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Meine Woche 26/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

Freunde, was war denn das bitte für eine grottenschlechte Leistung von der DFB-Elf während der Vorrunde der WM 2018. Außer Manuel Neuer schien ja sonst gar kein Stammspieler auch nur annähernd in Form zu sein. Viele wirkten nicht nur körperlich sondern auch mental überspielt. Die Erdogan-Affäre war mit Sicherheit auch nicht teamfördernd.

Es war ein richtiger Gruselkick, denn #DieMannschaft da abgeliefert hat. Wir haben uns ingesamt in drei Spielen gerade einmal fünf Großchancen herausgespielt, das sagt ja eigentlich alles aus.

Nun ziehen wir einen Schlussstrich drunter; zumal auch einige andere Favoriten recht früh ausgeschieden sind; Spanien und Portugal im Achtelfinale am gleichen Tag.

Widmen wir uns also wieder den etwas relevanteren Themen zu und da starten wir wie immer mit Apple. Es ist offiziell, das erste MacBook Pro mit einem Retina-Display von 2012 ist seit Juli nun als „vintage“ von Apple gekennzeichnet worden. Das bedeutet, dass ab sofort keinerlei originale Ersatzteile mehr verfügbar sind. Da macht sich bei mir persönlich etwas Wehmut breit, denn das war mein erstes 15″ MacBook und damals war das Display einfach so unfassbar beeindruckend.

Der Monatswechsel war auch für die Nutzer von betagter allerdings noch lauffähiger Hardware etwas unschön. Denn Apple informierte zahlreiche Nutzer via Email über anstehende Änderungen für den Zugriff auf iTunes und den Mac App Store zum 30.06.18. Man deaktiviert schlicht und ergreifend die Zugriffsmöglichkeiten. Es handelt sich hierbei um zum Teil schon deutlich ältere Systeme; macht jedoch deutlich, dass wir uns bei einem digitalen Store ein Stück weit in die Abhängigkeit des Anbieters begeben. Folgende Versionen haben nun keinen Zugriff mehr auf den Mac App Store, App Store und iTunes:

  • iOS 4.3.5 oder älter
  • Mac OS X 10.8.5 oder älter
  • Apple TV Software 4.4.4 oder älter

Dabei bietet die Vintage-Deklarierung des ersten Retina MacBook Modell eine schöne Überleitung zum nächsten Thema. Wie Ihr alle wisst, hat Apple nun für die neuen MacBook Pro Modelle, welche die neue Butterfly-Tastatur „spendiert“ bekommen haben, ein entsprechendes Reparaturprogramm aufgelegt. Vergangene Woche hat Apple sich auch noch mal etwas konkreter zu den „Bedingungen“ geäußert. Konkret skizzierte man nun Ausschlusskriterien wie beispielsweise einen Feuchtigkeitsschaden. Fehlgeschlagene Reparaturversuche, selbst wenn der Kunde es unsachgemäß selbst vorgenommen hat, sind hingegen NICHT per se vom Reparaturprogramm ausgeschlossen. Außerdem äußerte man sich wie die Nachbesserung erfolgen soll. Ferner versprach Apple außerdem, dass Kunden, die eine Reparatur auf eigene Kosten unternahmen, den gezahlten Reparaturpreis nach Prüfung gutgeschrieben bekommen werden.

Sind Tasten schwergängig oder bleiben hängen, so sollen nur diese einzelnen Tasten getauscht werden. Wenn allerdings Mehrfacheingaben passeiren oder der Austausch einzelner Tasten fehlschlägt so sollen die komplette Tastatur inklusive Topcase und Trackpad getauscht werden.

Doch das ist nicht das einzige Feld wo Apple „nachinvestieren“ muss. Denn das von Apple für rund drei Mrd. US-Dollar erworbene Unternehmen muss nun nach einer Gerichtsentscheidung mindestens 25 Mio an Steven Lamar zahlen. Ihr kennt Steven Lamar nicht? Nun, der gute Mann ist mit dem Industriedesigner Robert Brunner hauptverantworlich für das so prägnante ursprüngliche Design der Beats-Kopfhörer auf dem auch die Modellreihen Studio 2 und Studio 3 basieren.

Zunächst hatte Steven Lamar auf eine Lizenznachzahlung von 100 Mio geklagt, da klingen 25 Mio erstmal nicht ganz so viel. Es werden allerdings noch entsprechende Lizengebühren aus dem Verkauf der aktuell angebotenen Studio-3-Modelle hinzukommen. Das dürfte sich nochmal zu einem netten Extra-Sümmchen aufsummieren.

Machen wir einen kurzen Sprung in die Software-Abteilung von Cupertino. Wer von Euch kennt denn noch die iTunes Remote App von Apple? Diese Woche gab es seit gefühlten Ewigkeiten dafür ein Update welches endlich eine vollwertige Unterstützung für das Display des iPhone X nachreicht.

Zudem kündigte man einen absoluten Paukenschlag an – Man verkündete eine komplette Neuentwicklung der hauseigenen Kartenlösung Apple Maps an. Damals mit iOS 6 im Jahr 2012 eingeführt entpuppte sich Apple´s Kartenlösung schnell als Desaster. Schlechte Software-Qualität, völlig veraltete bzw. schlicht falsche Kartendaten, grafisch verschobene Gebäude usw. sorgen schnell für Spott und zwangen Tim Cook zu einer öffentlichen Entschuldigung – ein bis dahin einmaliger Vorgang in der Konzernhistorie. Das konnte Apple nicht auf sich sitzen lassen und beschloss entsprechende Maßnahmen. Die wohl spektakulärste war der Rauswurf von Scott Forstall, welcher sich damals hauptverantwortlich für iOS und Apple Maps zeichnete. Im Laufe der Jahre verbesserte man stetig Apple Maps und beseitigte diverse Schwächen nach und nach. Gerade das letzte große Update mit der Einführung von iOS 11 brachte der Navigationslösung nochmal einen deutlichen Schub nach vorne.

Doch scheinbar reicht das nicht für die eigenen Ansprüche aus. Deshalb verkündete Eddy Cue, seines Zeichens der Dienste-Chef von Apple, nun nichts anderes als die“Beste Mapp-App der Welt“. Daher könne man nicht wie bisher auf die Daten von Dritt-Anbietern zurückgreifen, denn dadurch sei Apple bei der Anpassung wesentlich unflexibler und langsamer als es bei eigenem Kartenmaterial der Fall wäre. Aus diesem Grund sei daher der Einsatz von eigenem Kartenmaterial notwendig. Dies sei auch der Grund, weshalb man seit Jahren eigene Fahrzeuge mit auffälligen Kamera-Sensoren durch die Straßen schicke.

Dabei will man nicht nur stupide die Straßen abscannen sondern dem Kunden eine Lösung anbieten welche sich wie die „echte Welt“ anfühlt. So sollen neue Suchfunktionen mit relevanteren Ergebnissen zum Einsatz kommen sowie eine deutlich verbesserte Fußgängernavigation. Außerdem kommen dabei zahlreiche Kleinigkeiten zum Einsatz; man will beispielsweise die Eingänge von Gebäuden mit entsprechenden Hinweiseinblendungen versehen – auch Straßenschilder und Geschwindigkeitlimits sollen eine Berücksichtigung finden.

Zum Start will Apple sich auf seine Haustür, sprich den Großraum San Francisco, konzentrieren mit einer dann zeitnahen Ausweitung auf ganz Kalifornien. Bis die neue Apple Maps Applikation also bei uns in Deutschland verfügbar sein wird dürfte wohl noch eine ganze Weile dauern – nur hoffentlich nicht solange wie wir auf Apple Pay warten.

Nachdem Google Pay im Nachbarland Polen so gut angenommen wurde kann man seit ziemlich genau einer Woche diesen Dienst auch in Deutschland nutzen. Zum Start lassen sich in der entsprechenden App unter Android Kreditkarten von folgenden Banken zur Nutzung von Google Pay hinterlegen:

  • n26
  • Boon-Mastercard (virtuelle Kreditkarte)
  • Commerzbank-Visa
  • Commerzbank-Mastercard
  • Comdirect-Visa

Die in Deutschland üblichen EC-Karten lassen sich aufgrund einer fehlenden Token-Indentifikation (dabei generiert die Technik dahinter eine spezifische Zeichenkette zur Identifizierung an das NFC-Terminal und gibt dadurch die Transaktion frei. Ein paar Token werden zur Reserve auf dem Gerät gespeichert um eine Bezahlung bei unterbrochener Internetverbindung zu gewährleisten. Dadurch verbleiben die eigentlichen Kreditkartendaten auf dem Gerät und können nicht ausgelesen werden) bisher nicht mit Google Pay nutzen; ob sich daran was ändern wird bleibt abzuwarten

Damit steht der Dienst nach dem Marktstart vor drei Jahren nun auch in Deutschland entsprechenden Kunden zur Verfügung. Auf Apple Pay, ein Jahr vor Google Pay gestartet, warten deutsche Kunden bisher vergeblich – wobei diese Woche Meldungen von iOS 12 Betatestern aufhorchen lassen. Denn die Sparkassen twitterten, dass Sie neuen Bezahlmethoden grundsätzlich offen gegenüber seien. Passend dazu tauchten im Netz verschiedene Aussage von Sparkassen-Mitarbeitern auf Geräten mit einer iOS 12 Beta Apple Pay ausprobieren. Screenshots gibt es zwar keine, jedoch wurde dies von verschiedenen anderen Publikationen aufgegriffen.

Unbestritten ist allerdings die Einführung bestimmter technischer Voraussetzungen in Apple Pay um das System V-Pay ansprechen zu können. Das ist insofern wichtig, als dass nahezu alle ausgegebenen Bankkarten in Deutschland dieses System unterstützen…

Bevor wir zum Ende kommen noch eine Meldung bezüglich der Sprach-Assistenten. Vergangene Woche veröffentliche Amazon ein großes Update seiner Alexa-App die nun den hauseigenen Aisstenten Alexa auf das iPhone bringt. Somit lässt sich im Grunde jedes iPhone wie ein Echo-Lautsprecher nutzen auch wenn die Aktivierung via Sprachbefehl aufgrund der Einschränkungen für Drittanbieter-Apps in iOS nicht möglich ist. Daher muss der Assistent direkt über die Oberfläche der App gestartet werden.

Last but not least was aus dem Bereich von Smart Home – Mein persönliches Review/Einblick zu diesem Thema wird demnächst kommen. Das deutsche Unternehmen Elgato, welches durch Videozubehör für den Mac großgeworden ist, verkauft seine Gaming-Sparte an Corsair und firmiert fortan unter dem Namen „Eve Systems“. Letztendlich ist dieser Schritt nur konsequent und schafft Klarheit beim Kunden, denn schon seit drei Jahren legt man den Fokus voll und ganz auf HomeKit-fähigen Eve-Produkte des Smarthome-Bereichs. Eine Besonderheit dabei stellt sicherlich die Bluetooth-Basis der verschiedenen Produkte da; lässt sich somit doch eine breite Kompatibilität erzielen.

Das war es von meiner Seite und den für mich wichtigen Themen der vergangenen Woche.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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