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Hoffnung für Sparkassen-Kunden – man verhandelt über Apple Pay

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

 

ich liege dank einer erneuten Nebenhöhlenentzündung mal wieder gefesselt auf der Couch was auch der Grund war, warum es so ruhig auf meinem Blog ist. Nichtsdestotrotz bekomme ich natürlich schon mit was so in der Welt der Technik passiert.

Apple Pay ist ja zum Dezember letzen Jahres an den Start gegangen und hat den Markt für electronic payment in Deutschland einen deutlichen Schub gegeben wovon vor allem die zum Start teilnehmenden Banken profitiert haben. Schlicht weil Apple Pay einfach, komfortabel und sicher ist wie ich hier in diesem Beitrag erläutert habe >> Ein guter Monat mit Apple Pay 

Jedoch stellte sich mit dem Sparkassenverband eine der mitgliederstärksten Banken in Deutschland lange quer. Als Gründe führte zur Markteinführung im vergangenen Dezember der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV, Helmut Schleweis an, dass Apple Pay schlichtweg eine „teure Insellösung mit engem Nutzerkreis“ sei. Außerdem wurde die fehlende Öffnung der NFC-Schnittstelle kritisiert.

Nun gab der Präsident dem Handelsblatt ein Interview und lieferte dort ein bemerkenswertes Statement ab:

„Noch in diesem Jahr sollen Sparkassen-Kunden mit Apple Pay bezahlen können“. 

Allerdings machte man auch deutlich, dass die Unterstützung von Apple Pay maßgeblich an der Verwendung der hauseigenen EC-Karte gekoppelt ist da die Sparkassen ihrerseits den Kreditkartenanbietern nicht zu einem weiteren Wachstum verhelfen wolle.

Der Sinneswandel kommt nun nicht gerade überraschend sondern ist schlichtweg drei Beweggründen geschuldet:

  • Mitgliederschwund bzw. Kundenzuwachs der teilnehmenden Banken. Es ist kein Geheimnis, dass die Sparkassen seit Jahren mit einem desolaten Kundenstamm arbeiten müssen. Die Stammkunden werden immer älter, sterben irgendwann weg und die wenigen jungen Kunden erwarten die Unterstützung solcher digitalen Dienstleistungen und wandern dementsprechend ab. Das ist natürlich abschreckend für die Neukundenaquise
  • Die Eigenentwicklung „kwitt“ ist krachend gescheitert und hat zudem viel Geld in Entwicklung/Marketing gekostet
  • Man hat erkannt, wie unbedeutend man im internationalen Zahlungsverkehr ist und wie absurd die Forderung nach der Öffnung der NFC-Schnittstelle gegenüber Apple war.

Schon damals konnte ich die Entscheidung der Sparkasse überhaupt nicht nachvollziehen da es absehbar war, dass Apple Pay dem Markt für das sogenannte e-payment den dringend benötigten Impuls geben wird. Die aktuellen Aussagen scheinen nun doch von einer Kurzschlussreaktion zu zeugen. Trotzdem ist es begrüßenswert, dass sich nun auch die Sparkassen öffnen wollen.

Was sagt Ihr dazu. Wer von Euch nutzt den Apple Pay und ist deshalb vielleicht sogar zu einer anderen Bank gewechselt? Euer Feedback ist wie immer in den unten folgenden Kommentaren erwünscht

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

 

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