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Meine Woche – 46/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

 

beginnen wir den Rückblick mit einer kuriosen Meldung. Ein Twitter-User berichtete nämlich, dass sein iPhone X nach dem Update auf iOS 12.1 angeschlossen am Strom auf einmal sehr heiß wurde und anfing zu qualmen. Doch damit nicht genug, es explodierte sogar regelrecht nachdem der User es vom Strom genommen hat.

Grundlegend lässt sich erstmal festhalten, dass es sich tatsächlich um ein Einzelfall hält; das Netz wäre sonst voll mit solchen Meldungen. Weitere Details gibt es noch nicht, da Apple das „explodierte“ iPhone erst noch weiter untersuchen will. Ob es ein beschädigter oder fehlerhafter Akku ist, will Apple weder dementieren noch zugeben.

 

Auch ansonsten war es diese Woche recht bunt und turbulent bei Apple. Da gab es zudem einmal schlechte Nachrichten aus der Zulieferer-Industrie nach denen die Produktionen des iPhone Xr und iPhone Xs teilweise massiv gesenkt worden sein. Alleine für das iPhone Xr soll Apple pro Tag 100.000 Einheiten weniger produzieren lassen. Foxconn beispielsweise lässt wegen der geringen Nachfrage gerade einmal 45 von 60 Produktionslinien laufen.

Nun kann man sich fragen, ob Apple die Nachfrage völlig falsch eingeschätzt hat oder die Geräte aus anderen Gründen nicht so vom Kunden angenommen werden. Persönlich tendiere ich eher zu letzterem Grund und das ist ausschließlich der Preis.

Es ist ja mittlerweile ein offenen Geheimnis, und wurde zudem durch die Ankündigung auf der letzten Quartalskonferenz, keine Stückzahlen mehr aufzuschlüsseln, auch indirekt bestätigt, dass Apple sinkende Stückzahlen durch höhere Gerätepreise zu nivellieren versucht. Man kann nun argumentieren, dass das iPhone X(s) durch das OLED-Display und sein Edelstahlrahmen auch gestiegene Materialpreise nach sich zieht und Cupertino deshalb auch mit einer Preiserhöhung zur Sicherung der Marge reagieren musste. Trotzdem haben diese Geräte zumindest in Europa die magische Grenze von 1000,00€ durchbrochen was für viele Kunden einfach eine psychologische Grenze darstellt.

Doch schauen wir uns noch einmal das iPhone Xr etwas genauer an, was zu einem Listenpreis von 849,00€ als „preisgünstiges“ Gerät an preisbewusste Kunden verkauft wird. Dafür bekommt der Kunde zwar Face ID, den A12 Bionic Chip und ein 6,1″ großes Display womit Apple einige der Kardinalsfehler des iPhone 5c ausgemerzt hat. Das Display ist hier jedoch beim iPhone Xr die größte Schwachstelle, hat Apple doch hier am deutlichsten den Rotstift angesetzt. Die Auflösung verbleibt bei 326ppi, die zwar im normalen Alltag keine Pixel erkennen lassen, jedoch für ein Gerät dieser Preisklasse einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Ferner setzt man auf ein LCD-Panel ohne 3D-Touch und die Kamera kann zwar mit nur einer Linse Portrait-Aufnahmen schießen; was jedoch durch das Machine Learning und die Gesichtserkennung ausschließlich bei Personen funktioniert.

Kunden haben somit, was das Display betrifft, ein größeres iPhone 8 in der Hand. Dazu bemerken viele Kunden im Alltag bei WhatsApp, Facebook und Instagram nicht einmal den Performanceschub des A12 Bionic. Den deutlich günstigeren Preis eines iPhone 8 mit genau dem gleichen Display inklusive 3D-Touch wiederum merken dann alle Kunden. Und wer unbedingt Fotos mit Bokeh-Effekt schießen möchte, kann dann zwischen dem iPhone 7 Plus und dem iPhone 8 Plus auswählen und liegt trotzdem immer noch unter dem preis von 849,00€ eines iPhone Xr!

Interessant wird diese Preisstrategie allerdings, wenn man sich die Konzern- und Marktentwicklung anschaut. Schon seit ein paar Jahren bietet die Hardware mehr Leistung, als der allgemeine Anwender ausreizt was sich in sinkenden Stückzahlen niederschlägt. Apple hat dies erkannt und versucht seitdem aggressiv seine Dienste-Sparte auszubauen. Um hier möglichst große Einnahmen erzielen zu können benötigt man neben gutem Content, der sich vom Wettbewerb abhebt, auch eine starke Nutzerbasis. Will Apple hier also aus dem Stand heraus hervorragende Zahlen präsentieren sollte es seine Preisstrategie bezüglich seiner Hardware noch einmal überdenken. Um in der Dienste-Sparte nachhaltig zu wachsen ist Cupertino nämlich auf einen möglichst hohen Marktanteil angewiesen. Dies geht nur, wenn möglichst viele Geräte mit aktueller Hardware verkauft werden. Zu hohe Hardwarepreise limitieren dies allerdings.

Einen ersten Schritt dahin dürfte die überraschende Ankündigung sein, dass Cupertino dieses Jahr innerhalb seines Online Store sehr wohl am Black Friday teilnimmt. Vom 23.11.18 bis 26.11.18 präsentiert man dieses Jahr diverse Sonderangebote. Das ist etwas überraschend, hielt Apple sich in den vergangenen Jahren doch vornehmlich zurück und bot lediglich ein paar Geschenkkarten an.

Die schlechten Nachrichten reißen allerdings nicht ab denn das neue iPad Pro lässt sich mit extrem geringem Kraftaufwand verbiegen. Wer mich kennt, weiß, dass ich kein Fan von „the thinnest we´ve always created“ bin, da sich die Physik nicht einfach so überlisten lässt. Auf YouTube lassen sich eine Menge „lustige“ Videos dazu finden doch ich konnte das schon selbst im Geschäft ausprobieren. Spannend an dieser Stelle ist zudem, dass mein iPad Pro 10,5″ ebenfalls leicht verbogen war. Und das obwohl ich das gerät immer mit Tastatur und Schutzhülle im Notebookfach meines Artwizz Eco BackPack transportiere. Ich selbst habe das gar nicht mitbekommen, doch der Mitarbeiter an der Genius-Bar machte mich beim Austausch (ich hatte ausgebrannte Pixel a.k.a Lichthöfe auf dem Display) darauf aufmerksam und mein iPad Pro ist mit 6,5mm dann doch „deutlich dicker als das neue iPad Pro mit 5,9 mm…..

Zudem gab es diese Woche Meldungen, dass eine kleine Anzahl von Apple-Nutzern sich nicht mehr in ihre Apple ID einloggen konnten. Das geschah nach Angaben der Betroffenen überraschend und wurde nur durch die übliche Warnung, dass ihre Apple ID „Aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde“ bemerkt. Eine erneute Passworteingabe brachte leider keinen gewünschten Erfolg; die Kunden mussten den ganzen Prozess zum Zurücksetzen des Passwortes durchlaufen.

Die üblichen Probleme mit ausgefallen iCloud-Servern konnte ausgeschlossen werden, zeigten diese zum Zeitpunkt des Auftretens keiner Auffälligkeiten an. Auch ein Apple-Bug wurde von vertrauenswürdigen Quellen ausgeschlossen. Persönlich tippe ich auf einen Brute-Force-Hackerangriff; denn Apple ID´s werden erst mach mehrfach falscher Passworteingabe gesperrt!

Ein Highlight gab es dann aber doch, Apple eröffnete in Paris an der Champs-Elysées einen neuen Flaggship Apple Store. Apple nutzt in dem historischen Gebäude alle fünf Stockwerke und der Innenhof bietet Platz für das bisher größte Apple Forum. Apple beschäftigt dort 100 Mitarbeiter aus 15 verschiedenen Nationen die 17 verschiedene Sprachen sprechen.

 

Normalerweise will ich meinen Wochenrückblick immer mit einer positiven Nachricht abschließen doch dieses Mal soll es ein Nachruf werden.

Wir Ihr alle sicherlich wisst, ist Stan Lee im Alter von 95 Jahren gestorben. Stan Lee ist der Schöpfer der Marvel Comics und hatte in nahezu allen Verfilmungen immer kurze Cameo-Auftritte. Aus seinen Ideen sind Spiderman, Iron Man, Hulk, Captain America und viele andere entsprungen. Alle seine Superhelden eint Eines; sie haben Ihre Superkräfte Zufällen zu verdanken. Genau das macht nach wie vor den Charme aus und ist ein Grund, weshalb sich seine Comics nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen.

R.I.P Stan Lee und vielen Dank für die tollen Figuren und die spannenden Stunden im Kino

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