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Meine Woche 49/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

Das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange und obwohl es doch eine besinnliche Zeit sein sollte, merkt man davon recht wenig, denn über mich hat sich eine Kundin beschwert, da sie resolut darauf verwiesen wurde, dass Sie noch nicht an der Reihe ist….

Das hat mich dann doch etwas getroffen und ich musste daran doch etwas knabbern. Wir starten allerdings in eine neue Woche und deshalb will ich nach vor schauen; zumindest was das Berufliche angeht.

Auf der anderen Seite werfe ich mit dem Wochenrückblick nochmal auf die Highlights der vergangenen Woche. Da gab es nämlich einigen Balsam auf die Seele von Apple. Letzte Woche schrieb ich ja, dass sich die aktuellen iPhone-Modelle 2018 deutlich schleppender verkaufen als von Cupertino erwartet. Man hat in verschiedenen Aussagen zwar das genaue Gegenteil behauptet und zudem sein Marketing-Team rund um das iPhone neu aufgestellt. Unverhoffte, und kostenfreie, Werbung bekam Apple nun von den Kollegen von DxO Mark. Die haben nämlich die Kamera des iPhone XR ausgiebig getestet und kamen zu dem Schluss, dass die Single-Kamera im iPhone XR die beste Single-Kamera im gesamten Smartphonemarkt ist. Die Kamera erreichte 101 Punkte und konnte laut Aussagen der Tester vor allem mit der exzellenten Belichtung sowie dem äußerst zuverlässigen Autofokus punkten. Außerdem wurde der große Dynamikumfang (durch den Einsatz von Smart HDR) und die Fähigkeit, rauscharme Fotos zu produzieren, gelobt.

Lediglich beim Zoomen bzw. den sogenannten Bokeh-Fotos mit Tiefenschärfe muss sich das iPhone XR seinen teureren Geschwistern iPhone XS und iPhone XS Max geschlagen geben. Unter dem Strich hat das iPhone Xr die beste Single-Kamera und löst das Google Pixel 2 ab – das Google Pixel 3 ist zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht von DxO Mark getestet worden.

Eine andere Plattform allerdings hat das Google Pixel 3, sowie das Huawei Mate 20 Pro und auch das iPhone Xs ausgiebitig testen können.

Der Gewinner ist, mit auchdünnem Vorsprung, sozusagen als (Achtung, Wortwitz) Foto-Finish, das iPhone Xs.

Es konnte sich den Titel als Smartphone-Kamera des Jahres 2018 von DPreview vor dem Google Pixel 3 auf Platz zwei und dem Huawei Mate 20 Pro auf dem dritten Platz sichern.

Das Google Pixel 3 habe zwar die beste Fotoqualität doch das iPhone XS biete das bessere Gesamtpaket. Auftrumpfen konnte das iPhone Xs besonders bei Bokeh-Aufnmahen sowie der verstellbaren Blende während der Portraitaufnahme. Außerdem zeigte man sich beeindruckt von den Bildkontrasten, ermöglicht durch Smart HDR sowie den wirklich gelungenen 4k-Videoaufnahmen. Federn lassen musste das iPhone Xs hingegen bei Nachtaufnahmen, da ist das Google Pixedl insbesondere seit dem Update mit Night Sight deutlich im Vorteil.

Das bestätigt mich allerdings, dass es nicht die EINE beste Smartphone-Kamera gibt, sondern jeder Hersteller bei der Kameraentwicklung seinen Fokusn auf bestimmte Funktionen legt!

Apropos iPhone Xr- Apple hat seine erste originale Hülle für das Gerät in sein Produktportfolio aufgenommen. Das Clear Case besteht aus durchsichtigem TPU-Material und kostet „preisgünstige“ 45,00€. An dieser Stelle verweise ich mal wieder auf Artwizz und deren Produktneuheiten von der IFA 2018. Das NoCase beispielsweise ist mit 16,99€ mehr als 50% günstiger als das vergleichbare Produkt von Apple. Da muss ich ehrlich sagen, Tim Cook hat den Schuß nicht mehr gehört. 45,00€ für ein Clear Case sind schlicht und ergreifend eine absolute Frechheit!

Nicht nur hier scheint Apple die aktuelle Preispolitik auf die Füße zu fallen. Mit Jun Zhang von Rosenblatt Securities hat nun ein namhafter Marktanalyst eine düstere Prognose hinsichtlich der Absatzzahlen gegeben. Er erwartet einen deutlichen Rückgang der verkauften iPhoneeinheiten nach ihrem Anfangspeak. Auch hinsichtlich der neuen iPad Pro-Modelle bleibt er mehr als verhalten. Gerade hier hat Appleenorm viele Ressourcen investiert und wieder einmal (aus Hardware-Sicht betrachtet) das beste Tablet auf den Markt gebracht. Doch wie beim iPhone sieht Zhang die extrem hohen Preise als eine zu große Bürde für den Absatz an. Die Hochpreis-Strategie von Apple wirkt sich schon jetzt so kurz nach dem Marktstart sehr negativ auf die Absatzzahlen aus. Inwieweit davon der Umsatz betroffen sein wird, bleibt abzuwarten. Denn bis zu einem gewissen Punkt lässt sich durch höhere Endgerätepreise der Umsatz trotz sinkender Absätze steigern.

Die düsteren Vorhersagen betreffen übrigens auch Apple´s Dienste-Sparte. Diese werde zwar zweistellig wachsen, jedoch nicht so stark wie ursprünglich erhofft.

Das ist für mich allerdings ein kausaler Zusammenhang zu den deutlich niedrigeren Absatzzahlen von iPhone und iPad. Um Dienste verkaufen zu können braucht es auch eine entsprechende Nutzerbasis. Wenn ich diese aber (künstlich) durch horrende Preise klein halte, ist der Wachstumsfaktor für meine Dienste eben begrenzt. Obwohl man beispielsweise Apple Music auch für Android freigegeben hat ist der Marktanteil auf Android-Smartphones eher überschaubar. Ergo erzielt man den Löwenanteil seiner Dienste-Umsätze innerhalb des eigenen Hardware-Ökosystems. Um hier also nachhaltig wachsen zu können ist man auf entsprechend stabile bzw. steigende Absatzzahlen angewiesen!

Aus diesen Gründen dürfte Apple auch wieder über den Einsatz eines Fingerprint-Sensors bei der kommenden iPad Generation nachdenken. Dieser soll aber nun unter dem Display, wie im Mate 20 Pro von Huawei integriert sein und wohl im Nachfolger des iPad 2018 zuzumuten Einsatz kommen um für einen zusätzlichen Kaufanreiz zu sorgen. Außerdem wurde bekannt, dass Apple neue Patente rund um die neue AirPods-Generation angemeldet hat. Konkret beschreiben die Patente zum Einen eine Schallausmessung des Trägergehörs um den Sound zu individualisieren. Aufmerksame Leser kennen das schon von beyerdynamic und deren Aventho wireless sowie dem Amiron wireless. Zum Anderen geht es um ein neuartiges Design da mittels Schaumstoffringe ein komfortablerer Sitz erreicht werden soll.

Kurz vor dem Enbde meines Wochenrückblicks möchte ich noch einmal Kur innehalten, denn eine echte „Ikone“ des heutigen Internets wird beerdigt!

Microsoft gab nämlich bekannt seinen Microsoft Edge getauften Browser einzustellen und an einem Nachfolger mit Chromium-Technologie zu arbeiten. Dieser soll im Früjahr 2019 auf den Markt kommen. Das ist definitiv eine Zäsur und das Ende einer Dynastie; auch wenn diese in den letzteren Jahren schon mehr schlecht als recht vor sich hinsiechte. Wer erinnert sich denn nicht noch an den Browser-Krieg Mitte/Ende der 90er als Microsoft und Netscape sich bis auf´s Blut bekämpften. Microsoft sah in Netscape eine mehr als ernsthafte Bedrohung da deren Navigator schon API ´s besaß mit dessen Hilfe eigenständig laufende Programme auf Basis des Navigators programmiert werden konnten. Zusätzlich konnte man mit dem Netscape Browser schon damals Tabellen und Grafiken einbinden.

Bill Gates erkannte das aufkommende Potenzial des Internets sowie die große Gefahr, die von Netscape ausging, und ließ den Internet Explorer entwickeln. Dabei halfen zwei entscheidende Dinge zur Verdrängung von Netscape mit. Zum Einen bündelte Microsoft den IE mit seinem Betriebssystem Windows, was bei einer damaligen Verbreitung von knapp 95% aller laufenden Computer schlagartig für einen riesigen Marktanteil sorgte. Zum Anderen investierte man in Redmond jährlich weit über 100 Mio. in die Entwicklung des IE und erhöhte zeitgleich massiv die Personalstärke an Entwicklern. Dem hatte Netscape nicht wirklich was hinzuzusetzen; obwohl deren Produkt innovativer war.

Wie es der Zufall nun mal so will, hat Microsoft nun das gleiche Schicksal wie seinerseits Netscape erlitten. Sie wurden nämlich sowohl vom Mozilla Firefox als auch von Google Chrome links und rechts überholt. Das lag vor allem aber daran, dass Microsoft sehr lange Zeit seinen IE nicht mehr weiterentwickelte und durch die vorherrschende „Monokultur“ Verbrecher geradezu einlud, allerlei Schadsoftware zu programmieren. Den technologischen Rückstand hat man nie mehr wirklich einholen können, sodass Microsoft schlußendlich zu diesem Schrittt gezwungen wurde.

Rest in Peace, du grausiges Stück Internettechnik

Zum Abschluss noch etwas Kurioses – nämlich die (durchaus überraschende) Verbannung von tumblr aus dem iOS App Store. Apple begründet diesen Schritt mit unangemessen und mehr als freizügigen Pornobildern; dabei sollen auch eindeutige Bilder von Minderjährigen zu sehen gewesen sein.

Interessanterweise nimmt das tumblr selbst zum Anlass, seine Plattform entsprechend zu säuberten. So gibt es beim Login eine Warnmeldungen, dass bis zum 17.12.2018 alle Erwachseneninhalte gelöscht werden. Dabei war dies gerade hier in Europa von den Usern geschätzt; das man bestimmten Fetischen und Vorlieben folgen konnte. Auch die Zurschaustellung wurde geschätzt und hielt die User bei tumblr. All dies ist nun vergessen und man darf gespannt sein wie sich danach die Userezahlen auswirken. Einige explizite Blogs waren schon seit Anfang der Woche nicht mehr erreichbar.

Wie immer gab es noch eine Menge anderer Sachen in der Woche, doch dies waren wie üblich meine persönlichen Highlights

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