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Meine Woche – 06/19

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

 

die vergangene Woche war durchaus als turbulent für Apple zu bezeichnen denn sowohl in der Führungsetage als auch in Fragen von Steuernachzahlungen gab es einige Veränderungen.

So einigte sich Apple vergangene Woche mit der französischen Finanzverwaltung darauf, eine Steuernachzahlung i.H.v. 500 Mio € zu leisten. In den nicht öffentlichen Verhandlungen ging es konkret darum ob Apple in den vergangenen zehn Jahren zu niedrige Umsätze ausgewiesen habe – bei gleichzeitig immer steigenden Absatzzahlen der eigenen Geräte!

Diese Diskrepanz veranlasste die französischen Behörden zu einer detaillierteren Überprüfung der Geschäftsberichte und führte letztendlich zu dieser Strafzahlung. Genauere Details der Einigung blieben unbekannt doch Apple Frankreich teilte mit, dass man sich vollumfänglich an die jeweiligen nationalen Steuergesetze halte.

Frankreich hat hier als erstes europäisches Land die Steuerpraktiken eines US-Großkonzerns unter die Lupe genommen und entsprechend sanktioniert, was nur begrüßt werden kann. Die Strafnachzahlung von 13,5 Mrd. € in Irland kommt ja bekanntlich auf Druck der EU-Behörden zustande wie ich hier noch einmal betonen möchte.

Außerdem bekräftige Frankreich in Person von Emmanuel Macron einmal mehr, dass man eine Digitalsteuer einführen will um für eine gerechtere Besteuerung der US-Großkonzerne wie amazon, Google, Facebook und Co zu sorgen – auch weil man die „Steuerkreativität“ zu Lasten der Allgemeinheit eindämmen will. Warum das so wichtig ist, habe ich hier einmal angeführt.

 

Viel drastischer wog allerding das Beben innerhalb der obersten Führungsriege von Apple denn wie man bekanntgab, verlässt Angela Ahrendt das Unternehmen völlig überraschend.

Vor fünf Jahren einst von Burberry verpflichtet, verdiente Ahrendts sogar mehr als der CEO und war maßgeblich federführend für das neue Store-Konzept und die damit verbundenen Umbauten.

Angela Ahrendts baute sowohl on- wie auch offline Einiges um und sorgte dafür, dass wieder die Produkte sowie Services und Wohlfühlatmosphäre im Vordergrund standen was man als Rückbesinnung auf alte Werte deuten kann. Ahrendts war der Meinung, dass man dadurch auch automatisch den Umsatz steigern kann und dementsprechend diese Fokussierung auf mehr Umsatz nicht notwendig sei. So sorgte Sie für mehr Begrünung in den Stores, schraubte die angebotenen Kurse nach oben und steigerte auch den Umsatz pro Quadratmeter.

Online verschmolz Sie Produktseite und den eigentlichern Store zu einer Einheit; so klickt man zunächstauf das gewünschte Produkt und kann dort anschließend den Kauf tätigen. Auch hier soll das produkt im Vordergrund stehen.

Da Angela Ahrendts durchaus als Star der Führungsriege bezeichnet werden kann und Sie gerade auf der vergangenen Keynote überraschend viel Zeit eingeräumt bekam, ist diese Meldung umso übverraschender.

In einer Stellungnahme bedankt Apple sich für den Einsatz der letzten fünf Jahre bei Ahrendts und begründete den Weggang damit, dass Angela Ahrendts sich in Zukunft „neue persönliche und berufliche Ziele“ verfolgen will – ein Meldung mit Interpretationsspielraum.

Schon bei Burberry hat sie innerhalb der Branche ein fürstliches Gehalt bezogen welches bei Apple mit Sicherheit nochmal gesteigert worden ist. Zudem hatte Sie hier vergleichsweise große Freiheiten und nutzte diese auch entsprechend aus. Eventuell könnte esd auch damit zusammenlegen, dass die Apple Watch nicht wie erhofft als Mode-Artikel platziert werden konnte sondern immer mehr in den Bereich Sport/Fitness/Health. Schließlich trat Ahrendts 2014 ihren Job an, als die Ursprungswatch erschien.

Was mitnichten eine Rolle gespielt haben dürfte, istd er schlepnnende Absatz der neuen iPhone-Modelle; insbesondere das iPhone Xr sticht hierbei noch einmal heraus. So hat Apple ja seit geraumer Zeit sehr proiment das „Replacement-Programm“ auf seiner STartseite platziert, mit dessen Hilfe ein Umstieg auf ein aktuelles Modell schmackhaft gemacht werden soll. Wie nun bekannt wurde, weitet Apple das wohl aus und soll Kunden im Store bei Agabe eines zu reparierenden Gerätes doch lieber zu einem Neukauf animieren. So berichteten zahlreiche Nutzer, dass Ihnen ungeahnt offensiv vom jeweiligen Genius-Mitarbeiter einbes der neuebn Modelle angeboten worden sei da sich eine Reparatur des Gerätes nicht mehr lohne – bei den Reparaturpreisen irgendwie auch wieder verständlich.

Ob diese Taktik im SInne von Ahrendts ist, darf durchaus bezweifelt werden, gelten doch Burberry sowie Ahrendts als ausgewiesen kundenfreundliche „Institutionen“ imjEInzelhandel. Wi solch ein Verhalten im Einklang mit den selbstgesteckten Umweltgedanklen in Einklang zu bringen ist, steht noch auf einem ganz anderen Blatt.

Allerdings tritt Ahrendts nicht zu sofort ab sondern wird bis Anfang April an Board bleiben; auch um ihre Nachfolgerin Deidre O´Brien einzuarbeiten. O´Brien ist eit knapp drei Jahrezenten bei Apple tätig und arbeitet aktuell als Personalchefin im Unternehmen, was auch in ZUkunft so bleiben soll. Die Aufgaben des Retailbereich übernimmt Sie also zusätzlich und Apple weitet damit Ihr Aufgabengebiet erheblich aus.

 

Retail ist übrigens ein gutes Stcihwort denn wie bekanntwurde hat Apple nicht bei allen Produkten ihre übliche traumhafte Marge. So verkauft Cupertino das Apple TV in seiner aktuellen Ausführung quasi zum Selbstkostenpreis ohne daran etwas zu verdienen.

Nur nochmal zur Erinnerung, dass Apple TV 4k in der kleinen Ausführung m. 32 GB liegt bei 199,00€ unbd somit deutlich über den Preisen der Wettbewerbsprodukte. DOch noch grotesker wird es beim HomePod, Apple´s „smartem“ Speaker denn dieser soll angeblich mit Verlust verkauft werden, bei einem Verkaufspreis von 349,00€!

Da Tim Cook als extreme Zahlenmensch bekannt ist, kann ich das nicht so recht glauben; es sei denn man hat soviel Geld für Forschung & Entwicklung ausgegeben. Dann wiederum müssten aber beide Produkte deutlich besser als der jetzige Stand sein. Wie dem auch sei, trotzdem nagt man nicht am Hungertuch, wie ja die letzten Quartalszahlen bewiesen haben und wenn es tatsächlich so ist, dann nimmt man das als Push für die Dienste in Kauf.

Doch auch die eigenen Dienste laufen nicht so recht wie gewollt; ein beispiels dafür ist Apple Music. So bietet Apple diversen Kunden, die das Testangebot zwar intensiv genutzt aber kein Abo abgeschlossen haben, eine erneute Tesphase von weiteren drei Monaten an um sie vom hauseigenen Streaming-Dienst zu überzeugen.

Trotzdem muss man sich bei Apple Gedanken machen denn man ist nach wie vor viel zu abhängig vom iPhone. Dies ist insbesondere dann eine schlechte Meldung wenn man bedenkt, dass zurzeit der Upgrade-Zyklus eines iPhone auf vier Jahre gestiegen ist. Das bedeutet, dass ein iPhone 6s Nutzer erst jetzt auf ein entsprechendes iPhone Xs ungestiegen ist und die vorangegangen Modelle ignoriert hat. Bisher versuchte man es üver höhere Preise zu kompensieren doch auch diese Taktik scheint nicht aufzugehen weshalb man hier am Scheideweg zu stehen scheint.

Vor allem wenn man nun bedenkt, dass einige der Neuentwicklungen der letzen Jahre den Kunden diverse Schwierigkeiten bereiten. So musste auch ich beispielsweise mein 12″ MacBook nun wegen dem bekannten Tastaturproblem zur Reparatur einreichen. Doch auch neuere Produkte sind nicht vor Fehlern gefeit. So soll der neue T2-Chip im 2018er MacBook Pro im Zuzsammenspiel mit professionellem Audio-Equipment für Probleme sorgen.

Immer mehr Nutzer berichten von Aussetzern sowie Pop-Geräuschen bei Geräten mit USB-Interface wobei auch Thunderbolt-Peripherie sich störrisch zeigen soll. Apple kennt das Peroblem bereits und sucht nach einer Lösung wobei ersten Einschätzungen zufolge der Fehler bei macOS liegen soll. Da sich die Fehlermeldungen störend im Betrieb bei Aufnahmen oder Live-Konzerten auswirken ist das eine massive Einschränkung für die betroffenden Kunden.

Der größte „Skandal“ allerdings war innerhalb des iOS App Store anzutreffen. Denn ein Tool bzw. Dienst namens Glassbox fertige bei der Benutzung von berühmten Apps wie Air Canadian und Co laufend Screenshots an – auch beid er Eingabe von sensiblen Informationen wie den Kreditkartendaten. Die betreffenden Entwickler begründeten diese Nutzeraufzeichnung damit, das Nutzerverhalten zu analysieren um die Apps entsprechend verbessern zu können.

Dies verstößt allerginmg gegen die App-Store-Regeln denn sämtliche integrierte Analyse-Tools müssen transparent offengelegt werden sobal sie Bildschirmaufzeichnungen ermöglichen. Aus diesem Grund hat Apple den entsprechenden Entwicklern eine entsprechende Frist eingeräumt, Ihre App entsprechend nachzubessern. Andernfalls droht Apple damit, die ENtwickler und deren Apps aus dem App Store rauszuschmeißen.

 

Zum Abschluss noch zwei Produktmeldungen. Schon seit geraumer Zeit fertigt bzw. designed und entwickelt Apple immer mehr Komponenten seiner Hardware selbst um eine bessere Kontrolle im Zusdammenspiel von Hardware-Leistungd und Software zu erlangen. Die eingesparten KLosten sowie die selbst angemeldeten Patente nimmt man natürlich gerne mit. Eingeläutet wurde das Ganze durch den ersten A-Chip seinerzeit im iPhone.

Nachdem man nun mit Qualcomm massive Rechtsstreitigkeiten hat und mit den von Intel geferttigten Mobilfunkchips hinsichtlich der Leistung  nicht so recht zufrieden ist, will man Diese kurzerhalb selbst entwicklen. Man arbeite mich Hochdruck an der eigenen Entwicklung weshalb man bei Apple entsprechende Umstrukturierungen vornahm.

So ist Johny Srouji, seines Zeichens „Hardware Technologies“-Chef nun Leiter der entsprechenden Entwicklungsabietulung und durch seine Expertise im Bereich Chip-Design eine hervorragende Wahl. Schließlich war sein Team seinerzeit federführend bei der Enwicklung des ersten A-Chips und seine Kenntnisse sind so umfassend, dass sogar Intel an Ihn bei der aktullen CEO-Suche dachte – Doch seinerzeit winkte Srouji bekanntlich ab.

Außerdem bekommen die Gerüchte um die AirPods 2 neue Nahrung. So sollen die Nachfolger der im Dezember 2016 erstmalig verfügbaren Kopfhörer durch ein geändertes Design mehr Bass, bessere Griffigkeit sowie mit Schwarz als neue Farbe bekommen. Zusätzlich sollen neue Sensoren neue Funktionen ermöglichen. Die Rede ist von einerv Art Pulssensor sowie einem neuen Mikrofon womit sich der „Hey Siri“ Befehl via Sprachkommando auslösen lassen soll. Aktuell ist das nur über ein Doppeltipp möglich.

Hach ja, fast hätte ich eine Sache vergessen. Spotify hat in der vergangenen Woche nicht nur die Podcast-Netzwerke Anchor und Gimlet Media gekauft sondern auch erstmals in seiner Unternehmensgeschichte einen Gewinn ausweisen können.

Genau hier setzen die beiden Zukäufe an, denn Podcast erleben nicht nur seit ca. zwei Jahren ein ungeahntes Comeback, sie stehen auch für treues Hörer und eine längere Hördauer. Spotify benötigt beide Dinge, um für Investoren weiter attraktiv zu bleiben und um andererseits sein Premium-Abo zu vertreiben. Schließlich will kein Zuhörer bei einem Podcast alle 15 Minuten Werbung hören. Deshalb sind die Zukäufe, um nach eigenen Angaben das größte Podcast-Netzwerk der welt zu werden, absolut nachvollziehbar. Wir dürfen also gespannt sein, wie und wohin sich Spotify entwickeln wird.

Das waren wie immer meine persönlichen Highlights der vergangenen Woche. Wenn Ihr etwas vermisst oder anderer Meinung seit, dürft Ihr das gerne in den Kommentaren anmerken.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

 

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