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Meine Woche 29/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

der gestrige Sonntag war ja recht durchwachsen und da hat sich Gammeln auf der Couch einfach angeboten. Meinen Wiochenrückblick habe ich dabei natürlich nicht vergessen, deshalb steigen wir nun auch flugs ein.

Vor knapp anderthalb Wochen stellte Apple überarbeitete MacBook Pro Modelle vor, ich berichtete hier darüber. In der Zwischenzeit sind nun die ersten Geräte bei den Kunden angekommen und nun ja, Apple hatte auch schon mal ein glücklicheres Händchen dafür.

So gibt es nämlich verschiedene Tests und Benchmarks in denen der Intel i9 nur für ganz kurze Zeit seine absolute Spitzenleistung abrufen kann dann aber sehr zeitnahe die Spitzenlast signifikant einbricht. Und zwar so stark, dass bei rechenintensiven Aufgaben wie Final Cut Pro oder DaVinci Resolve die neuen Prozessoren hinter den Kaby Lake Chips aus der 2016er und 2017er Baureihe liegen. Das hat konkret zwei Gründe.

Fangen wir mit dem Grund an welcher im Zweifelsfall via Software gepatcht werden kann und das ist das Ansteuerungsbverhalten des Lüfters. Laut diversen Tests springt die in macOS integrierte Lüftersteuerung erst sehr träge an; was dazu führt, dass sich die CPU und die anderen Komponenten recht stark erhitzen.

Der gleiche Test wurde mithilfe der App „FanControl“ und eeiner erhöhten regulären Lüftergeschwindigkeit sowie einem aggressiveren Ansteuerung des Lüfters durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass sich Einbrechen der Spitzenlast durchaus etwas hinauszögern lässt.

Der andere Grund ist einfach im Design des Gerätes zu finden. Es ist schlicht und ergreifend nicht für die Systemlast bzw. die daraus entstehende Abwärme gemacht. Der Lüfter kann einfach nicht genügend Luft im Gerät „umwälzen“ und verteilen. In einem meiner ersten Artikel auf meinem Blog hatte ich mir über noch dünnere MacBook-Gehäusen und die daraus resultierenden thermischen Probleme Gedanken gemacht und genau aus dem Grund eine noch flachere Bauweise ausgeschlossen >> Die Mögliche Zukunft der MacBook-Baureihen

Viel gefährlicher ist aber neben dem Runtertakten der CPU und der damit verbundenen Leistungseinbuße die mittelfristigen Folgen für die verbaute Hardware.

Denn die Thermik im Gerät bleibt ja nicht nur auf dem Prozessor verortet. Auch die anderen Komponenten wie Grafikkarte, SSD und RAM leiden darunter bzw deren Lötstellen. Das ist ein ziemlich gutes Stcihwort denn diese konnen unter Umständen nämlich aufgrund der thermischen Belastung irgendwann aufbrechen. Wir erinnern uns noch zu gut an die 2011er MacBook Pro Reihe, die den berüchtigten AMD-Grafikartenhitzetod gestorben sind. Das Reparaturporgramm dürfte für Apple recht kostspielig gewesen sein…

Um dies zu verhindern, kann man wie ein YouTuber das neue 2018er MacBook Pro m. Touchbar auch im Gefrierfach nutzen was allerdings nicht wirklich Sinn der Sache sein dürfte.

Immerhin einen echten Mehrwert bietet das neue MacBook Pro Modell nun; die Tastatur ist nicht nur deutlich leiser geworden sondern wesentlich besser und effektiver gegen eindringenden Schmutz geschützt. Nach knapp zwei Jahren ein Problem beseitigt und dabei drei, vier neue Probleme hinzugefügt. Eine reife Leistung der Produkt-Enwticklungsabteilung…..

Übrigens gilt das thermische Problem auch für das 13″ MacBook Pro Modell, da man nun auch ein Quad-Core Prozessor verbaut hat; dessen Gehäuse nun ja nochmals kleiner und kompakter als im 15″ Modell ist.

Dafür punktet das neue 2018er 13″ MacBook Pro Modell nun mit voller Thunderbolt-3-Leistung an allen vier USB-C Ports. Der Vorgänger konnte die volle Leistung nur auf der linken Seite bereitstellen. Die Anschlüsse auf der rechten Seite waren gedrosselt, was an den damalig verfügbaren Intel Core i5 und Intel Core i7 Prozessorne der sechsten bzw. siebten Generation lag. Die hatten nämlich nur insgesamt 12 PCI Express Lanes. Für die volle Leistungsfähigkeit des USB-C-Ports im Hinblick auf Thunderbolt 3 waren vier PCI Express Lanes notwendig.

Da die neuen Chipsätze der achten Generation nun durch die Bank weg über 16 PCI Express Lanes verfügen können nun alle USB-C Ports mit der vollen Performance arbeiten.

Ein Wort noch zu dem neuen True Tone Display. Wie bereits bekannt wurde, werden auch diverse Third-Party Displays dieses Feature nutzen können allerdings nicht im sogenannten „clamshell-mode“; also nicht wenn Ihr das MacBook Pro geschlossen habt. Das Display des MacBook muss somit, Stand heute, immer aufgeklappt sein.

Eine weitere traurige Nachricht betrifft die Abteilung für Apple´s Sprachassistentin Siri. Vergangene Woche verließ auch das dritte Gründungsmitglied von Siri das Unternehmen. Aus einer Pressemitteilung des Unternehmens ging hervor, dass sich Tom Gruber nun verstärkt seine privaten Interessen widmen wolle.

Aufgrund der strukturellen Umbauten in der Abteilung, welche durch die Gewinnung von John Giannandrea, davor nämlich KI-Chef von Google und dem Google Assistent, eine besondere Note bekommt. Es wird interessant werden, wie sich Siri entwickeln wird, denn nur Eines ist klar. Durch den fehlerhaften Unterbau und mangelnde Trefferquote der Befehle ist Siri gegenüber den anderen relevanten Systemen am Markt deutlich ins Hintertreffen geraten.

Doch nicht nur Apple hatte mit negativen Schlagzeilen zu kämpfen, auch einer der größten Wettbewerber hatte es nicht leicht.

Denn Google wurde durch die EU-Kartellbehörde zu einem Bußgeld von üppigen 4,3 Mrd € verdonnert.

Laut EU-Wettbewerbskommissarin Magrethe Vestager missbrauche Google seine dominierende Stellung auf dem Smartphone-Markt, ca. 80% der weltweit eingesetzten Geräte laufen mit einer Android-Version, um einen gerechten und innovativen Wettbewerb zu verhindern.

Doch was ist damit eigentlich genau gemeint? Nun, Google zwingt jeden Smartphone-Hersteller bei einer Lizenzvergabe dazu, dass auf dem Gerät zwingend Chrome als Browser und Google als standardmäßige Suchmaschine vorinstalliert ist. Zusätzlich sorgt Google dafür, dass alle weiteren relevanten Google-Dienste auf dem jeweiligen Gerät platziert sind; ohe die das jeweilige Smartphone-Unternehmen keine Lizenzierung erhalte. Als Zusatz bietet Google diverse finanzielle Anreize; inbesondere dann wenn keine anderen Betriebssystem entwickelt werden.

Google bzw. dessen Mutterkonzern Alphabet hat nun 90 Tage Zeit um zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen und zudem Lösungsvorschläge anzubieten. Verstreicht die Frist, kommen weitere Zwangsgelder von bis zu fünf Prozent auf den durchschnittlich weltweiten Tagesumsatz on top drauf.

Dieses Bußgeld ist allerdings nicht die erste Zahlung von Google an die EU-Wettbewerbskommission, schon im vergangenen Jahr musste das Unternehmen 2,42 Mrd € zahlen, da es erwiesenermaßen den eigenen Preisvergleichdienst höher und somit prominenter als Vergleichsangebote platzierte.

Aus diesem Grund dürfte die Entwicklung von Android einen völlig neuen vielleicht entscheidenden Einfluss bekommen. Schließlich verdient Google durch die Auswertung der gesammelten Daten Geld und ist somit auf eine möglichst breite Streuung seiner diversen Dienste angewiesen. Ein Beispiel zur Nivellierung könnten deutlich erhöhte Lizenzgebühren an die Hersteller sein, die Diese mit Sicherheit an den Kunden weiterreichen werden.

Es ist allerdings nicht so, dass Google da völlig unvorbereitet ist; denkbar wäre auch ein massiver Ausbau des Chrome OS, ein auf dem Internetbrowser basierendes Betriebssystem. Mit Sicherheit dürfte auch eine Portierung auf die Smartphone-Plattform möglich sein doch dürfte es nicht das grundlegende Problem lösen. Google will und muss soviele Daten wie möglich sammeln, deshalb ist man gar nicht so sehr auf Alternativen erpicht. Das wird ein spannendes Thema für die mittelfristige Zukunft bleiben.

Über den Test bezüglich eines neuen Preismodells von Netflix habe ich mich ja schon kritisch in meinem letzten Wochenrückblick geäußert. Doch zur Abwechslung auch mal was Gutes.

Der Streamingdienst rollt ab sofort seine neue TV-Oberfläche aus. Mit dieser soll die Navigation sowie das Auffinden spezifischer Inhalte deutlich einfacher werden. Persönlich gefällt mir die deutlich reduziertere Naviagtionsleiste, die zudem in einer vertikalen Anordnung an die linke Seite wandert. Das ist deutlich kundenorientierter als die bisherige Lösung. interessierte können im Haus-Blog des Unternehmens in einer GIF-Datei eine ersten Blick auf die neue Ansicht werfen.

Ehrlich gesagt, war dieser Schritt auch schon länger überfällig, da durch das Hinzufügen von immer mehr Inhalten die Übersicht doch stark gelitten hat. Das hat mich als doch recht intensiver Nutzer zuletzt doch immer mehr geärgert. Deshalb freue ich mich auf die neue Ansicht bzw. die neue Übersichtlichkeit.

Das war es aus meiner Sicht mit der vergangenen Woche. Bleibt sauber, genießt das tolle Wetter (es soll ja wirklich die ganze Woche so warm und sonnig bleiben) und bleibt mir treu.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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