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Meine Woche – 13/19

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

Das war ja nicht nur eine verrückte, sondern auch eine durchaus, hardware-lastige sowie politische Woche auf die ich nun noch einmal einen kleinen Rückblick werfen will.

Normalerweise fange ich ja immer mit News rund um Apple an doch dieses Mal starten wir mit ein em hochpolitischen Thema; zu dem ich mich ja auch hier schon mehrfach geäußert habe.

Es geht mal wieder um Artikel 13 der geplanten Urheberrechtsreform auf europaweiter Ebene, die vornehmlich vom Lobbyismus-Verband der Verlage vorangetrieben sind – die Verlage die es nicht schaffen ihre Dienstleistungen ins digitale Zeitalter zu transformieren. Allen voran seien hier der Axel Springer Verlag sowie die FAZ genannt wobei Letztere am vergangenen Donnerstag (oder Freitag) sage und schreibe 4 mehr als proaktive Beiträge zu Artikel 13 publizierte – von jeglicher Objektivität mal so gar keine Spur.

Auch die Sueddeutsche klinkt sich da regelmäßig mit ein und schreibt in einem furchtbar voreingenommenen proaktiven Tenor über die geplante Reform und merkt nicht einmal wie sehr man sich der Peinlichkeit und seiner Doppelmoral preisgibt:

Hoffentlich hat Heribert Prantl sich auch selber Lizenzgebühren bezahlt………………

Deshalb hat es mich umso mehr gefreut, dass gestern weit über 100.000 Menschen bundesweit auf friedlichen Demonstrationen in Städten wie Berlin, Hannover, München und Münster gegen Artikel 13 auf die Straße gingen.

Was direkt danach aber von CDU/CSU getwittert wurde, verschlägt mir fast die Sprache. Ausnahmsweise zeige ich das hier mal in einem Bild denn sonst glaubt mir das einfach Keiner:

Eine demokratisch gewählte Partei, welche zurzeit unter der Amtseid aus dem Grundgesetz

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

eigentlich meine, deine sowie die Interessen der Demonstranten von gestern vertreten soll, tritt hier so offensichtlich den Willen des Volkes sowie den Amtseid mit Füßen, das man schon von Vorsatz und staatsgefährdenden Verhalten sprechen muss.

Die viel schlimmere Botschaft dahinter ist aber, das Verantwortlichen Parteien mehr als offenkundig nicht auf die Sorgen und Nöte reagieren wollen sondern diese nicht nur beschimpfen sondern ganz offen auch wissentlich missachten. In Zeiten von immer größerer Politikverdrossenheit sowie immer größeren demokratischen Herausforderungen ein mehr als bedenkliches Verhalten.

Dazu kommt, dass man hier in diesem Fall selber wissentliche Falschmeldungen verbreitet – die man zuvor auf das Schärfste verurteil hat wenn man auf den vergangenen amerikanischen Wahlkampf zurückblickt.

Wir werden also umso gespannter auf die Abstimmung in der kommenden Woche am 26.03.19 nach Brüssel blicken – so oder so dürfte das in der europäischen Politik und für die kommenden Wahlen eine Zäsur darstellen.

 

Normalerweise würde ich jetzt gerne auf die News aus der Technikwelt zu sprechen kommen doch, das was letzte Woche rund um Facebook bekannt wurde, ist für den bisherigen Umgang mit unseren Daten einfach nicht tolerierbar und schreit geradezu nach Korrekturen.

Wie nämlich bekannt wurde, speicherte Facebook die Zugangsdaten, bestehend aus Login UND Passwort, von über 600 Mio Facebook-Usern in Klarform ab und bis zu 20.000 Mitarbeiter hatten durch bis zu 9 Mio gestellten Suchanfragen im internen System, in dessen Kontext diese sensiblen Daten zu sehen waren, Zugriff darauf. Laut einem von Facebook bereits bestätigten Bericht handelt es sich bei den betroffenen Kunden um Nutzer aller Konzern-Dienste – also Facebook, Facebook lite und Instagram. 

Außerdem beeilte sich Facebook zu versichern, dass man die betreffenden Schwachstellen inzwischen ausgemerzt habe. Zudem gab es keinerlei Hinweise, dass die Mitarbeiter in irgendeiner Weise die Daten kompromittiert oder missbraucht haben. Trotzdem ist das Verhalten mehr als fahrlässig wenn man bedenkt, dass die unverschlüsselten Datenarchive bis ins Jahr 2012 zurückreichen. Vor allem aber zeigt Facebook einmal mehr, wie sorglos und unachtsam man mit anvertrauen Nutzerdaten umgeht.

 

Jetzt endlich können wir uns den Meldungen aus der Tech-Branche widmen und da war vergangene Woche ja EIniges los. Vor allem Apple lieferte ja ein regelrechtes Produktfeuerwerk ab – neue iPad-Modelle, aktualisierte iMac-Modelle und neue AirPods. Wobei letztere streng genommen ebenfalls nur eine Hardware-Aktualisierung durch den neuen H1-Chip bekommen haben. Dadurch ist nun das „Hey Siri“-Sprachkommando möglich sowie um eine bis zu 50% verlängerte Gesprächszeit.

Etwas untergegangen ist dagegen die Farbauffrischung im Zubehörsegment, bestehend aus Cases, Hüllen und Apple Watch-Armbändern welches Apple mittlerweile fast schon traditionell im März pflegt. Wer mehr über die neuen farben wissen will, schaut in den entsprechenden Blogpost rein >> „Es wird Frühling bei Apple“

 

Doch die drei absoluten Hammermeldungen kamen von Google, Disney (wenig überraschend ob des heutigen Events von Apple) sowie Sony. Fangen wir mit dem Konzern aus Mountain View an denn dieser möchte nichts anderes als einneues Ära im Gaming-Zeitalter einläuten und stellte deswegen das Projekt Stadia vor mit dessen Hilfe es gravierende Umwälzungen vor allem im Konsolenmarkt geben könnte. Stadioa ist eigentlich nichts anderes als eine Streaming-Plattform für Spieler und mit Spielen.

Im Prinzip will Google eine Infrastruktur über seine Rechenzentren aufbauen mit dessen Hilfe man von überall UNABHÄNGIG von der Leistung seines eigenen Gerätes Egal ob es sich um ein Smartphone, Tablet, PC, Notebook oder sogar einen entsprechenden Fernseher sowie angeschlossener Maus und Tastatur) die absoluten Top-Titel zocken kann. Man soll ledigliglich den Chrome-Browser benötigen oder ein entsprechendes Android-Endgerät.

Vorbei die Zeiten ewig teurer Upgrades durch den Kauf immer neuer Grafikkarten mit anschließendem Einbau sowie dem Gefrickel mit der Treiber-Installation. Vorbei die Zeiten mit dem langen Anstehen in der Warteschlange um die neueste Konsole zu kaufen. Einfach an ein internetfähiges Gerät setzen, anmelden und loszocken.

Das klingt fast schon wie pure Magie, vor allem wenn man sich die technischen Details anschaut die Google verspricht. So sollen zum Start direkt Streaming mit 4k bei 60 fps sowie HDR+ verfügbar sein und in Zukunft auf 8k und 120 fps aufgestockt werden.

Dafür braucht es enorme Serverfarmen und so verwundert es nicht, dass alleine dafür über 7.500 Serverstandorte über den ganzen Erdball verteilt nötig sind. Für eine optimierte Leistung setzt der Suchmaschinengigant zudem auf Linux als Server-System und nicht auf Windows. Inwieweit sich das Vorteil herausstellt bleibt abzuwarten, da die überwiegende Mehrheit der PC-Titel auf Windows programmiert wird. Doch Google verspricht, dass der Gamer am Ende des Tages davon nichts merken wird.

Auf jeden Fall ist das eine Ankündigung der Superlative. Denn Google muss einen entscheidenden Flaschenhals bei diesem Projekt mit einkalkulieren und das ist die Internetverbindung. Die Daten müssen berechnet und transportiert werden; und zwar in Echtzeit. Da man zusätzlich gleich mit 4k und 60 fps starten will muss der Dienst vom Start am ersten Tag 100% reibungslos funktionieren. Google ist nämlich auf den Erfolg dieses Projektes angewiesen um sein mobiles OS Android weiterhin platzieren zu können. Deshalb versucht Google ebenfalls wie Apple um sein betriebssystem verschiedene Servies aufzubauen die sich nur mit dem Original aus Mountain View benutzen lassen. Zu groß ist mittlerweile die Unzufriedenheit der diversen Partner die Android als OS einsetzen. Samsung arbeiten schon seit geraumer Zeit an einem alternativen Betriebssystem namens Tizen, welches schon auf den Smartwatches sowie den Fernsehern des südkoreanischen Herstellers zum EInsatz kommt. Auch Huawei hat ein komplett fertiges, eigenes Betriebssystem ind er Schublade liegen welches allerdings aufgrund der angespannten wirtschaflichen Beziehungen zwischem dem Netzwerkazsrüster und der amerikanischen Regierung seinen Ursprung hat.

Den zweiten, absoluten, Oberhammer lieferte diese Woche Disney ab indem man bekannt gab, den Konzern 21th Century für unfassbare 71,4 Mrd US-$ übernommen zu haben.

Durch den Kauf sichert sich Disney nicht nur das Filmstudio 20th Century Fox, sondern auch Fox Searchlight Pictures, Fox 2000, 20th Century Fox Television, FX Productions, Fox21, FX Networks, National Geographic Partners, Fox Sports Regional Networks, Fox Networks Group International, Star India und die Anteile von Fox an Hulu, Sky und der Endemol Shine Group.

Vor allem die Übernahme des Hollywood-Filmstudio 20th Century Fox ist dabei mehr als interessant. Ihr fragt Euch jetzt bestimmt, wieso ich darüber schreibe und was Euch das angeht. Nun, dazu muss man sich die Pläne von Disney, die letzten Produktionen sowie den Netflix-Katalog anschauen.

Mit dem Kauf erwirbt Disney nämlich die Markenrechte an diversen Marvel-Charaktären wie Deadpool, X-Men, die Fantastischen 4. Ebenfalls hinzukommen die Rechte an Star Wars: Episode 4, Avatar, Planet der Affen, Alien, Predator und der Stirb Langsam-Reihe.

Das sind grundsätztlich Produktionen wo es härter zugeht, sowohl bei der Action als auch bei den Dialogen. Gerade Deadpool sticht hierbei heraus, da die beiden Filme sich eher wenig um Konventionen kümmerten. Disney allerdings ist stets darauf bedacht, seine Produktionen extrem familienfreundlich zu gestalten und eher zu wenig Action als zuviel davon zu servieren. Man könnte hier also von einem Interessenskonflikt sprechend und es bleibt spannend abzuwarten, wie Disney den Spagat hinbekommt. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die genannten Filme eine umheimlich große Fanbase haben die ihre Helden eben genauso lieben wie sie sind.

Spannender an der Geschichte ist allerdings, dass Disney sich ganz klar soviel publikumswichtigen Content wie möglich einverleibt um seinen geplanten Streaming-Dienst mit maximaler „Feuerkraft“ an den Start zu bringen. Da sind X-Men, Deadpool, die Star Wars Saga sowie das Marvel Comic Universe definitiv keine schlechten Argumente. Deshalb muss Apple sich mit dem heutigen Event mächtig strecken um sein Angebot irgendwie attraktiv zu halten. Denn selbst der Streaming-Pionier Netflix muss den neu entstandenen Entertainment-Giganten alleine aufgrund der Inhalte fürchten.

Im Zuge dessen ging eine wichtige Meldung rund um das Sony-Filmstudio Sony Picture beinahe komplett unter doch dürfte diese Entscheidung des japanischen Konzerns eine direkte Antwort auf die Übernahme von Disney gewertet werden.

Ab sofort bietet Sony zahlreiche Filme vor allen bei iTunes nun auch endlich mit der zeitgemäßen Auflösung von 4k an. Bisher sperrte sich der Konzern vehement dagegen und argumentierte, dass man dem physischen Datenträger ja einen Vorteil einräumen müsse. Will der Kunde 4k-Content schauen soll er sich die Disc kaufen – so die bisherige Meinung die angesichts der Preise bei iTunes (die sich nämlich nicht vom Kaufpreis einer Disc unterschieden) nicht haltbar war.

Damit ist nun Schluss und Sony packt neben 4k auch noch Dolby Vision (wenn verfügbar) sowie die (englische) Dolby Atmos Tonspur oben drauf.

Solltet Ihr bereits Filme von Sony in iTunes erworben haben und zudem eine Apple TV 4k euer Eigen nennen, bekommt Ihr das Upgrade auf 4k komplett kostenfrei – Dafür bin ich Eddy Cue immer wieder dankbar denn das ist einfach DER Deal. Deshalb bereue ich das Investment in meine Apple TV 4k auf gar keinen Fall!

Das Upgrade gilt für Klassiker wie „Hook“, „Brücke am Kwai“ oder „Der Da Vinci Code – Sakrileg“ sowie aktuelle Spielfilme wie „Spiderman – Homecoming“, „Spiderman – A New Universe“ sowie die beiden beliebten „Equalizer“ oder dem düsteren Si-Fi-Film „Blade Runner 2049“

Etwas ärgerlich in diesem Kontext ist die Meldung, dass wohl weitere geknackte 4k-iTunes Inhalte im Netz zu finden sind. Vor zwei Wochen war bereits Aquaman zu finden und nun sollen diverse weitere Filme wie die gesamte James Bond Collection auf diversen Torrent-Seiten durch die geknackte Verschlüsselung zu finden sein. Dabei deutet wieder einiges auf eine fehlerhafte iTunes-Verschlüsseling hin die zudem zu einem absoluten Unzeitpunkt kommt. Denn die angesprochene James-Bond Collection gibt es als digitalen Download nur bei Apple in seinem iTunes Store. Welche Schwactselle dieses Mal dafür genutzt wurde, bleibt unbekannt doch dürfte es sich um die Gleiche wie bei Aquaman handeln – nämlich tvOS.

Apple wird mit Sicherheit fieberhadft daran gearbeitet haben und ein entsprechendes Update in der Pipeline haben. Ob man die neue Verion von tvOS am heutigen Abend nach der Keynote veröffentlich bleibt indes abzuwarten.

 

Das waren meine Wochenhighlights der vergangenen Woche. Was hat Euch den am Meisten bewegt. Schreibt mir Euer Feedbakc in die nachfolgenden Kommentare.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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