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Konsumtrends im Bereich Digital Lifestyle

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

zum ersten Mal bin ich als offizielles Pressemitglied zu einer Veranstaltung eingelagden. Wie jedes Jahr gibt es knapp sieben Wochen vor der IFA ein sogenanntes IFA Innovations Media Briefing.

Jedes Unternehmen setzt dabei zur Einführung von neuen Produkten/neuen Technologien auf Marktforschungen um zu erfahren was die Konsumenten antreibt, was sie für einen Kauf motiviert und was sich der Kunde am Ende des Tages unter einem Begriff vorstellen kann.

Dabei haben Marktstudien der IFA im vergangenen Jahr sich konkret um den Bereich Digital Lifestyle bzw. Home Entertainment gekümmert – immerhin steht heutzutage in nahezu jedem Haushalt ein Fernseher mit einer sogenannten Smart TV Oberfläche. Dabei ergab die Studie, dass 76% der Befragten mit diesem Begriff etwas anfangen konnten. Ein zentraler Bestandteil eines Smart TV sind die sogenannten Streaminganbieter, VoD genannt die unsere Sehgewohnheiten nachhaltig veränderten. EIn Umstand mit dem die hiesigen TV-Anstalten nach wie vor schwer zu kämpfnen haben

Ein weiteres Schlagwort ist der „Sprachassistent“, diesen Begriff kannten ebenfalls knapp 73% der Befragten, mit dessen Hilfe sich geräte mittels Sprache steuern lassen.

Ergänzend muss man allerdings sagen, dass seit der Ersteinführung knapp 7-8 Jahre vergangen sind; Siri startete beispielsweise erstmal auf dem iPhone 4S im Jahre 2011.

Ganz anders hingegen sieht es mit den Transfertechnologien aus, die wir zu Verarbeitung der immensen Datenmenge nutzen. IoT (Internet of Things) vernetzt bzw. verknüpft physische Geräte mit einer IT-Struktur. Jedes moderne Warenwirtschafssystem setzt diese Technologie durch die Erfassung von Strichcodes oder RFID-Chips ein, um zu erfassen wo und in welchem Zustand sich die Ware befindet.

Auch Wearebles zählen dazu; hierbei werden humane Informationen wie Pulsschlag, Schritte, Körpertemperatur usw. erfasst, grafisch aufbereitet um eine entsprechende Reaktion zu ermöglichen. Obwohl wir schon tagtäglich vom IoT umgeben sind, kennen diesen Begriff gerade einmal 16% der Konsumenten.

Nur etwas besser sieht es beim neuen Mobilfunkstandard 5G aus, der immerhin 26% der befragten Kunden bekannt ist. Als Nachfolger von 4G, auch umgangssprachlich LTE genannt, stehen hier Effizienz, geringere Latenzzeiten und Erhöhung der Datendurchsatzraten im Vordergrund. Der Clou an diesem Standard ist aber, dass mit 5G direkt kompatible Maschinen und Geräte angesprochen werden um die Produktivität zu steigern. Dabei wird 5G ein ganz wichtigen zentralen Bestandteil in der Entwicklung von neuen Megacities stehen, denn  wir haben aktuell die größte Landflucht in der Geschichte der Menschheit. Dementsprechend kommen massive Veränderungen und Anforderungen auf die Städte zu, mehr Menschen bedeuten einfach ein exponentiell höheres Aufkommen von Daten.  Mehr Verkehr, mehr Energie, mehr Umweltbelastung müssen entsprechend gemanagent werden.

Der neue Funkstandard schafft aber auch den Bogen zurück zum ersten Teil des Beitrags. Das Smartphone ist nicht nur längst im Alltag etabliert, es nimmt auch immer mehr Zeit in Anspruch. Durchschnittlich nutzen wir das Smartphone vier Stunden pro Tag, wobei das Telefonieren gerade einmal 19 Minuten in Anspruch nimmt. Anders sieht es schon bei Messaging aus, hier wenden wir knapp 51 Minuten auf.

Den Großteil der Zeit verbringen wir mit dem Konsum von Multimedia-Inhalten. Besonders die Nutzung von Streaming-Diensten sticht hervor; etwas was auch Netflix aufgreift. Das Remake zu „Lost in Space“ wurde ganz explizit auf die Bildschirme mobiler Devices hin optimiert. Immerhin nutzen 63% der Nutzer in Deutschland bereits VoD was unangefochten den Spitzenplatz einnimmt. Dahinter rangieren die Mediatheken, während das klassische TV immer weiter an Boden verliert.

Doch warum ist das? Nun für den Kunden steht immer mehr die sogenannten Zeitautonomie im Vordergrund; er kann bestimmten zu welcher Zeit Er einen definierten Inhalt anschaut. Außerdem kann er bestimmen, wieviel er schaut. Der Konsument muss also seinen Tag nicht mehr um eine Sendung planen sondern kann den Konsum seinem Tagesplan anpassen.

Von diesem Trend haben Amazon Prime und Netflix mit knapp 18% Zuwachsrate am meisten profitiert. „Starre“ Plattformen wie Maxdome und iTunes hingegen haben massiv verloren; nicht zuletzt deshalb intensiviert Apple massiv die Anstrengungen und Investitionen in seine eigene TV-Sparte.

Bei all diesen Themen ist es spannend zu sehen, dass gerade die Generation Digital Natives im Alter zwischen 16 -30 der immer wiederkehrende Wachstumstreiber schlechthin ist. Doch diese Kundengruppe ist keinesfalls unkritisch oder uneingeschränkt aufgeschlossen. Dies wird gerade im Bereich Smart Home immer wieder deutlich.

Viele Kundern schätzen die Vorteile von Smart Home, wobei gerade der Bereich Energieeffizienz dort einen wichtigen Part einnimmt. Doch andererseits machen sich 63% der Kunden große Sorgen um die dadurch erhobenen Daten:

  • Wie werden diese Daten erhoben
  • Warum werden diese Daten erhoben
  • Wo werden die Daten gespeichert und verarbeitet

Am Meisten fürchten Sie einen Missbrauch bzw. ein eklatantes Sicherheitsleck; lassen sich doch durch Smart Home nicht nur hervorragende Bewegungsmuster erstellen sondern unter Umständen auch intimste Details abgreifen.

Für die Zukunft werden diese Konsumtrends natürlich eine Fortsetzung finden. Jedoch stehen die Unternehmen und Anbieter vor großen Herausforderungen. Im Marketing müssen Unternehmen deutlich zielgerichteter agieren, damit der Kunde diese Begriffe kennt und zuordnen kann.Idealerweise nehmen die Unternehmen den Kunden mit um frühzeitig über Bedenken informiert zu sein.

Last but not least werden in diesen Bereichen Städte und Kommunen mit den Firmen enger zusammenwachsen um die Aufgaben der Zukunft bewältigen zu können.

Das war es erstmal von meiner Seite, heute kommen aber noch ein paar Beiträge online

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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