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Meine Woche – 41/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

 

gestern war noch ein super Wetter und ein Drachenfest bei uns; später kamen dann leider noch höllische Kopfschmerzen hinzu. Deshalb komme ich erst jetzt dazu, die Zeilen für den Wochenrückblick zu schreiben.

 

Dabei war diese Woche doch Einiges los – vor allem an der Hardware-Front. Google stellte seine beiden neuen Pixel-Smartphones vor und die sind einfach mal unsagbar hässlich. Vor allem aber hat man die Notch so ohne Funktion kopiert und diese dann auch noch so unästhetisch gestaltet. Wobei man ehrlich sagen muss, dass das Design noch nie eine Stärke der Pixelgeräte war. Die Verarbeitungsqualität ist auf einem sehr guten Niveau; auch wenn die Materialauswahl das nicht immer suggerieren mag.

Die technische Ausstattung wiederum ist wieder auf einem sehr, sehr hohen Niveau ohne dabei zu glänzen. Google will letztendlich den Fokus auf die Bereiche Software und künstliche Intelligenz legen.

Wichtig ist dabei zu wissen, dass das Google Pixel 3 wieder in zwei verschiedenen Größen verfügbar sein wird – als Google Pixel 3 und Google Pixel 3XL. Beide Geräte haben dabei folgende Ausstattungsmerkmale gemein:

  • Qualcomm SnapDragon 845
  • 4GB RAM
  • OLED-Display im 18:9 Format, HDR und 16 Mio. Farben
  • Abdeckung aus Gorning Gorilla Glas 5, auch auf der Rückseite
  • USB-C Anschluss UND 3,5 mm Klinkenanschluss
  • 12,2 MP Single Kamera mit einer Blende von f/1,8 und OIS
  • 8 MP Frontkamera mit zweiter Linse für 97° Weitwinkelobjektiv
  • Kabelloses Laden
  • Stereo-Lautsprecher
  • Bluetooth 5.0
  • NFC
  • LTE Cat 16 mit bis zu 1.000 Mbit/s im Downstream
  • Android P (9.0 alias Android Pie)
  • IP68-Zertifizierung

Der größte Unterschied ist ganz klar die Displaygröße und die erwähnte Notch. Diese ist nur im größeren Pixel 3XL verbaut und man hat es geschafft, dieses Element noch störender und hässlicher zu machen als bei vielen anderen Android-Geräten. Das Display im 3XL misst 6,3″ und hat durch die Auflösung von 1960 x 1440 Bildpunkten eine Pixeldichte von 523 ppi.

Das kleinere Pixel 3 muss hier mit 5,5″ sowie einer geringeren Auflösung von 2160 x 1080 Bildpunkten mit einer Pixeldichte von 443 ppi vorlieb nehmen. Doch die beiden Display dürften trotzdem knackscharf sein.

Besonderes Augenmerk hat Google auf die Kamera gelegt und will diese laut eigenen Angaben nochmals verbessert haben. Dazu hat man verschiedene Features integriert:

  • Photobooth – Die AI-Kamera löst genau dann aus, wenn Sie denkt, den perfekten Moment zu treffen
  • Night Sight – Für Aufnahmen bei Nacht, die man normalerweise gar nicht erst versuchen würde. Kommt allerdings erst mit einem weiteren Update.
  • Google Lens – Ist nun direkt in die Kamera integriert und muss nicht mehr als App nachinstalliert werden

Beide Geräte gibt es sowohl mit 64GB  als auch 128GB internem Speicher. Wie immer verzichtet Google hier auf einen microSD-Steckplatz. Preislich liegen die Geräte auf iPhone-Niveau, denn das Pixel 3 m. 64 GB startet bei 849,00€. Hundert Euro mehr muss man für das Pixel 3 m. 128GB auf den Tresen legen. Für die 949,00€ kann man aber auch wahlweise das Pixel 3XL m. 64 GB erwerben. Für die Maximalausstattung, also Pixel 3XL m. 128GB, muss man 1049,00€ investieren. Ein stolzer Preis, bedenkt man, dass Google nur drei Jahre lang Software-Updates garantiert – Zum Vergleich; dass fast 5,5 Jahre alte iPhone 5S bekommt mit iOS 12 das mittlerweile fünfte Betriebssystemupdate…

 

Preise sind übrigens ein gutes Stichwort – wobei es sich auch gegen absolute Geldgier austauschen lässt. Apple liefert ja den Lightning-auf-Klinken-Adapter seit dem iPhone Xs und iPhone Xs Max nicht mehr standardmäßig mit aus. Der Kunde muss ich diesen selbst nachkaufen wobei besagter Adapter um mehr als 10% von 9,00€ auf nun mehr 10,00€ angehoben wurde.

Viel dreister ist allerdings, dass Apple besagten Adapter nun auch nicht mehr mit den neuverkauften iPhone 7 und iPhone 8 Modellen ausliefert. Vor der Präsentation gehörte der Adapter nämlich noch zur ausgelieferten Ausstattung.

Und noch eine weitere „Preiserhöhung“ gibt es zu verzeichnen – Apple spart seit der Apple Watch Series 4 auch an der „Länge“ des Nylonarmbands. Festgestellt hat dies ein Leser auf iCulture.

Sein aktuelles Nylonband der Series 4 hat eine Länge von knapp 23cm während ein Nylonband aus Oktober 2017, also zum Start der Series 3, noch mit knapp 26cm Länge aufwarten konnte. Verkauft wird das Band allerdings weiterhin zum gewohnten Preis von 59,00€. Man ist zwar ein marktorientiertes Unternehmen, doch bisher hatte Apple solche Tricksereien nicht nötig, die Zeiten scheinen sich doch geändert zu haben.

Da ist es natürlich auch nicht förderlich, dass die Mac-Verkäufe nun das zweite Quartal in Folge rückläufig sind. Man konnte zwar im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 eine runde Million mehr absetzen, büßte aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum knapp 400.000 Geräte ein.

Verantwortlich dürfte ein Mix aus Preisstrategie, am Markt vorbei entwickelte MacBooks und zu lange Produktzyklen bei den übrigen Mac-Modellen sein.

 

Es gab aber auch spannende News rund um Apple in der vergangenen Woche. Für knapp 600 Mio. US-Dollar übernahm man Anteile am britischen Chip-Hersteller Dialog Semiconductor, mit dem man schon seit dem ersten iPhone zusammenarbeitet.

Besonderes Augenmerk dabei dürfte Apple auf die Power-Management-Chips legen; will man doch seit geraumer Zeit auch möglichst alle inneren Komponenten des iPhone entwickeln. Zu der Übernahme gehören auch zwei Standorte in Deutschland. Insgesamt wechseln durch die Übernahme nun 300 Mitarbeiter von Dialog zu Apple, was 16% der Belegschaft entspricht.

Außerdem registrierte Apple in China neue Produkte, was wohl einen baldigen Marktstart vermuten lässt. Zwar ist das Zeitfenster für die Einladungen zu einem Oktober-Event recht klein geworden. Interessant ist dabei ein sogenanntes „Bluetooth-Gerät“, welches als aktualisierte Apple Pencil gedeutet werden könnte. Dieser soll sich, ähnlich wie die AirPods, mit jedem in der nähe befindlichen Gerät „automatisch“ koppeln lassen. Bisher ist dafür eine manuelle Koppelung notwendig.

 

Last but not least versucht man in Cupertino, Apple Music weiterhin auszubauen um den Abstand zum größten Konkurrenten Spotify zu minimieren. Fortan kooperiert man mit der Lyrics-Datenbank Genius, um entsprechende Songtexte und andere Hintergrundinformationen zur Verfügung zu stellen. Dazu kann man sich auch die offizielle iOS-App aus dem App Store herunterladen.

 

Noch ein Nachtrag zur Apple Watch Series 4 – Dieses Upgrade hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Vor allem das größere Display ist dabei eine signifikante Verbesserung im direkten vergleich zur Series 1. Das trifft auch auf die Helligkeit zu. Die Performance weiß ebenfalls zu überzeugen aber der absolute Knaller ist die Akkulaufzeit. Bisher hatte ich jeden Abend immer noch zwischen 45% – 65% verbleibende Akkukapazität.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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2 Kommentare zu „Meine Woche – 41/18

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    1. Hallo Kevin,
      Vielen Dank für dein Feedback. Ich gebe mir immer größte Mühe und in nächster Zeit gibt es auch wieder vermehrt Reviews zu lesen

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