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Meine Woche – 04/19

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

 

eine Woche, in der ich bis Mittwoch noch im Urlaub war und gemeinsam mit meiner Frau snowboarden ging und durchaus fürstlich in unserem Hotel speisen durfte; wir waren jeden Abend einfach vollgefressen 😀

Dann hatten wir noch ein mittleres Drama bezüglich der Weisheitszahn-OP und auf der Arbeit war während meiner Abwesenheit auch richtig Stimmung in der Bude – es lief also.

Nun ja man kann eben auch nicht alles haben aber dafür durfte ich gestern bei den Jungs von Apfelplausch bei ihrem Apfelplausch-Podcast dabei sein denn ich Euch genau hier verlinke. Ab Minute 48:30 bin ich zu hören, allerdings solltet Ihr direkt von Anfang an dabei sein; gerade die ersten 30 Sekunden sind schon legendär. Für mich war es eine tolle Erfahrung und nach den anfänglichen technischen Problemen hat ja auch alles prima geklappt. Übrigens, über reges Feedback freuen wir uns natürlich immer.

Machen wir den Schwenk zurück zu Apple und da gab es diese Woche einige interessante Details. Direkt nach dem ersten iOS-Softwareupdate 2019 schob Apple die ersten betreffenden Beta-Versionen nach. Dabei hat die iOS-Beta die Versionsnummer 12.2 bekommen was in der Vergangenheit immer auf ein größeres Versionsupdate mit neuen Funktionen hindeutete. Besonders spannend dabei ist, das die Beta 12.2 erste Hinweise für eine neue Version der AirPods enthält.

Konkret deuten die entdeckten Hinweise darauf hin, dass die AirPods einen verbesserten Chip spendiert bekommen. Dadurch kann bei der Ersteinrichtung nun das „Hey Siri“ Kommando konfiguriert werden – bisher ist dafür bekanntlich ein Doppeltipp auf einen der beiden AirPods notwendig.

Außerdem wird die Remote Funktion der Apple TV-App hinsichtlich User-Interface und Einbindung überarbeitet. So nimmt die App nun den gesamten Bildschirm ein und es lassen sich die HomeKit- und AirPlay2-fähigen Fernseher, welche auf der CES 2019 vorgestellt worden sind, direkt darüber einbinden und bedienen lassen. Last but not least soll die mit iOS 12 eingeführte Luftqualität in der Wetter-App nun auch in Apple Karten verfügbar sein damit Ihr direkt schon eine Übersicht der Bedingungen an eurem Zielort habt.

Kleine Randnotiz: Auch ein iPod Touch taucht in den Tiefen der Betaversion auf welcher dort unter dem Namen „iPod 9.1“ geführt wird. Touch ID und Face ID sollen dort nicht zum Einsatz kommen um den Preis nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Mancher von Euch mag sich nun die Frage ob der Darseinsberechtigung stellen. Die ist relativ einfach zu beantworten denn Apple hat eine Ausweitung der Markenrechte beantragt um die Marke iPod auch auf Spielekonsolen auszudehnen.

Doch es scheint sich an der Hardware-Front Konkretes zu tun denn wie nun bekannt wurde hat Apple bei der „Eurasian Economic Commission“, kurz EEC, insgesamt sieben neue Modellnummern registrieren lassen: A2123, A2124, A2126, A2153, A2154, A2133 und A2152.

Zwar bieten diese Nummern erstmal keine genauen Anhaltspunkte, sie sind jedoch in der Kategorie Tablet Computer angemeldet und sollen mit iOS 12 laufen. Da wir gerade erst vor wenigen Wochen die neuen iPad Pro Modelle vorgestellt bekommen haben gehe ich eher von neuen iPad-Modellen in den unteren Preisregionen aus. So könnte beispielsweise das iPad 2018 mit 9,7″ Display-Diagonal leicht auf ein 10″ Display anwachsen; lediglich der Rahmen müsste etwas verkleinert werden. Ferner sollte auch hier wieder Touch ID zum Einsatz kommen, einfach weil die Komponenten von Face ID den Preis in die Höhe treiben werden und sich somit ein Preis von um die 350,00€ schlicht nicht mehr realisieren ließe. Als Wunsch würde ich aber definitiv eine vollständige Laminierung des Display äußern, die teillaminierten Displays sind doch mit starken Spiegelungen versehen.

Dabei muss Apple sich bewusst sein, das es mit einer einfachen Aktualisierung nicht getan sein wird. Sinkende Absätze sind nämlich auch beim iPad zu beobachten. Man täte gut daran die neuen Modelle neben der technischen Ausstattung auch preislich attraktiver zu gestalten. Sonst könnte dem neuen iPad-Lineup die gleiche Gefahr wie den 2018er iPhone-Modellen blühen.

Denn nach wie vor verkaufen sich das iPhone Xs und insbesondere das iPhone Xr vergleichsweise schlecht. Auch wenn Apple nicht müde wird zu betonen, dass das iPhone Xr das iPhone Xs in den Absatzzahlen im Weihnachtsgeschäft abgehängt hat sprechen die übrigen Meldungen eine deutlich andere Sprache. So sind die Abverkaufszahlen im so wichtigen chinesischen Markt unverändert schlecht – nämlich in 8 der letzten 12 Quartale gab es einen Absatzrückgang der jeweiligen iPhone-Modelle. Im Vergleich von 2017 zu 2018 sank der Umsatz sogar um knapp 22%. Als Grund dafür werden ganz klar die hohen Einzelhandelspreise geführt wodurch Apple das Gerät aufgrund der hohen Preise ins Abseits stellt – „pricing out“ würde der Amerikaner dazu sagen. Passend dazu senkte Apple nun auch den Preis des iPhone Xr in Japan und räumt einem zweiten Mobilfunkprovider höhere Rabatte ein. Als finales Eingeständnis darf auch die Verlängerung der Trade-In Aktion gewertet werden, die Apple bis Ende Januar ausgedehnt hat. Mich würde es nicht wundern wenn es nochmal verlängert werden würde.

Deshalb kommt auch die nächste Meldung äußerst ungelegen denn die neuen MacBook Pro Modelle scheinen neben der Butterfly-Tastatur, den thermischen Einschränkungen aufgrund des dünnen Designs einen weiteren Konstruktionsfehler aufzuweisen. So tauchen in diversen Internetforen wie reddit und Co immer mehr Berichte auf wonach das Display eine Art „Bühnenbeleuchtung“ zu entwickeln scheint. Laut den amerikanischen Kollegen von iFixit ist dafür das neuentwickelte Flexbandkabel dafür verantwortlich. Dieses ist von der Materialstärke zu dünn und wohl zu kurz und scheint mit der Zeit „brüchig“ werden. Das ist extrem ärgerlich zumal Apple hier sehr inkosequent agieren zu scheint. Manchen Anwendern wurde das kostenfrei ausgetauscht während andere Kunden die Reparatur mit knapp 600,00$ selbst tragen mussten.

All diese Vorgänge sind sicherlich auch ein Grund dazu, weshalb man in Cupertino nicht nur die Komponenten selbst entwickeln will, Gerüchte sprechen davon, dass man in naher Zukunft auch die Akkus für das iPhone aus eigener Produktion einsetzen will, sondern sich auch im Zubehörmarkt stärker einbringt. Neben diversen Adaptern, eigenen Kopfhörern soll man neben einem Over-Ear Kopfhörer mit ANC auch weiter an der Ladematte „AirPower“ arbeiten. Das Ziel dahinter ist recht einfach: Wenn der Kunde sich keine neue Hardware kauft so soll er bitte doch sein benötigtes Zubehör ebenfalls bei Apple erwerben. Diversifikation nennt man das und Apple ist ja schon seit einiger Zeit sehr aktiv dabei, sich von der Abhängigkeit der Hardware-Umsätze zu lösen.

Ein konkreter Baustein dafür dürfte auch der Streaming-Dienst von Apple sein, über den auch ich schon mehrfach berichtet habe und wo wir in 2019 einen harten Wettbewerb erleben werden.

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass auch Disney an einem eigenen Streaming-Dienst arbeitet und die Zeichen für einen Marktstart verdichten sich immer mehr. So ist seit diesem Wochenende beispielsweise der Film „Die Eiskönigin“ nicht mehr verfügbar welcher einer der beliebteren Animationsfilme der jüngeren Vergangenheit war. Ein weiterer Fingerzeig dürften die zurzeit eingestellten Produktionen weiterer Staffeln diverser Marvel-Serien sein. Disney möchte sich hier wohl bedeckt halten und dem Konkurrenten Netflix nicht noch eine unnötige Steilvorlage bieten.

Zum Abschluss kommt noch mal ein wichtiges Thema, nämlich der Schutz von Privatsphäre. Dabei geht es um Facebook – wieder einmal. Die amerikanische Federal Trace Comission (FTC) ermittelt nun schon seit einigen Monaten gegen Facebook; und zwar geht es um die Weitergabe von Nutzerdaten an Drittanbieter ohne das die Facebook-User entsprechend aufgeklärt worden sind. Besonders pikant daran ist, dass Facebook selbst einen Vertrag mit der FTC abschloss indem explizit festgehalten worden ist, dass Facebook sich verpflichtet, die Nutzerdaten zu schützen und NICHT zu verkaufen.

Wie wir nun alle wissen, hat das Soziale Netzwerk im Rahmen rund um den Cambridge Analytica Skandal ganz anders gehandelt und das dürfte Facebook teuer zu stehen kommen – Brancheninsidern sprechen hinter vorgehaltener Hand von einer noch nie verhängten Rekordstrafe. Bisheriger Spitzenreiter ist Google mit einer Strafe von 22,5 Mio $ welche angesichts der Umsätze von Google recht gering für das Unternehmen aus Mountain View waren. Doch dieses Mal will die FTC ein Exempel statuieren und somit dürfte das Bußgeld deutlich höher ausfallen auch wenn Facebook wegen dem Shutdown noch ein paar Wochen Schonfrist bekommen dürfte.

Auch wenn das Bußgeld einen neuen Rekord darstellen dürfte und mit Sicherheit für ein Stühlerücken im Aufsichtsrat von Facebook nach sich ziehen wird, bleibt das nicht die einzige Sorge von Mark Zuckerberg. Vielmehr steht die Gefahr im Raum, dass die FTC auch weitere Sanktionen gegen Facebook ausspricht. Wohl aus diesem Grund hat Facebook Kontakt zur Behörde aufgenommen und versucht durch die Kooperation Schlimmeres abzuwenden. Denn eine Rekordstrafe wäre für Facebook bzw. Mark Zuckerberg mit Sicherheit der „günstigere“ Ausgang in dieser Angelegenheit.

Das waren meine Highlights der vergangenen Woche und wie schaut es bei Euch aus. Schreibt mir, wie immer, Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

 

 

 

 

 

 

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