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Meine Woche – 02/19

Hallo und herzlich willkommen zu meinem ersten, richtigen Wochenrückblick im Jahr 2019,

 

wo die erste Technikmesse des Jahres, die CES 2019 in Las Vegas, am vergangenen Wochenende zu Ende ging und Apple, mal wieder die Schlagzeilen bestimmte.

Der Grund dafür ist die weitere Öffnung eigener Dienste auf Geräte anderer Hersteller; so verkündeten Samsung, Sony, LG und Vizio nämlich, dass man AirPlay 2 (und je nach Hersteller HomeKit oder iTunes-Inhalte) auf den Fernseh-Modellen aus dem 2018er und 2019er Lineup nutzen lassen werden.

Das schlug ein wie eine Bombe und dürfte mit Sicherheit dem Video-Streamingdienst, an welchem Apple seit knapp zwei Jahren mit Hochdruck hinter den Kulissen arbeitet, geschuldet sein. MAn tritt in einen mehr als hart umkämpften Markt ein; womöglich noch umkämpfter als der Musik-Streaming Markt.

In den USA dominieren Netflix und, ein hierzulande bishet nicht erhältlicher Dienst, Hulu sowie Amazon Prime um die Gunst der Kunden während hier in Europa noch die Mediatheken der hiesigen Fernseh-Sender wie BBC, ARD & ZDF dazukommen. Zusätzlich investiert Sky immer mehr in eigene Produktionen; als Beispiel sind da nur „Babylon Berlin“ und §Das Boot“ genannt.

Dabei ist einer der größten Player noch ghar nicht an den Start gegangen; der aber aus dem Stand heraus das Zeug dazu hat, alle bisherigen Anbieter das Fürchten zu lernen – die Rede ist von Disney. Deren Katalog ist durch die Marvel-Serien sowie der gesamten Star Wars Saga mit einer unglaublich großen Fanbase gefüllt. Zudem dürften die diversen Zeichetrick- und Animationsfilme ebenfalls zum Marktstart viele Kunden ein Abo bei Disney bescheren.

 

Cupertino ist hier also auf eine möglichst große Streuung seines Angebotes angewiesen und da dürfte Samsung als einer der größten TV-Hersteller schlicht naheliegend gewesen sein. Zeitgleich stärkt man mit LG und der implementierten Unterstützung von HomeKit seine Ambitionen im Smart Home Segment ohne Samsung vor den Kopf zu stoßen. Damit dürfte der Paradigmenwechsel im Hause Apple. was die eigenen Dienstleistungen angeht, endgültig eingeläutet sein.

Galt bisher nämlich  dochdie Maxime, dass eigene Dienste nur auf eigener Hardware genutzt werden dürfen wobei die Platzierung von Apple Music für Android 2017 im Nachhinein nur der erste Schritt gewesen ist.

 

Diese Nachrichten braucht Apple auch ganz dringen, denn an der Absatzfront schaut es für die eigenen Verhältnisse mehr als mau aus – und das obwohl man in 2018 durchaus Einiges in die diversen Hardware-Sparten investierte. Doch die hohen Preise haben scheinbar Spuren hinterlassen, denn Tim Cook höchstpersönlich musste in aller Öffentlichkeit und mit einem persönlichen Brief an die Angstellten des Unternehmens die Umsatzprognose im so wichtigen Weihnachtsquartal durchaus deutlich nach unten korrigieren; um fast 5 Mrd $ von 89 Mrd. $ auf nun „nur“ noch 84 Mrd $ Umsatz.

Warum ich dies noch einmal wiederhole? – Nun, vergangene Woche wurde nämlich bekannt, dass neben dem Mac auch die bisher so konstant wachsende Service-Sparte massiv schwächelt.

Alleine die Mac-Verkäufe fielen im Vergleich zum Vorjahresquartal um gut 11% auf knapp 4,8 Mio Stück zurück und das trotz den lange erwarteten Intel Core i Prozessoren der achten Generation inklusive der Option, das 15″ MacBook Pro m. Touchbar auf bis zu 32 GB RAM aufrüsten zu können.

Über das schwächelnde iPhone wurde ja nun schon genug geschrieben; doch hier geht Apple nun weitere konkrete Maßnahmen an. Im so wichtigen chinesischen Markt gab Apple seinen Großkunden nun offenbar einige Rabatte, die diese wiederum nun an die Endkunden weitergaben. Ob die umgerechnet knapp 58,00€ nun dazu verhelfen, dem schleppenden Absatz unter die Arme zu greifen, darf jeder selbst entscheiden. Apple selbst scheint nicht so recht daran zu glauben, denn die bestellten Komponenten würden für das erste Quartal 2019 um rund weitere 10% gekürzt. Ein weiteres Indiz dürfte ausgerechnet Samsung liefern. Das so wichtige Geschäft mit den Speicherchips brach um knapp 29% gegenüber dem Weihnachstquartal 2017 ein. Als Grund nannten die Sürkoreaner die schwache Nachfrage den härteren Smartphone-Markt.

Zudem hat Apple ja gerade in Deutschland mit dem endgültig durchgesetzten Verkaufsstopp für die hierzulande durchaus beliebten iPhone 7 u. iPhgone 8 Modelle weitere Probleme bekommen.

Kurz zur Erinnerung;

das Landgericht München entschied am 20.12.2018 in einer Patentklage rund um die Energieversorgung des Mobilfunkmodems in den betreffenden iPhone-Modellen zugunsten von Qualcomm wobei Apple wohl entscheidene Argumente zur Darlegung seiner Sicht zurückhielt. Offiziell, um Betriebsgeheimnise zu schützen…

Wie dem auch sei, Anfang Januar hinterlegte Qualcomm die geforderte Sicherheitsleistung von knapp 1,34 Mrd $ in Form einer Wertpapierbürgschaft und seitdem dürfen die besagten Modelle von Apple im eigenen Online Store sowie in den hauseigenen Apple Stores nicht mehr vertrieben werden!

Böse Zungen möchten hier an dieser Stelle anmerken, dass Apple die Beweise zur Widerlegung der Behauptung von Qualcomm absichtlich vorenthalten hat um die Verkäufe des 208er Lineups zu pushen.

Man kann es für eine Verschwörungstheorie oder sowas halten, doch mutet das durchaus seltsam an; bedenkt man aber Apple´s bisherige Prozessstrategie so scheint doch ein kleines Körnchen Wahrheit dran zu sein…….

Dabei will man nämlich mit aller Macht gerade das iPhone Xr als erfolgreiches iPhone darstellen, denn nach dem Austausch des Marketing-Team für das iPhone launchte man in vergleichsweise kurzer Zeit diverse neue Werbe-Spots für das Xr, die besonders die große Farbauswahl in den Vordergrund stellen sollen…

Übrigens, das Verkaufsverbot betrifft nur bisher nur die eigenen Vetriebswege von Cupertino, über Dritte wie Mediamarkt, die diversen Apple Reseller und Co lassen sich die beiden Modelle nach wie vor ordern auch wenn die Lieferzeiten so langsam in die Höhe steigen.

 

Ob sich das in den Quartalsergebnissen niederschlägt bzw. die Anstrengungen rund um die Werbemaßnahmen des iPhone Xr und iPhone Xs & iPhone Xs Max von Erfolg gekrönt sind; erfahren wir Ende Januar. Dann ist nämlich die nächste Quartalskonferent und Tim Cook muss die Karten auf den Tisch legen!

 

Nicht nur deshalb dürfte das Produktjahr 2019 aus Cupertino mehr als interessant werden, denn gerade beim iPhone werden ein neuer Chip, der die Konkurrenz in Stücke reißt und eine Evoltion der Kamera wohl nicht mehr ausreichen. Explizit dann nicht, wenn man die Preisstrategie weiter fahren will.

Tim Cook, Phil Schiller und Johny Ive werdenb dieses JAhr schon ein bisschen mehr liefern müssen und ein erster Hinweis dazu könnte das LG UltraFine 5k-Display liefern. Dieses ist im Online St ore nämlich nicht mehr verfügbar und das wirft diverse Fragen auf.

Vorgestellt wurde es 2016 mit den damals neuehn MacBook Pro Modellen und obwohl die Bildqualität immer wieder gelobt wurde, waren die Displays nie sonderlich beliebt. Teils lag das an den „Kinderkrankheiten“; oftmals aber am hohen Preis. Nun könnte die momentane Nicht-Verfügbarkeit ein erstes Indiz für ein neues Apple-Display sein und zusammen mit dem neuen, modularen Mac Pro vorgestellt werden, welcher für 2019 angekündigt wurde.

Mich würde es deshalb auch nicht überraschen, brächte das Apple Display neuen Schwung in den Absatz der Hardware-Verkäufe. Dabei hat man auch die anderen Produkte im Blick wobei gerade iPad-Sparte einige Überraschungen parat halten soll.

Apple arbeitet diversen Quellen zufolge zufolge an einem Update für das iPad und zwei neuen Einstiegsgeräten. Zum einen belebe Apple das iPad mini wieder. Die Reihe, die seit 2015 kein Update erfahren hat, soll in der neuen Version ein optimiertes Design, Unterstützung für den Apple Pencil 2 und verbesserte Komponenten erhalten sowie preislich das aktuelle iPad ersetzen. Das erlaube Apple, ein neues 10.5″-Modell zu einem Startpreis von 429 US-Dollar auf den Markt zu bringen, welches sich ebenfalls per Stift bedienen lässt. Zusätzlich plane Apple, im Herbst die dritte Generation iPad Pro vorzustellen.

Als weiteren No-Brainer könnte sich eine Neuauflage der AirPods erweisen die man angeblichg schon in der Schublade liegen hat. Verbesserte Geräuschisolierung, Wasserdichtigkeit, „Hey Siri“-Unterstützung, sowie höhere Akku-Laufzeit und ein neues Gehäuse sollen das neue Modell auszeichnen und afür sorgen, dass die AirPods 2 weiterhin die erfolgreichsten Bluetooth-Kopfhörer weltweit bleiben.

 

Auf der Softwareseite sollen macOS und iOS die größten Updates seit knapp fünf Jahren bekommen. Das Mac-System soll dabei einen so großen Schritt machen, dass Apple sogar überlege, mit der diesjährigen Version von 10.x auf die Bezeichnung „macOS 11“ zu wechseln. iOS 13 enthalte zudem eine Reihe neuer Updates, die das iPad stärker im Fokus haben. Es soll sich stärker von der iPhone-Variante unterscheiden und in die Nähe eines davon unabhängigen Betriebssystem bringen. Dabei muss Apple dringend die Fehler, die man mit iOS 10 und iOS 11 machte, vermeiden. Beide iOS-Versionen boten zwar großere Neuerungen, waren aber so dermaßen überfrachtet und für iOS-Verhältnisse instabil, dass iOS 12 eigentlich ein reines Wartungsupdate war.

Oder aber Apple geht einen komplett neuen Schritt und stellt eine völlige Neuentwicklung von iOS vor, was mich keinesfalls überraschen würde.

Neue iMac Modelle mit einem Intel Core i der achten Generation sind quasi gesetzt und werden sicherlich im Frühjahr 2019 vorgestelltw erden. Die restlichn Hadrwarebereiche sind ruchaus schnell abgehandelt. Bei der Apple Watch wird ein nochmaliges Redesign eher unwahrscheinlich. Persönlich glaube ich an weitere Verbesserungen des Chips um eine verbesserte Akkulaufzeit zu erreichen sowie der Implementierung neuer Gesundheitsfeatures. Ob dabei das Messen des Blutzuckerspiegels dabei sein wird – eher nicht, es sein denn man stellt ein Armband mit weiteren Sensoren vor. Die Aufnahme der Apple Watch wäre übrigens in der Lage solche Informationen zu verarbeiten.

Wie dem auch sei, mehr denn je ist man in Cupertino davon abhängig, dass diese produkte zünden und zwar nicht nur bei den Enthusiasten und Menschen die sich damit auskennen. Apple muss es wieder schaffen, dieses „Will ich unbedingt haben“-Gefühl beim ganz normalen Durchschnittskunden zu entfachen!

Deshalb bin ich ganz gepannt darauf, was Cupertino uns dieses Jahr präsentieren wird; wobei bei mir erstmal keine konkreten Notwendigkeiten zu einer Neuanschaffung vorhanden sind.

 

Wie letztes Jahrr möchte ich mein Wochenrücblick mit einer positiven Nachricht abschließen und da habe ich mirm wieder einmal, eine Meldung rund um das Thema Datenschutz rausgesucht; auch wenn es Anfang des Jahres mit dem Türklingelanbieter Ring und dem ungeschützen Zugriff auf die Dateien der Kunden durch Mitarbeiter schon das erste Negativ-Highlight gab.

Ihr erinnert Euch hoffentlich noch an die Firma Cambridge Analytica, die für einen der größten Facebook-Skandale der vergangenen Jahre verantwortlich war. Nuh wurde die Muttergesellschaft des mittlerweile insolventen Unternehmens zu einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 britischen Pfund verurteilt.

Man mag, so wie ich, die Summe mitnichten mehr für einen symbolischen Akt halten denn diese Summe ist nicht wirklich hoch ( ich hätte mir da eine deutlich größere Summe vorgestellt) und dürfte aus der Portokasse bezahlt werden.

Dabei ist dieses Symbol durchaus in zwei Richtungen zu deuten; markiert es doch eine Zeitenwende beio den britischen Datenschutzbehörden. Man verfolgt nun auch deutlich geringere Strafzahlungen konsequent und signalisiert somit den Unternehmen, die persönliche Daten erheben, das man für das Thema Datenschutz unbd Privatssphäre nunh deutlich sensibilisierter ist und den betreffenden Unternehmen mehr auf die Finger schaut.

Das ist für mich ein kleiner Etappensieg rund um das Thema Datenschutz und wie wir damit umgehen!

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

 

 

 

 

 

 

 

 

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