den Interessen des Nutzers basierend kuratiert und unter dem Tap „Today“ aufgeführt.

Direkt daneben befindet sich der „News Plus“ Tap hinter dem sich die bis zu 300 Magazine und Zeitschriften verbergen. Dabei hat Apple nicht einfach nur diese Magazine reingepackt sondern auch die Art und Weise der Interaktion verändert. Die Cover sind animiert und alle Artikel auf dem Cover lassen sich direkt mit einem kleinen Scrollen nach unten als Schnellzugriff lesen – sehr smart und intuitiv gemacht.

Etwas überraschend ist die Anzahl der Publikationen die Apple gewinnen konnte da es im Vorfeld einige grundlegende Differenzen um die Vergütung gab – und diese auch nach dem Start mitnichten ausgeräumt sein werden.

Unter den Zeitschriften sind auch große Namen wie National Geographic, Rolling Stones, Wired Magazine, Vogue, Sports Illustrated, GQ, Times Magazine vertreten. Außerdem konnte Apple mit der Los Angeles Times und dem Wall Street Journal zwei namhafte Zeitungen verpflichten.

Dabei hält Apple den Preis mit 9,99 US-$ erstaunlich niedrig; vor allem weil die Familienfreigabe KOMPLETT kostenfrei ist. So können insgesamt sechs Familienmitglieder das News+ Abo teilen und zahlen pro Person 1,67 US-$. Dazu kommt, das Apple jegliche Werbung sowie Werbe-Tracking unterbindet, was bisher der rettende Strohhalm für ein Gros der Verlage war.

Leider ist das Angebot vorerst nur in den USA und Kanada zu haben. im Laufe des Jahres sollen noch Australien und Großbritannien dazu kommen. Doch das ist kein wirklicher Grund zu Sorge, gibt es doch hierzulande mit Readly ein bereits bestehendes Angebot, welches ähnlich aufgebaut ist.

Das eigentliche Highlight dürfte für Einige mit Sicherheit die Kreditkarte sein, die Apple erstmals in seiner Unternehmensgeschichte veröffentlichte. Dieser Schritt war, basierend auf dem Erfolg von Pay, logisch und konsequent. Alleine in den USA wurden im vergangenen Jahr knapp 10 Mrd. Transaktionen durchgeführt – bei einer bestehenden Akzeptanz von 70% aller Händler. Noch besser sieht es für Pay in Australien aus, dort werden 99% aller mobile-Transaktionen damit durchgeführt.

Als riesigen Breakthrough dürfte die Einführung von Pay bei Behörden in Portland und Chicago gelten; ein absolutes Novum bisher.

Damit das umsetzbar wird hat man nun mit der Apple Card einen neuen Service eingeführt welcher direkt in die Wallet-App integriert sein und dort beantragt wird. Apple generiert eine Kreditkartennummer und wandelt diese in einen mathematischen Hashwert um und legt diesen dann auf dem iPhone ab.

Dort gibt es zudem eine komplett neue grafische Übersicht seiner Transaktionen – ohne diese kryptischen Abkürzungen usw. So ist der Namen des Händlers entsprechend einsehbar und mit der Integration von Apple Maps kann man auch direkt den Abbuchungsort sehen – auf jeden Fall nice. Zusätzlich kann man direkt in der Wallet-App erkennen, wie hoch der aktuelle Ausgabenstand ist und zudem die Rückzahlungsrate flexibel einstellen.

DER Deal daran aber dürfte das komplett neuartige Bonussystem namens „Daily Cash“ sein. Für jede Transaktion schreibt Apple Euch 2% des getätigten Umsatz gut. Das kann dann als iTunes-Guthaben verwendet werden oder für Apple Pay Cash genutzt werden. Für Einkäufe in einem Apple Store schreibt Apple sogar 3% der Transaktionssumme gut. Natürlich gibt es auch eine physische Karte ausgehändigt.

Diese wird aus Titanium gefertigt sein und es wird lediglich der Name des Inhabers auf die Karte aufgetragen – keine Kreditkartenummer, kein Gültigkeitsdatum und keinen CV-Code für die Validierung. Auch mit der Karte ist eine Teilnahme am Daily Cash-Programm möglich, allerdings bekommt man nur 1% gutgeschrieben.

Die Apple Card wird komplett OHNE Gebühren angeboten, was mit Sicherheit für Verwerfungen auf dem amerikanischen Kreditkartenmarkt sorgen dürfte. Zudem verspricht Apple, das sämtliche Transaktionen direkt auf der Hardware verschlüsselt und zerstückelt werden um keinerlei Rückschlüsse ziehen zu ermöglichen. Als Bonus oben drauf werden auch keine sonstigen Transaktionsdetails auf den Servern von Apple gespeichert. Auch hier soll man vergebens nach Werbung suchen.

Leider ist auch dieser Service vorerst nur in den Staaten verfügbar sein – ab Sommer 2019. Für die Zusammenarbeit hat Apple sich für die Goldman Sachs Bank sowie das Mastercard-System entschieden.

Als Vorletztes hat Apple einen Ausblick auf seine Spiele-Flatrate namens Arcade gegeben die mit der gleichnamigen Sektion in den jeweiligen App Stores vertreten sein wird. Zum Start sollen über 100 Titel direkt verfügbar sein mit dem Versprechen, dass regelmäßig neue Titel hinzukommen sollen.

Die Titel sollen sich über Apple TV 4 (die Apple mittlerweile in Apple TV HD umbenannt hat)/ Apple TV 4k, iPhone/iPad und der Mac-Plattform spielen lassen.Cupertino verspricht, dass die Spiele sowohl on- als auch offline gespielt werden können und sich über die Apple ID auf den verschiedenen Geräten untereinander entsprechend synchronisieren, sodass man als Benutzer nahtlos von einem Gerät auf das Andere wechseln kann.  Dabei möchte Apple einen gänzlich anderen Weg wie Google Stadia beschreiten und mehr als Plattform für Anbieter jedweder Couleur fungieren.

Der Dienst soll zum Herbst 2019 in über 150 Ländern direkt an den Start gehen – weitere Details sowie Preise wollte man jedoch nicht verraten.

 

Die größten Veränderungen nahm Apple erwartungsgemäß an der Apple TV bzw. der TV-App sowie dem angebotenen Content vor.

Die eigentliche TV-App wurde für eine bessere Navigation nicht nur überarbeitet sondern auch teilweise umgestaltet. So wurde nun eine neue Navigationsleiste mit teilweise neuen Reitern eingeführt um das Auffinden von Content durch die Einbindung zusätzlicher Dienste zu vereinfachen. So findet man nun die neuen Reiter „Sport“ und „Kids“ wo die entsprechenden Inhalte dahinter gebündelt sind.

Von der gesteigerten Übersicht sollen vor allem die Filme im iTunes Store profitieren da sich neben den Informationen nun  auch der Trailer abspielen lässt – ohne in ein neues Funktionsfenster springen zu müssen.

Zum Einen bietet man nun die sogenannten TV channels an, die im Grunde nichts weiter als eine verbesserte Sortierung nach Themen sind. Zusätzlich kann der Nutzer dort auch seine verschiedenen Abos unter einer Oberfläche finden – etwas was schon seit tvOS 11 angestrebt wurde. Somit lassen sich nach Themen sortierte Inhalter aller eingebundenen Anbieter (und für die der Kunde einen entsprechenden Zugang benötigt) katalogisieren und auswählen. Das ist nichts Neues, bietet Amazon doch mit seinem Prime Angebot schon seit Jahren eine vergleichbare Funktion.

Ihr ahnt es schon, auch hier ist das Angebot zunächst einmal auf die Staaten beschränkt.

Einen absoluten Hammer hat Apple sich aber bis zum Ende dieser Sektion aufgespart denn die TV-App kommt mit dem Update auf macOS 10.14.4 auch endlich auf den Mac und wird zudem auf die diversen Smart TV-Modelle der Hersteller Samsung, LG, Sony und Vizio gebracht. Als i-Tüpfelchen will Apple die TV-App sogar auf den in den USA so beliebten media-Player Roku UND auf den Fire TV von Amazon zur Verfügung stellen!

 

Last but not least stellte Apple seinen langerwarteten Streaming-Dienst namens TV+ vor für dessen Verwirklichung man in den vergangenen Jahren zahlreiche Hollywood-Größen verpflichtete von denen auch Einige auf der Bühne im Steve Jobs Theatre standen. Dazu später mehr.

Auch dieser Dienst wird zunächst einmal auf die Staaten beschränkt sein und vorausichtlich im Herbst 2019 an den Start gehen wobei man allerdings mehfach betonte, das sman nicht einfahc nur ein weiterer Streaming-Dienst sein wolle.

Vielmehr möchte man Geschichten-Erzählern (passend dazu kam Steven Spielberg auf die Bühne) eine neue Heimat geben um sich ausdrücken und uns mitteilen zu können. Man wolle nichts anderes, als die beste und hochwertigste Plattform für all diejenigen Künstler sein und ihnen die nbestmöglichste Umgebung verschaffen.

Unter anderem wird Steve Spielberg ein Remake der TV-Serie „Unglaubliche Geschichten“ exklusiv für den neuen Dienst produzieren. Außerdem waren Jennifer Aniston, Reese Withersppon und Steve Carell mit der neuen TV-Show „The Mourning Show“ , J.J. Abrams mit Sara Bareilles und deren Serie „Little Voices“ und Kumail Nanjiani mit seiner Einwanderer-Serie „Little America“ auf der Bühne und zeigten jeweils kurze Ausschnitte aus ihren Produktionen.

Die gezeigten Inhalte sowie die zusätzlich verpflichteten Künstler wie Ron Howard, Damain Charzelle, Seth Gordon usw. sollen ab Herbst 2019 verfügbar sein – voraussichtlich mit den neuen Versionen von iOS, macOS und tvOS.

 

Wie eingangs beschrieben sind im Vorfeld der Keynote schon einige News durchgesickert auch wenn man durchaus einige Highlights präsentieren konnte. Leider wird mit dieser Keynote einmal mehr als deutlich, wie abgehängt wir hier in Europa mittlerweile sind – selbst bei Apple. Denn nahezu alle heutigen Neuvorstellungen sind auf den amerikanischen Heimatmarkt beschschnitten; nur in Ausnahmefällen kommen dese noch nach Großbritannien. Dabei fällt mir speziell die Card ein und auf die als einziges Produkt diesen „Haben wollen“ Reflex bei mir auslöste.

Die Inhalte, die zu uns rüberkommen sollen, waren im Grunde genommen noch nicht so richtig fertig und wir müssen uns noch bis mindestens Sommer 2019 gedulden. Für uns Europäer eine durchaus harte Bewährungsprobe.

Wie fandet Ihr denn die Keynote und was hat Euch am besten gefallen. Euer feedback ist wie immer in den nachfolgenden Kommentaren erwünscht.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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3 Kommentare zu „Recap des „It´s Showtime“ Event

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    1. Hallo Concierge, vielen Dank für das Kompliment. Vielleicht kann ich Dich ja als treuen Apple Leder hinzugewinnen?! By the Way, welches war denn das erste Apple Produkt bei Dir, wenn ich fragen darf?

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