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Meine Woche 30/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

Mensch, Kinners. Was ist denn das bitte schön für ein fantastisches Wetterchen in den vergangenen zwei Wochen hier in Deutschland. Endlich mal ein Sommer, der den Namen Sommer auch wirklich verdient. Ich mag dieses Wetter ja und die Hitze macht mir vergleichsweise wenig aus. Meine Frau ist da doch etwas empfindlicher. Doch auch ich als Reptil (O-Ton meiner Frau) brauche ab und zu mal eine Abkühlung. Aus diesem Grund waren wir gestern im Oberharz; genauer gesagt im Waldschwimmbad in Altenau und deshalb kommt mein Wochenrückblick erst heute. Das Wasser war mit knapp 26° eisekalt; also schön erfrischend und wirklich malerisch gelegen. Dazu gab es einen großen Baumstamm als Treibgut und eine Schwimmplatte aus Holz. Das war mehr als ausreichend und tat richtig gut.

Dabei ist die Hitze ein richtig guter Einstieg in meinen Wochenrückblick. Letzte Woche ging es ja um den Intel Core i9 im neuen 2018er 15″ MacBook Pro m. Touchbar. Konkret ging es dabei um die Hitzeentwicklung unter Volllast, die dazu führte, dass der neue Prozessor nur kurzzeitig die absolute Spitzenleistung erreichte nur um dann entsprechend zu drosseln. Dabei fiel die gedrosselte Geschwindigkeit sogar unter den nominellen Basistakt. Nun schob Apple letzte Woche ein Software-Update hinterher, mit dessen Hilfe die Drosselung der CPU korrigiert wurde. Laut Apple habe ein digitaler Schlüssel in der Firmware gefehlt. Ersten Benchmarks nach dem Update zufolge traten keinerlei Auffälligkeiten mehr auf. Inwieweit das Update mittel- und langfristig Abhilfe schafft muss abgewartet werden. Denn intensiveren Tests zufolge scheint der Spannungswandler auf dem Mainboard zu klein zu dimensioniert zu sein.

Immerhin bekommen die Kunden nun endlich tatsächlich die versprochene Leistung; ärgerlich nur, dass es dazu erst ein Update bedurfte und die Ware nicht ab Werk frei von „Mängeln“ war.

Dabei ist die Hitzeentwicklung des Intel Core i9 nicht das einzige Problem des neuen MacBook Pro m. Touchbar. Denn es häufen sich immer mehr Berichte, wonach der T2-Chip, welcher als Sicherheitswächter von Hard- und Software dienen soll, zu Abstürzen führt. Von diesen Abstürzen sind sowohl die neuen MacBook Pro Modelle als auch der iMac Pro betroffen. Mitnichten ist es also ein aktuelles Problem, welches aber durch eine größere Nutzerbasis des neuen MacBook Pro nun deutlicher zu Tage tritt. Der Grund für die Abstürze stellt das Betriebssystem des T2 da; welcher auf der ARM-Architektur basiert. Das OS hört auf den Namen „BridgeOS“, hat eine 64-bit-Architektur und basiert auf iOS und watchOS. Somit werkeln also im laufenden Betrieb zwei OS. Da der T2-Chip extrem sicherheitsrelevante Aufgaben übernimmt, unter anderem im laufenden Betrieb die Überwachung von Systemkomponenten wie FaceTime-Kamera und Mikrofon, kann also eine Kernel-Panik auftreten die dann auch macOS in die Knie zwingt.

Apple kennt zwar den Hardwaregrund dafür, kann allerdings keine Eingrenzung auf der Software-Seite durchführen. Dementsprechend rät der Apple-Support, macOS einer frisch formatierten Festplatte zu installieren, FileVault und Power Nap zu deaktivieren und Peripherie-Geräte abzustecken.

Natürlich möchte sich der Kunde bei einem Spitzenpreis von bis zu 8.000€ um zusätzliche eventuelle Fehlerquellen kümmern; reife Leistung Apple.

Dabei spielt folgende Information eine eminent wichtige Rolle. Denn Apple scheint durch die Implementierung des T2-Chip auch keinerlei Möglichkeit mehr zu haben die Daten auf der Festplatte zu retten. Der T2 sorgt nämlich für eine software-seitige Verschlüsselung der Daten auf der SSD; aus diesem Grund dürfte auch der entsprechende Service-Port auf dem Logic Board bei den neuen Modellen entfernt worden sein.

Irgendwie hat man das Gefühl, das seit geraumer Zeit in der MacBook-Pro Sparte eine Verschlimmbesserung nach der nächsten stattfindet….

Das Apple auch anders kann, zeigt man aktuell in Japan. Auf einer dort verfügbaren Internetseite reagierte das Unternehmen auf die jüngste Wetterkatastrophe in Japan. Denn Apple kündigte dort an, alle bei diesem Unwetter beschädigten iPhones, iPods, iPads und Macs kostenfrei zu reparieren. Normalerweise sind ja Wasserschäden kategorisch ausgeschlossen, doch macht man nun eine Ausnahme in Japan. Um die Reparaturen in Anspruch zu nehmen, kann man sich bis Ende September auf der entsprechenden Webseite registrieren. Gegebenenfalls müssen Nutzer unter Umständen mit der Rechnung nachweisen, dass sie der Eigentümer des jeweiligen Gerätes sind.

Kommen wir zur Politik; ein eigentlich unspannendes Thema in diesem Bereich des Lebens.

Das war allerdings schon letzte Woche ein zentrales Thema in meinem Wochenrückblick, verdonnert doch die EU-Wettbewerbs-Kommission Google zu einem Bußgeld von 4,2 Mrd. €. Nun traf es diese Woche mit Asus, Denon&Marantz, Pioneer und Philips gleich vier Unternehmen, die zu den Größten ihrer jeweiligen Branche zählen. Diese Unternehmen wurde in jeweils vier getrennten Verfahren für Verstöße gegen das EU-Wettbewerbsrecht zur Zahlung einer Gesamtsumme von 111 Mio.€ verurteilt.

Die Unternehmen sollen dabei Fest- oder Mindestpreise für ihre Ware bei einem Wiederverkauf vorgegeben haben, was dazu führte, dass Verbraucher in der EU höhere Preise als für Vergleichsware zahlen mussten. Dies wurde von den Herstellern durch eine vertikale Preisbeschränkung durchgeführt. Das bedeutet, dass insbesondere Online-Eizelhändler in ihrer Preisgestaltung beeinflusst wurden. Die Unternehmen drohten bzw. sanktionierten die entsprechenden Händler bspw.mit einem Belieferungsstopp, Kürzung bzw. Verschlechterung von Zahlungsfristen- und Bedingungen etc.

Während des Verfahrens kooperierten die Unternehmen eng mit der Europäischen Wettbewerbskommission, was letztendlich auch zu einer signifikanten Reduzierung der Geldbuße führte; 40% bei Asus, Denon & Marantz und Philips sowie 50% bei Pioneer um konkret zu sein. Den Großteil der 111 Mio € Strafe trägt dabei Asus mit 63,5 Mio €, Philips trägt weitere 29,8 Mio € während die Audio-Hersteller sich den verbleibenden Rest quasi brüderlich teilen.

Ebenfalls als Auswirkung von Politik bzw. der EU dürfte der massive Börsenverlust von Facebook sein. Das Unternehmen verlor durch einen rapiden Absturz seiner Aktien fast 120 Mrd US-$. Denn bei der Präsentation der letzten Quartalszahlen hatte Facebook gleich zwei schlechte Nachrichten parat. So brach nämlich die Zuwachsrate von neuen Nutzern massiv ein und durch den Cambridge Analytics-Skandal verließen in Europa sogar mehr Nutzer das Netzwerk als das neue Nutzer dazukamen. Zudem musste man die Umsatzprognosen wegen voraussichtlich rückläufiger Werbeeinnahmen nach unten korrigieren. Hauptgrund für den Umsatzrückgang durch geringere Werbeeinnahmen dürften die neuen Privatssphäre-Einstellungen als auch als die Korrektur im Newsfeed für jeden einzelnen Nutzer sein. Facebook will den werberelevanten Content zurückschrauben und wieder mehr Meldungen der Freunde in jeweiligen User-Feed anzeigen. Zudem dürfte sich das neue DSGVO und die damit verbundenen Restriktionen ebenfalls negativ auf die Werbeerlöse auswirken.

Wagen wir einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr 2019, denn da wird sich bei den Smartphones bzw. deren Kameras wohl Einiges tun

Warum ich das sage? Nun, Sony ist der Massenlieferant für Kamerasensoren in Smartphones. Unter anderem nutzt auch Apple die sogenannten Exmor CMOS Sensoren.

Vergangene Woche präsentierte das japanische Unternehmen einen neuen Kamerasensor mit einer effektiven Auflösung von 48 MP. Das entspricht der bisher höchsten jemals angebotenen Auflösung für einen CMOS-Kamerasensor. Der Clou liegt aber in der sogenannten Low-Light-Performance, also bei widrigen Lichtverhältnissen. Sony will das durch einen verbauten Quad-Bayer-Farbfilter erreichen. Dadurch sollen sich benachbarte pixel zusammenschließen um somit mehr Licht einfangen zu können.

Di ersten Smartphones mit diesem Jahr werden wir, wie oben eingeleitet allerdings nicht mehr in 2018 sehen, denn Sony verteilt die ersten Testexemplare des neuen, IMX586 getauften, Sensors erst zum September hin. Das ist für das diesjährige iPhone definitiv zu spät; zumal Foxconn laut diversen Stellenanzeigen massiv um neue Mitarbeiter zur Produktion eines neuen Top-Smartphone geworben hatte.

Doch mein Gefühl sagt mir, dass wir 2019 Großes von Smartphone-Kameras erwarten dürfen.

Kehren wir noch einmal ins Jahr 2018 zurück und werfen einen Blick auf die Streamingdienste. Denn da gibt es rund um den Platzhirsch Spotify ambivalente Aussagen. Der schwedische Streaminganbieter kämpft zurzeit an mehreren Fronten. So verlor man nach Meinung der Analysten Anfang des Monats die Marktführerschaft der zahlenden Abonnenten an Apple Music; wobei es eine ungewöhnlich hohe Absprungrate gab. Bedeutet, dass die zahlenden Kunden direkt von Spotify zu Apple Music wechselten. Das ist insofern ohne weiteres möglich, da nahezu alle Anbieter ihre Abos als Monats-Abos anbieten. Somit ist der Kunde unwahrscheinlich flexibel, macht den Markt für die einzelnen Anbieter auch unberechenbarer. Einzelne Anbieter wie Tidal, Quobuz, Apple Music und Deezer versuchen mit attraktiven Preisen für ein Jahres-Abo gegenzusteuern; in der Hoffnung, dass der Kunde die Kündigungsfrist versäumt.

Dabei ist Spotify nach wie vor der Streamingdienst mit der höchsten weltweiten Nutzerzahl von Premium-Kunden. Die sind nämlich wertvoll für das Unternehmen. Laut eigener Auskunft beläuft sich die Zahl auf mittlerweile 83 Mio. Premium-Kunden. Trottzdem häufen sich die Verluste des schwedischen Unternehmens. Mehr Nutzer bedeuten nämlich auch mehr Server-Kapazitäten, denn der gestiegene Bedarf muss natürlich ohne Aussetzer gedeckt werden. Zudem wurden viele der neuen Premium-Abonnenten durch Preisreduzierung und Kombi-Angebote wie Hulu gewonnen. Dadurch sank der Durchschnittserlös um weitere 12% auf nun nur noch 5,72 US-Dollar. Diese Gemengenlage ergab ein Quartalsverlust von inmsgesamt 460 Mio. US-Dollar; der verlust im Vorjahresquartal betrug übrigens „nur“ 220 Mio US-Dollar.

Inwieweit sich die Investoren diese Zahlen noch lange anschauen bleibt ungewiss. Denn Spotify hat seit seiner Gründung eigentlich nur Verluste geschrieben und irgendwann will auch der geduldigste Investor eine Wertschöpfung seiner Investion sehen. Dabei will ich fairerweise erwähnen, dass zurzeit kein Streamingdienst profitabel läuft, doch Apple bietet Apple Music nur als zusätzlichen Kaufanreiz zu seiner Hardware an. Die aus Apple Music enstehenden Verluste werden im Gegenzug durch die üppigen Hardware-Preise von iPhone und Co gegenfinanziert. Gleiches gilt auch für Amazon Music von Amazon und Co. Deshalb kann ich nur Jedem raten, ein Premium-Abo abzuschließen. Schließlich wollt Ihr ja für eure Arbeit auch entlohnt werden und nebenbei gibt es die bessere Musikqualität sowie doe Offline-Speichern Funktion dazu.

 

Wie Ihr alle wisst, habe ich zuhause ein Amazon EchoDot mit Alexa-Sprachsteuerung. Dabei nutze ich die Sprachsteuerung nur zu Steuerung meiner Philips Hue Komponenten und wenigher zu Steuerung meiner Bose Soundbar SoundTouch 300 und meiens SoundTouch 10. Nun kommen auch Benutzer eines Denon HEOS-Systems in den Genuss. Denn ab sofort ist der HEOS-Skill nicht mehr nur auf die USA beschränkt; er steht auch nun auch deutschen Nutzern als Download zur Verfügung.

Das Abschlussthema ist die digitale Entwicklung in Deutschland, die gemessen an den Herausforderungen unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft immer wieder auf´s Neue erschütternd ist. Während eBay nämlich Apple Pay als weitere Zahlungsoption auf seiner Plattform ankündigt warten wir hierzulande nämlich immer noch auf den Marktstart.

Dabei verkündete die Deutsche Telekom AG jüngst eine weitere Ausbaustufe der digitalen Infrastruktur; denn zum 01. August 2018 bietet man den neuen Tarif MagentaZuhause XL 250 an. Über das sogenannte Super-Vectoring werden für das Kupfernetz neue Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250  Megabit pro Sekunde ium Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload erreicht. Laut eigenen Angaben will man bis nächstes Jahr die Anzahl der Haushalte, die auf diese Geschwindigkeit zugreifen können, auf 15 Mio. Kunden steigern. Der Fahrplan sieht vor zunächst einmal die Mittelzentren in den ländlichen Regionen in der ersten Ausbaustufe zu versorgen; erst gegen Ende des Jahres sollen dann Ballungsräume folgen.

Preislich sollen dann bis zu 54,95€ für den Anschluss fällig werden, wobei die Telekom mit einer Preisaktion zu 19,95€ in den ersten sechs Monaten wirbt. Als technische Voraussetzung muss entweder eine FRITZ!Box 7590 oder ein Speedport Smart 3 vorhanden sein.

Auf der diesjährigen IFA 2018 dürfte weitere Details dazu durchsickern; ich werde Euch da auf dem Laufenden halten.

Das waren die für mich wichtigen Themen der vergangenen Woche. Was war den Euer Wochenhighlight. Schreibt es mir wie immer in die unten folgenden Kommentare.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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