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#Netzetag der Telekom

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

 

gestern durfte ich auf Einladung der Deutschen Telekom bei einem ganz spannenden Event dabei sein; nämlich dem Netz der Zukunft.

Doch was bedeutet das und was ist dafür überhaupt notwendig? Warum ist das so wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland und was bedeutet das für unsere Gesellschaft in unserem Lande?

 

Die Telekom selbst sieht sich hierbei nicht nur als marktwirtschaftlicher Spitzenreiter, sondern möchte aktiv und transparent mit gestalten. Dafür unternimmt man schon heute große Anstrengungen, welche jedoch nur das Fundament für das Netz der Zukunft sind – Stichwort 5G.

Bevor ich also ins Detail gehe, kurz noch etwas zu dem gesellschaftlichen Aspekt. Ein schnelles und stabiles Netz bedeutet ganz einfach Zusammenhalt und Verbindung. Wer von Euch freut sich nicht, nach einem harten Tag seine Liebste/ den Liebsten kurz anzurufen und seine Stimme zu hören? Dabei rufen wir nicht mehr einfach nur stupide an sondern nutzen oftmals Video-Chats verschiedenster Plattform; sei es Skype, Google Hangouts oder eben FaceTime. Dabei ist nichts frustrierender als eine rucklige Verbindung die eventuell sogar Aussetzer hat. Genau hier schafft man eine Verbindung zwischen zwei Menschen; etwas wonach sich Jeder von uns sehnt.

Dabei ist es natürlich erstmal unabhängig, welches Netz jeder nutzt, denn diese Dienste werden von unabhängigen Plattformen angeboten; doch eint sie eine Komponente. Sie benötigen eine stabile Infrastruktur. Aus diesem Grund ist es eminent wichtig, dass die knappen Ressourcen in unserem Land gebündelt und gemeinsam genutzt wird. Die Telekom will nicht nur Privatpersonen zusammenbringen sondern öffnet seine Infrastruktur auch seinen Wettbewerbern.

Um alle Ziele zu erreichen, hat man heute einen 8-Punkte-Plan vorgestellt in dem man seine Vorteile nochmal kompakt zusammenfasst:

  1. Eine leistungsfähige Mobilfunkinfrastruktur
    Wir werden 99 Prozent der Bevölkerung im Jahre 2020 mit 50 MBit/s versorgen. Bis Ende 2022 verdoppeln wir die Bandbreite auf 100 MBit/s. Bis 2025 werden wir 99 Prozent der Bevölkerung und 90 Prozent der Fläche mit 5G versorgen. Wo Bedarf besteht, werden wir Geschwindigkeiten von einem Gbit/s anbieten. Wir werden die Autobahnen, Bundesstraßen und die Schienentrassen störungsfrei versorgen. Damit leisten wir deutlich mehr, als die Versorgungsauflagen der Behörden und die Selbstverpflichtungen der Industrie vorsehen.
  2. Das größte Glasfasernetz Deutschlands
    Unsere Netze sind bereit für 5G: Wir haben mit 500.000 km Länge das größte Glasfasernetz in Deutschland – ohne Glasfaser kein 5G und keine Digitalisierung. Wir bauen jedes Jahr 60.000 weitere Kilometer. Wir sind die Glasfaser-Company. Mit rund 22.000 Mobilfunk-Stationen, die bereits heute an unser Glasfasernetz angeschlossen und damit „bereit für 5G“ sind. Wir betreiben heute schon ein 5G-Netz in Berlin.
  3. Einen schnelleren Mobilfunkausbau
    Wir wollen jedes Jahr mehr als 2.000 neue Mobilfunk-Standorte bauen, das sind viermal so viele wie ursprünglich geplant. Viele davon schließen sogenannte weiße Flecken. Wir planen darüber hinaus den Bau von 10.000 kleineren Funkzellen zur besseren Versorgung an Stellen mit besonders starker Nachfrage oder in Gebäuden.
  4. Die gemeinsame Nutzung unserer Infrastruktur
    Die für 5G nötige Infrastruktur wollen wir gemeinsam mit anderen Netzbetreibern nutzen – insbesondere auf dem Land. Daher öffnen wir unser Glasfasernetz für andere Anbieter. So wie wir das gerade mit Telefonica/o2 vereinbart haben. Alle unsere Mobilfunkmasten im ländlichen Bereich und entlang der Verkehrswege bieten wir unseren Wettbewerbern zur Mitnutzung an. Das wünschen wir uns auch von den anderen Netzbetreibern. Dies beschleunigt den Netzausbau und macht insbesondere den Ausbau im ländlichen Bereich einfacher und wirtschaftlicher. Wir versorgen gemeinsam die weißen Flecken.
  5. Den Aufbau einer 5G-Infrastruktur gemeinsam mit der deutschen Industrie
    5G ist nicht einfach ein weiteres Netz, sondern wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfung der Produkte unserer Kunden. Wir brauchen 5G für das Internet der Dinge, die Steuerung von autonomen Maschinen oder Smart Cities. Wir bieten der Industrie an, sich beim Aufbau einer europäischen, standardisierten Plattform zu beteiligen – mit Know-how und Eigenkapital. Wir wollen gemeinsam mit der Industrie diese Hochleistungs-Infrastruktur bauen. Deshalb laden wir die deutsche Industrie zu einer „5G Anwenderkonferenz“ ein, um zu klären, welche Qualitätsanforderungen sie bezüglich Versorgung, Latenzen und Bandbreiten konkret an unser Netz hat. Projekten, die für den Standort Deutschland erfolgskritisch sind, räumen wir Vorrang ein.
  6. Die schnellere Digitalisierung der Verwaltung
    Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut, Acatech und dem Städte- und Gemeindetag wollen wir Vorschläge zur konsequenteren und schnelleren Digitalisierung von Behörden und Verwaltung erarbeiten. Diese werden wir an einem runden Tisch erörtern.
  7. Schnelle Netze für die Menschen in Deutschland
    Mit 5G werden die Menschen in Deutschland deutlich schnellere Netze und deutlich größere Übertragungsraten nutzen können – unterwegs und zu Hause. In der Stadt und auf dem Land.
  8. Eine klare Investitionszusage
    Wir haben unsere Investitionen in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich auf mittlerweile 5,5 Milliarden Euro pro Jahr gesteigert. Diese hohe Schlagzahl wollen wir aufrechterhalten – zusätzlich zu den Kosten für den Erwerb von Mobilfunk-Spektrum.

Um es vorweg zu sagen, ich bin zwar selbst Kunde aber das bedeutet nicht das ich unkritisch bin. Die Telekom geht hier definitiv in die richtige Richtung. Denn unsere Wirtschaft alleine benötigt diese Infrastruktur wenn wir unseren Wohlstand beibehalten wollen. Aus diesem Grund ist es nachvollziehbar, dass 5G zuerst in der Wirtschaft eingesetzt wird. Schließlich haben wir bei der Digitalisierung unserer Wirtschaft Einiges aufzuholen; insbesondere wenn man sich einmal das Investionstempo im asiatischen Raum vor Augen führt.

Und genau hier setzt meine Kritik an. Die rund 5,5 Mrd. Euro hören sich zwar nach viel an, sind aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn nach wie vor haben wir immer noch eine Menge weiße Flecken auf der Empfangskarte. Wer regelmäßig im Harz unterwegs ist, kann ein Lied davon singen. Deshalb kann meiner Meinung nach das Investionsvolumen nur ein erster Schritt sein, um unser Land in einen digitalen Standort zu transformieren. Denn bei aller Euphorie um 5G wurde ein Industriezweig gar nicht erst angesprochen – nämlich der gesamte medizinische Sektor. Hier ergeben sich mit nahezu latenzfreien Netzen völlig neue Möglichkeiten in der Diagnostik bzw. von Operationen. Mithilfe von 5G kann man beispielsweise Operationen quer über den Erdball durchführen, was bei fachmedizinischen Eingriffen wertvolle Zeit, Geld und Transportkosten sparen können. Ich denke da nur an die ganzen Kreuzbandverletzungen, wo man entweder nach Amerika oder nach Österreich zu den entsprechenden Spezialisten fliegt um diese operieren zu lassen. Das wäre ein Use-Case wo buchstäblich Jeder von profitieren kann.

 

Das Thema ist auf jeden Fall unglaublich spannend und wird uns in Zukunft auf jeden fall deutlich mehr begleiten als dies jetzt der Fall ist. Dabei sollten wir dem Thema offen gegenüber stehen, ohne unkritisch zu sein. Von besserer Infrastruktur sowie von höheren Datenmengen können alle profitieren, wenn man verantwortungsvoll damit umgeht. Da trifft es sich hervorragend, das die Deutsche Telekom nicht nur den europäischen Datenschutzbestimmungen untersteht sondern als Telekommunikationsunternehmen eben auch dem sogenannten Telekommunikationsgesetz unterliegt, welches personenbezogene Daten noch einmal verstärkt schützt.

Deshalb lasst uns zuversichtlich in die Zukunft schauen und mit gestalten, von einer guten und vor allem schnellen Infrastruktur profitieren letztendlich alle.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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