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Meine Woche – 45/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

 

seit vergangenen Freitag sind die ersten iPad Pro 2018 bei diversen Kunden angekommen und das Echo fällt nahezu überall gleich aus. Das iPad fühlt super verarbeitet an, ist wahnsinnig schnell und genauso wahnsinnig stark durch iOS limitiert.

Vor allem aber hat Apple den einzigen Hardware-Anschluss des iPad Pro, den USB-C Anschluss, gewohnt restriktiv gestaltet. Es lassen sich zwar 5k-Displays daran anschließen; das von Apple im hauseigenen Apple Store vertriebene LG UltraFine 5k-Display fällt allerdings nicht darunter. Der Grund dafür ist allerdings recht naheliegend; besagtes Display überträgt die Daten nämlich via Thunderbolt 3, das neue iPad Pro hingegen gibt das Signal via DisplayPort raus. Ich bin mir nicht sicher, ob es diesen Fauxpax auch unter Steve Jobs gegeben hätte.

Etwas gemischter fallen die Reaktionen zum neuen MacBook Air mit Retina-Display aus. Die Leistung des MBA ist nur geringfügig höher als im 2017er 12″ MacBook. Das liegt grundsätzlich daran, dass die CPU aus der selben Kategorie wie im 12″ MacBook stammt; wenn auch aus der achten Intel Generation. Zudem ist im MBA ein Lüfter implementiert wodurch über die aktive Kühlung höhere Taktraten des Prozessors ermöglicht werden können. Das alles resultiert in ca. 20% besseren Leistungswerten als im 2017er MB. Dieses bietet allerdings die attraktiveren Speicheroptionen an; für 1799,00€ bekommt man beispielsweise 512 GB Speicher.

Außerdem hat Apple den Austausch des Akkus vereinfacht. Durch den Einsatz neuer Klebestreifen, die auch in stark verkleinerter Form beim iPhone Anwendung finden, muss nun nicht mehr zwingend das komplette Topcase getauscht werden. Das erhöht die Reparaturfreundlichkeit etwas und dürfte der Ausrichtung als nachhaltiger Hersteller geschuldet sein. Schon seit geraumer Zeit unternimmt Cupertino massive Anstrengungen um sich einen „grünen“ Anstrich zu geben. Ob Rechenzentren, die vollständig mit regenerativer Energie betrieben werden über recyclelten Aluminium für die neuen Mac Mini und C. Da macht sich eine schlechter Reparatur-Score für das neue MBA eher schlecht für´s grüne Image.

 

Dabei lieferte Apple diese Woche nicht nur neue Hardware aus, es gab auch eine Menge Updates an der Softwarefront. Diese Woche warteten die hauseigenen Apps Garageband, iMovie und iWork, bestehend aus Pages, Numbers und Keynote, mit Updates auf.

Die GarageBand-App für iOS (Store) steigt zu Version 2.3.7 auf. Die Musiksoftware lässt sich fortan über ein Smart Keyboard und das neue Smart Keyboard Folio oder eine Bluetooth-Tastatur über Kurzbefehle steuern. Neu ist außerdem das „Wah“-Effektpedal und die Gesichtssteuerung für das Smart Guitar Tool. Zudem haben die Entwickler Fehler beseitigt und für mehr Stabilität gesorgt. Die Mac-Version blieb unberührt.

Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen erhalten die Programme der iWork-Suite auf der macOS-Plattform. Zusätzlich erlauben die neuen Versionen von Pages (Store: iOS, macOS) das Veröffentlichen eigener Bücher zum Laden oder Kaufen direkt in Apples Books-App. Die anderen iOS-Varianten der Suite (Store: Numbers, Keynote) erhalten Optimierungen – ganz wie ihre macOS-Pendants (Store: Numbers, Keynote).

Etwas umfangreicher fielen die Anpassungen bei Apples Videoschnitt-Lösung iMovie aus. Die iOS-Variante unterstützt nun die Ausgabe auf einen externen Bildschirm: mit Version 2.2.6 (Store) lässt sich der Bildschirminhalt spiegeln oder Videos während der Bearbeitung im Vollbildmodus betrachten. Möglich ist das freilich nur mit neueren iPhones (ab iPhone 7) und iPads (iPad ab 6. Generation, iPad Pro ab 2017). Das 11″-iPad Pro und sein großer Bruder mit 12,9″ Display (3. Generation) unterstützen gar die Ausgabe von unkomprimierten 4k-Videomaterial. Die Verzerrungen bei vertikalen Clips mit der iMovie-Erweiterung der Fotos-App gehören nun der Vergangenheit an. Auch Probleme, die beim Teilen von Filmmaterial über mobile Netzwerke auftraten, hat Apple nun behoben. Genauso entfernte der Hersteller ein Problem, das bei Filmen mit Clips auftreten konnte, deren Effekte eine Geschwindigkeitsänderung beinhalteten.

Das Mac-Pendant von iMovie verliert allerdings eine ganz konkrete Funktion; ist aber durch diverse Änderungen im Datenschutz recht schnell erklärt. Ab sofort lassen sich die erstellten Videodateien nicht mehr direkt von iMovie in Facebook teilen, den Button gibt es nämlich nicht mehr. Stattdessen erhält der Videoeditor die Funktion „Für Facebook vorbereiten“, um eine kompatible Datei auf das macOS-System zu exportieren, die der Anwender anschließend händisch auf Facebook hochladen kann.

 

Last but noch least ein kleiner Fun-Fact; ich habe heute per Zufall meine alte Pebble Steel ausgegraben und diese mal wieder in Betrieb genommen. Damals war die Pebble die erste wirkliche „smarte“ Watch und es ist frappierend zu sehen wieviel Ähnlichkeit die Apple Watch aber auch die Fitbit Versa mit der Pebble Steel haben.

Dabei verwunderte es mich, dass die Pebble App, die zwingend für den Betrieb notwendig ist, immer noch im iOS App Store aufzufinden ist. Der Download sowie die Installation klappten hingegen unkompliziert; ich musste lediglich das OS der Pebble Watch updaten lassen. Anschließend die Uhr nochmals über Bluetooth LE (Low Energy) mit meinem iPhone Xs Max koppeln und fertig.

Natürlich sind viele Funktionen wie das Installieren von Apps leider nicht mehr möglich; was damals absolut einzigartig war. Auch das Installieren der sogenannten Watch Faces ist mit etwas mehr Aufwand verbunden doch letztendlich habe ich auch hier eine Lösung gefunden. Natürlich kann man die Pebble Steel unter heutigen Gesichtspunkten nicht mehr als wettbewerbsfähig vergleichen. Das Design ist für heutige Verhältnisse doch recht klobig, ein Pulssensor ist nicht vorhanden, das Tracking von Schritten ist nicht möglich und die Auflösung ist als recht grobkörnig zu bezeichnen. Auf der anderen Seite aber ist der Akku nach all den Jahren (sie lag mindestens 3 Jahre im Schrank) immer noch funktionsfähig und wird dank des E-Ink Displays immer noch 3-6 Tage durchhalten. Überhaupt ist die Displaytechnologie heute immer noch wettbewerbsfähig bietet sie doch eine verdammt gute Lesbarkeit im Bezug auf den Kontrast – selbst bei direkter Sonneneinstrahlung. Da kann selbst das Display der Apple Watch Series 4 mit seinen 1000 Nits Helligkeit nicht mithalten.Der größte Vorteil des E-Ink Display ergibt sich aus der Technik und dem damit verbundenen, niedrigen Akkuverbrauch. Alle Informationen bzw. das Ziffernblatt wird IMMER angezeigt. Die Apple Watch blendet das Display nach einigen Momenten wider aus um Strom zu sparen.Zusätzlich entwickelte das E-Ink Display bei der richtigen Auswahl der Watch Faces einen ganz eigenen 80er Charme wie die damaligen Casio-Uhren – ich stehe ja auf sowas. Doch trotz dessen; dass das Design nach heutigen Maßstäben als überholt gilt, hat die Pebble Steel durch die konische Optik trotzdem eine für mich gelungene „Einzigartigkeit“

Und schon damals konnte man vergleichsweise einfach das Armband wechseln; man musste lediglich mit einem feinen Schlitzschraubendreher, der sogar im Lieferumfang dabei war jedoch verloren ging, den Aufnahmesteg herausschrauben. Ich habe da noch eine Art Edelstahl-Gliederarmband und ein schlichtes schwarzes Lederarmband rumliegen gehabt. Apple hatte also mitnichten als erster Smartwatch-Hersteller wechselbare Armbänder – es geht hier nur ohne Werkzeug und man hat doch deutlich mehr Auswahl. Hach ja, selbstverständlich war/ist die Pebble Steel bis 50 m Wassertiefe wasserdicht; das konnte die Apple Watch erst zwei Jahre später als Series 2

Ich werde die Pebble Steel auf jeden Fall morgen (oder auch etwas häufiger) mal tragen und schauen was Sie als Technik-Großvater noch so kann. Auf jeden fall kann ich sagen, das der Vibrationsmotor noch stärker als in der Apple Watch ist und die Bedienung mittels der vier Tasten nach wie intuitiv ist.

P.S. Der Tragekomfort ist immer noch gut und das „always on“ Display ist schon sexy.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

 

 

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