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Meine Woche – 03/19

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

wir sind gerade frisch vom Snowboarden wieder nach Hause zurück gekommen, wobei ich an den Knien und anderen diversen Körperteilen einige blaue Flecke davon getragen habe, und  es war richtig gut. Das Zimmer in der Unterkunft war zwar rustikal, doch das Essen war dafür absolute Sahne – wer mir bei Instagram folgt, weiß Bescheid. Am Besten war allerdings das gelungene Wetter mit strahlendem Sonnenschein.

Zurück in in den heimischen vier Wänden, nachdem das Auto noch schnell gewaschen und die Taschen ausgepackt worden, geht es direkt wieder an das MacBook um für Euch die wichtigsten Themen der vergangenen Woche abzuhandeln.

 

Fangen wir doch direkt wieder mit Apple an; das neue Kalenderjahr scheint nicht so recht zu zünden bzw. einige Produkte wie das iPhone Xr sind ganz offensichtlich klar hinter den erwarteten Absatzzahlen. Das Thema haben wir schon mehrfach beackert und auch nach Gründen gesucht doch die letzte Aktion klingt ein bisschen nach Verzweiflung.

So hat Apple nämlich (in den USA) damit begonnen, an Kunden mit älteren Geräten wie einem iPhone 6 Plus personalisierte E-Mails zu verschicken in denen die Vorzüge des neuen iPhone Xr wie das größere Display, Face ID oder die allgemeine Performance durch den A12 Bionic angepriesen werden. „Garniert“ wird das Ganze mit einer zeitlich begrenzten Trade-In Aktion wodurch man das neue iPhone Xr bereits ab einem Preis von 549,00$ erwerben kann. Zusätzlich betont man in der Werbe-Mail (was anderes ist es nämlich nicht) wie einfach der Umstieg auf ein aktuelles Modell sei und bietet zudem Hilfestellungen an.

Wenn noch jemand an den schlechten Verkaufszahlen des iPhone Xr gezweifelt haben sollte, so dürften diese nun endgültig zerstreut sein. Ob diese Maßnahme zielführend sein wird, bleibt abzuwarten. Denn im Vergleich zum iPhone 6 Plus bietet das Xr zwar ein kontrastreicheres Bild sowie verbesserte Farben an ist aber gleichzeitig durch das Fehlen von 3D Touch sowie dem optischen Bildstabilisator nicht zwingend und uneingeschränkt das bessere Gerät…

Passend zu den schlechten Umsatzzahlen verkündete Tim Cook letzte Woche die Gesamtzahl aller getauschten Akkus im Rahmen des Akkuprogramms, woraus sich ein Tauschpreis von 29,00€ ergab. Schätzte man intern die Zahl auf etwas zwei Mio. Akkus waren es am Ende des Tages unfassbare 11 Mio. getauschte Akkus durch Apple und ihre autorisierten Service Provider.

Kurz zur Erinnerung; wenn der Akku eine gewisse Kapazitätsgrenze unterschritt aktivierte iOS eine Drosselung der Performance weshalb manche Geräte quälend langsam geworden sind. Sobald ein frischer Akku verbaut wurde, deaktivierte iOS diese Drosselung und das iPhone lief wieder wie am Schnürchen.

In Kombination mit iOS 12, wovon Apple höchstselbst versprach, Performance und Stabilität in den Vordergrund zu stellen, dürfte hier sicherlich auch ein Grund liegen, weshalb nicht wenige Kunden den Kauf eines neuen iPhone-Modell hinten anstellten.

Allerdings könnte Apple von unerwarteter Seite durch einen ewigen Rivalen unverhoffte Schützenhilfe bekommen. Microsoft hat sich nun mit sehr deutlichen und offenen Worten noch einmal geäußert und darauf hingewiesen, dass nach dem 10. Dezember 2019 keinerlei Patches oder Sicherheitsupdates für die Windows Mobile Plattform anbieten wird. Dabei wird Microsoft nur wenige Wochen später verknüpfte Online-Dienste wie Backup und Foto-Upload abschalten.

Aus diesem Grund hat Redmond eine FAQ-Sektion freigeschaltet und gibt dort den bisherigen Nutzern ganz unverblümt folgenden Rat mit an die Hand: Entweder auf iOS oder auf Android umzusteigen.

Es sind zwar nicht mehr so viele Windows-Smartphones im Einsatz, trotzdem verblüfft dieser Vorgang etwas. Microsoft erklärte dazu lediglich, dass in ihrer Vision jede Person und jede Organisation mit diversen Produkten auf diversen Plattformen bereichern möchte – das schließt die Plattformen von Apple bzw. Google mit ein!

 

Eventuell sorgt das für Aufwind bei den Absatzzahlen doch gesichert ist das keinesfalls. Nicht umsonst öffnet Apple sein Öko-System was die diversen Ankündigungen auf der CES 2019 eindrucksvoll zeigten. Doch dies wird mit Sicherheit nicht genug sein. Tim Cook hat für 2019 wahre Mammuntaufgaben vor der Brust.

Er muss auf der einen Seite die Absatzprobleme, vor allem in China, in den Griff bekommen und dabei sowohl die Kunden- als auch die Anlegerinteressen unter einen Hut bekommen und auf der anderen Seite die Service- und Dienste-Sparte ausbauen und dabei eine weitere Verbreiterung vorantreiben ohne dabei zu stark auf die eigenen Absatzzahlen einzuwirken.

Günstigere Preise sind mit Sicherheit ein Instrument; auch ich würde gerne mein MacBook Pro so langsam erneuern. Allerdings bin ich nicht bereit, für eine vergleichbare Ausstattung nun knapp 1000,00€ zu bezahlen. So hoch war dann die Inflation doch nicht!

Eine weitere Möglichkeit zu steigenden Absatzzahlen könnte die Apple Watch darstellen bzw. die stärkere Fokussierung auf die Gesundheits-Features der Uhr. So gab Apple bekannt, gemeinsam mit Johnson & Johnson in den USA eine großangelegte Studie zur Früherkennung von Herzrhytmusstörungen zu starten. Dafür werden an die Teilnehmer mit einer Series 4, die EKG-Funktion wird dafür vorausgesetzt, sowie einer speziell entwickelten App ausgestattet. Damit soll speziell das Vorhofflimmern aufgezeichnet werden wodurch alleine in den USA rund 130.000 Menschen sterben da die auftretenden Symptome entweder gar nicht oder nur unzureichend von den Betroffenen bemerkt werden.

Genau hier liegt ein riesiges Potenzial für Apple denn bisher ist man der einige Anbieter einer Smartwatch der dieses Thema so konsequent besetzt und deshalb einen Vorsprung vor dem Wettbewerb besitzt – noch. Damit das so bleibt, muss Cupertino die Freischaltung der EKG-Funktion in anderen Ländern durch die jeweiligen Gesundheitsbehörden mit Hochdruck vorantreiben; einer meiner Kunden ist genau wegen der fehlenden EKG-Freischaltung vom Kauf einer Series 4 wieder abgerückt.

Tim Cook hat das Potenzial des digitalen Gesundheitsmarkt ja schon ganz richtig erkannt, nicht umsonst treibt Cupertino die dortige Expansion massiv voran. Davon zeugen nicht zuletzt die um 400% gestiegenen Stellenausschreibungen. Aus meiner Sicht sollte man sich dabei neben der Erkennung von Herzrhytmusstörungen auf die Überwachung des Blutzuckers konzentrieren wobei es diesbezüglich ja schon diverse Gerüchte rund um Glukose-Sensoren gab. Schließlich steigen die Diabeteserkrankungen Jahr für Jahr an und ist teilweise eine echte Belastung für die betroffenden Patienten. Nicht zuletzt ist das regelmäßige Anpieksen in den Finger wirklich nervig und könnte durch eine Apple Watch mit integrierten Sensoren zur Blutzuckerüberwachung definit einen neuen Absatzschub bringen – und wer sich eine Apple Watch zulegt benötigt definitiv auch ein iPhone um die Daten in seiner Health-App entsprechend abzulegen die nichts weiter als eine digitale Gesundheitsakte des iPhone-Users ist.

Damit einhergehend ist der Schutz der Daten bzw. die Privatssphäre umso wichtiger. Apple sollte sich hierbei in der öffentlichen Wahrnehmung noch viel stärker positionieren und gerade die damit zusammenhängenden Vorteile seiner iCloud-Plattform herausheben. Gerade weil die Menschen nach den ganzen Skandalen rund um twitter, facebook und Cambridge Analytica wieder ein Bewusstsein für ihre digitalen Daten entwickelt haben. Auch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Nutzer wieder deutlich sensibilisierter für das Thema Datenschutz sind.

 

Normalerweise schließe ich den Wochenrückblick immer mit etwas Positivem ab; heuer ist es aber etwas was eigentlich aus dem Kuriositäten-Kabinett kommt. Das von Qualcomm erreichte Verkaufsverbot wurde ja schon mehrfach angeführt doch nun zankt man sich endgültig wie kleine Kinder.

Direkt nach dem Urteil nämlich meldete sich Apple mit einer Presseerklärung zu Wort gegen die Qualcomm wiederum erneut klagte. Konkret ging es um den Hinweis, dass sich die verbotenen iPhone 7- und iPhone 8 Modelle noch über Drittanbieter wie Media-Saturn, Gravis und Co beziehen lassen. Dies war Qualcomm solch ein Dorn im Auge; zumal man beim Chiphersteller nach wie vor die Auffassung vertrete, dass das Verkaufsverbot besagter Modelle für alle Vertriebswege gelte – und nicht nur für die 15 eigenen Apple-Stores sowie die Apple-Homepage.

Ob nun die Patentstreitigkeiten rechtens sind oder nicht aber so langsam nervt es einfach nur noch und Qualcomm führt sich wie ein kleine, verzogene Rotzgöre auf!

Das war es von meiner Seite. Welche News haben Euch denn am Meisten bewegt? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

 

 

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