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beyerdynamic setzt auf Angriff und geht All-In

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Die IFA 2018 ist bereits in vollem Gange und es gibt wahnsinnig viele Sachen zu entdecken. Doch nicht immer zeigen die Hersteller auch wirklich neue Sachen; einige Hersteller werben mit Neuheiten, obwohl diese schon teilweise seit knapp drei bis fünf Monaten verfügbar sind.

Umso erfreulicher, dass beyerdynamic hier eine Ausnahme bildet und pünktlich zur IFA aus allen Rohren feuert.

Vergangenes Jahr zeigten die Heilbronner Klangspezialisten auf der IFA mit dem Aventho wireless den ersten Kopfhörer des Unternehmens, der sich nicht nur individuell auf das Hörvermögen des Nutzers anpassen lässt sondern auch endlich kabellos via Bluetooth war.

Doch dieses Jahr war beyerdynamic ein neues Produkt nicht gut genug – man wartet gleich mit insgesamt sechs neuen Modellen inklusive einem überarbeiteten Produkt-Branding auf. Von den sechs vorgestellten Modellen sind zwei Kopfhörer absolute Produktneuheiten aus dem Hause beyerdynamic die im nächsten Abschnitt erläutert werden.

Ab sofort kann beyerdydamic nämlich auch Active Noise Cancelling und bietet dafür mit dem Lagoon ANC und dem Blue BYRD zwei Kopfhörermodelle inklusive Klangpersonalisierung an. Hierfür greifen die Heilbronner weiterhin auf die Kooperation mit Mimi Hearing Technologie zurück; vermarkten diese aber nun unter einem eigens eingeführten Brand namens „MOSAYC“.

Ziel ist es laut beyerdynamic, die bestehende Marke mit diesem „Funktionsbranding“ zu kombinieren um einen höheren Wiedererkennungswert zu schaffen.

Die Funktionsweise bleibt weiterhin die Gleiche mit all seinen Vorteilen. Das bedeutet, dass das einmal ausgemessene Soundprofil bei beiden Modellen weiterhin direkt auf dem Kopfhörer abgespeichert wird und somit unabhängig von der Quelle genutzt werden kann.

Als Übertragungsquelle kommt weiterhin aptX und das hochauflösende aptxHD zum Einsatz um das Optimum an Qualität herauszuholen. Dabei ist man sehr stolz darauf, dass man bei Qualcomm, die für sich für den Codec aptXHD verantwortlich zeichnen, als sogenannter Halo-Partner gelistet ist, wie mir Mario Gebhardt aus der Produktentwicklung mit Stolz verriet.

Ab hier unterscheiden sich dann die beiden neuen ANC-Kopfhörer. Der Lagoon ANC ist dabei der „typische“ Active-Noise-Cancelling Kopfhörer. Das bedeutet, dass wir hier ein Over-Ear Modell in geschlossener Bauform haben.

Durch das durchdachte Design des Lagoon ANC ist der Kopfhörer angenehm zu tragen und  für den Transport überraschend kompakt zusammenfaltbar. Der hohe Tragekomfort kommt hauptsächlich durch die Ohrpolster zustande, die aus Memory-Foam bestehen und zusätzlich mit einem Protein-Kunstleder überzogen wurde. Unterstützend dazu haben die Polster ein leicht asymetrisches Design um einen hohen Passkomfort gewährleisten zu können; gerade für mich als Brillenträger interessant und wichtig. Zusätzlich wird somit schon eine überraschend hohe passive Geräuschisolierung erzielt. Dabei vergisst beyerdynamic keinesfalls seine Gene und spendiert dem Kopfhörer nicht nur wechselbare Ohrpolster sondern verspricht, dass sich ein Großteil der verbauten Teile im Bedarfsfall austauschen lassen.

Für das eigentliche ANC gehen die Heilbronner einen Schritt weiter als die Konkurrenz und nutzen für die Geräuschunterdrückung sowohl an der Außenseite als auch an der Innenseite der Hörmuschel Mikrofone zur Analyse der Geräuschkulisse und erzeugen anschließend eine Gegenschallwelle wodurch sich beide Signale für das menschliche Gehör aufheben.

Dabei kann der Kunde das eigentliche ANC des Lagoon ANC über einen Schalter an der rechte Hörmuschel in insgesamt zwei Stufen autark regulieren.

Als I-Tüpfelchen sozusagen kann der Lagoon ANC mithilfe der MIY-App und der durchführbaren Messung des eigenen Hörvermögen an eben jenes angepasst werden. Zusätzlich hat der Lagoon ANC das Toucpad auf der rechten Hörmuscheln vom Aventho wireless übernommen. Mit Wischen bzw. Drauftippen auf das Touchfeld können die grundlegenden Steuerungen der Musikwiedergabe durchgefürht werden.

Durch die Kombination dieser verschiedenen Technologien verspricht beyerdynamic ein einmaliges Hörerlebnis im Bereich von ANC-Kopfhörern.

Außerdem hat beyerdynamic auf das zahlreiche Feedback vom Aventho wireless gehört und dem Lagoon einen Sensor zur Neigungserkennung spendiert. Sobald ihr den Kopfhörer vom Kopf nehmt, pausiert automatisch die Audiowiedergabe.

Völlig neu hingegen ist das innenliegende LED-System, welches Euch über ein Farbcode entsprechendes Feedback signalisiert. So können die LED`s im Kopplungs-Modus als zusätzliches optisches Feedback in Blau leuchten während hingegen die pausierte Audio-Wiedergabe die LED´s in Orange aufleuchten lässt. Die Farbvarianten sollen sich jederzeit über die App ändern lassen, so das Versprechen von beyerdynamic.

Last but not least etwas zur Akkulaufzeit – Die beträgt laut Herstellerangaben bis zu 24 Stunden bei aktiviertem ANC und bis zu 46 Stunden bei deaktiviertem Noise-Cancelling. Aufgeladenn wir der Lagoon mittels USB-C.

Der Lagoon ANC kommt in Q4/2018 inzwei Farben in auf den Markt; die Farbvariante „Traveller“ kommt in Schwarz/Blau daher während die hellere „Explorer“ genannte Variante ein Grau/Braun aufweist. Die UVP ist mit 399,99€ angegeben, wobei ein kompaktes Hardcase für den Transport inklusive sein wird.

Das zweite ANC-Modell der Heilbronner ist ein In-Ear-Modell mit einem Neckband und hört auf den Namen Blue BYRD ANC.

Die eigentlichen Ohrstücke sind aus hochwertigen Materialen gefertig und vom Design dem menschlichen Ohr nachempfunden. Dabei ist das flache Design der Ohrstücke besonders interessant, da es bündig mit dem eigentlichen Ohr abschließt und nichts davon aus der Ohrmuschel herausragt. Ein unangenehmes Drücken, wenn man den Kopf zur Seite irgendwo anlegt, soll damit passe´sein.

Durch das extrem kleine und flache Gehäuse muss nun ein Großteil der Technik, die für das ANC verantwortlich ist, in das Neckband wandern. Dieses besteht aus einem vergleichsweise flachen Polymer und ist angenehm leicht. Das linke Ende des Polymer-Neckbands ist ein Knopf über den sich jederzeit die Lautstärke des Blue BYRD ANC regulieren lässt und durch einen kleinen LED-Ring auch optisch etwas abgesetzt ist. Zusätzlich ist noch eine kleine 3-Tasten-Ferbedienung integriert worden. Durch das integrierte Mikrofon lassen sich natürlich Anrufe entgegennehmen oder der persönliche Assistent (Google, Siri, etc) starten

In-Ear bieten naturgemäß durch ihre Konstruktion bzw. dem EInsetzen in den Gehörgang selbst eine deutlich intensivere passive Geräuschisolierung las Over-Ear Kopfhörer. Damit da auch hier so bleibt, packt beyerdynamic insgesamt gleich 5 Silikon-Aufsätze rein, die sich ebenso leicht reinigen lassen sollen wie der Cerumenschutz gegen Ohrenschmalz.

Auch der BLUE BYRD ANC unterstützt sowohl aptX als auch aptXHD und lässt sich vom Klang auf das jeweilge Hörvermögen des Nutzers entsprechend abstimmen. Zusätzlich unterstützt der BLUE BYRD ANC das aptX Low Latency für eine nahezu latenzfreie, Lippen-synchrone Übertragung von enstprechenden Video-Inhalten von kompatiblen Fernsehern, Notebooks und Tablets.

Aberundet wird das Ganze mit einer Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden bei aktiviertem ANC bzw. bis zu 18 Stunden bei deaktiviertem ANC. Auch hier kommt USB-C als Anschluss für das Aufladen zum Einsatz.

Der BLUE BYRD ANC soll im Laufe des vierten Quartals über beyerdnamic.de und dem Fachhandel zu einer unverbindlichen UVP von 249,00€ inklusive Mehrwertsteuer verfügbar sein.

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Zur Abrundung seines neuen Produktportfolios hat beyerdynamic unter dem Produktbrand „BYRD“  mit drei neuen Kopfhörern sein In-Ear Lineup neu aufgestellt.

Allen drei Modelle weisen im Design den gleichen flachen Aufbau aus, wlecher dem menschlichen Ohr nachempfunden wurde. Durch das flache Design ragt nichst aus der Ohrmuschel heraus was den Tragekomfort auf Reisen deutlich erhöht. Zudem ist auf allen drei Modellen ein markantes Y-Ziehcne zu sehen, welches in Zukunft auf vielen Produkten der Heilbronner zu sehen sein wird.

Die neuen BYRD-Kopfhörer sind in insgesamt drei Ausführungen vorgestellt worden.

Der Blue BYRD stellt als Bluetooth-Modell sowie seine ausgewogenen und etaillreichen Klang die Speerspitze da. Das speziell entwickelte Gehäuse durch das Nachempfinden des menschlichen Ohrs soll allerhöchsten Tragekomfort bieten. Durch die eleganten Zierplatten aus eloxiertem und glasperlgestrahlten Aluminium weiß das Gehäuse auch optisch zu gefallen.  Damit der Kopfhörer auch angenehm im Gehörgang eingesetztb werden kann, liefern die Heilbronner insgesamt 5 verschiedene Größen (XS, S, M, L und XL) des Silikon-Aufsatz mit. Bei Bedarf kann man hier sogar die Aufsätze aus der Comply-Serie von beyerdynamic verwenden. Ebenfalls ist eine schnelle und leichte Reinigung der Aufsätze sowie des Cerumeschutz gegen Ohrschmalz möglich.

Als Bluetooth-Kopfhöer unterstützt auch der Blue BYRD aptX und AAC für die bestmögliche Klangqualität. Für eine optimale Wiedergabe von gesprochenen Audio-Inhalten kompatibler Endgeräte kommt auch hier aptX Low Latency für eine lippensynchrone Wiedergabe zum Eeinsatz. Außerdem lässt sich der Blue BYRD als einziger der drei In-Ear Kopfhörer (Der Blue BYRD ANC läuft als Noice-Cancelling-Kopfhörer) über die MIY-App entsprechend auf das Hörvermögens des Benutzers anpassen. Das erstellte Hörprofil wird direkt auf dem Blue BYRD abgespeichert und ist somit quellenunabhängig.

Die 3-Tasten-Fernbedienung inklusive integriertem Mikrofon lässt auch einen EInsatz als Headset zum Telefonieren bzw. die Bedienung des Assistenten wie Google oder Siri zu.

Der integrierte Akku verfügt über eine Laufzeit von bis zu 6 Stunden und kann mittels USB-C aufgeladen werden. Der Blue BYRD wird im Laufe des vierten Quartals via beyerdynamic.de und dem Fachhandel zu einer UVP von 129,00€ inklusive Mehrwertsteuer erhältlich sein.

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Der Soul BYRD ist die kabelgebunde Variante des Blue BYRD, zumindest was das Gehäuse, die verbauten Treiber und den einhergehenden ausgewogenen Klang und die detaillierte Auflösung angeht. Hier kommen die gleichen Materialen wie beim kabellosen Bruder zum Einsatz. Das Kabel selbst ist aus hochwertigen Materialen gefertig und soll Störgeräusche wie das Reiben auf der Kleidung auf ein Minimum reduzieren und verfügt über eine integrierte 3-Tasten fernbedienung nebst Mikrofon. Somit lässt sich auch der Soul BYRD unterwegs als Heardset nebst Sprachsteuerung via Google oder Siri nutzen

Auch hier sind im Lieferumfang die Silikon-Aufsätze in insgesamt fünf verschiedenen Größen erhältlich und sollen sich leicht reinigen lassen.

Der Soul BYRD soll am Mitte Oktober via beyerdynamic.de und dem Fachhandel zu einer UVP von 79,00€ inklusive Mehrwertsteuer verfügbar sein.

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Nach unten wird die BYRD-Reihe durch den Beat BYRD abgerundet welcher als Einstieg in die Welt von beyerdynamic fungieren soll um neues Publikum für die Marke zu begeistern. Dabei ist das robuste, orange Kabel ein gelungener Hingucker. Von seinen größeren Geschwistern hat der Beat BYRD das flache Design des Gehäuses übernommen wodurch nichts mehr aus der Ohrmuschel herausragt und somit einen angenehmen Tragekomfort ermöglicht. Unterstrichen wird das durch die drei mitgelieferten Ohrstücke, die sich leicht reinigen lassen.

Obwohl der offizielle Verkaufspreis mit 24,90€ sehr günstig daher kommt, muss man keine klanglichen Einbußen einnehmen. Der Klang kommt mit einem knackigen Bass mit angenehm dynamischen Mitten und Höhen daher ohne seine DNS zu verleugnen.

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Der Beat BYRD ist ab Ende September ausschließlich online auf beyerdynamic.de zu einer UVP von 24,90€ erhältlich.

 

Eine kleine Sonderstellung nimmt der Amiron wireless ein, da dieser schon auf der High-End in München zu sehen war und im Handel bereits erhältlich ist. Somit idst er also keine IFA-Neuheit im klassischen Sinne. Vereinfacht gesagt ist der Amiron wireless die konsequente Transformation des Aventho wireless als Over-Ear Kopfhörer zu sehen.

Hier hat beyerdynamic seine besten Technologien im Bluetooth-Segment mit dem technisch maximal Machbaren im Mobil-Segment vereint. Ich möchte an dieser Stelle eigentlich nicht zuviel verraten, da ich diesen Kopfhörer zum Testen zugeschickt bekomme um ein ausführliches Review zu schreiben.

Das war es an dieser Stelle von meiner Seite, schaut bei Gelegenheit auf dem Stand von beyerdynamic in Halle 1.2, Stand 213 diregt gegenüber von B&O vorbei.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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