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Meine Woche 25/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

Kinners, was war denn das gestern bitte für ein Spiel. Mein Herz und meine Seele hatten sich schon gedanklich mit einem mehr als blamablen Ausscheiden in der Vorrunde der WM 2018 angefreundet.

Obwohl die ersten 10 Minuten sehr gefällig waren offenbarte das deutsche Team danach altbekannte und haarsträubende Schwächen. fehlende Balance zwischen Defensive und Offensice, mangelnde Präzision im Passspiel und unerklärliche Ballverluste. Besonders der Ballverlust Rüdigers im Aufbauspiel und das nicht geahndete Foulspiel Boatengs durch den direkten Konter ließen meine Zuversicht minütlich immer weiter sinken.

Als dann Kroos diesen unerklärlichen Fehlpass direkt in schwedische Füße spielte und die Schweden dies in Person von Toivonnen direkt zum Führungstreffer nutzte; schwante mir schon Böses.

Jedoch muss es in der Kabine zur Halbzeit ein riuesengroßes Donnerwetter gegeben haben. Denn der noch amtierende Weltmeistzer Deutschland besann sich darauf, dass man neben Talent und Klasse auch den Mut, die Bereitschaft und den Willen eines Champions braucht um zu bestehen. Doch im gefühlten 5-Minuten Takt vergab man aussichtsreiche Gelegenheiten; ebenfalls eine bekannte Schwäche.

Doch dann gab es in der 95. Minute noch ein Foul und ein daraus resultierender Freistoß für Deutschland. Ausgerechnet Toni Kroos legte sich den Ball zurecht; er wollte unbedingt seinen Fehler wieder gut machen nachdem er in der zweiten Halbzeit immer mehr die Kontrolle des deutschen Spiels an sich nahm.

Ein Tippen des Balls, ein Stop von Reus und eine herrliche Flugkurve später schlug das Ding tatsächlich im Winkel des schwedischen Kastens ein. Olsen, der Keeper streckte sich mit der übergreifenden Hand vergebens und der Sieg war besiegelt.

Alles danach glich einem explodierenden Vulkan; es musste aufgrund der mehr als negativen Berichterstattung ziemlich gebrodelt haben im deutschen Team.

Auch ich hatte das Team schon abgeschrieben und wurde eines besseren belehrt. Nun haben wir im Bezug auf den Einzug in die K.O-Runde wieder alles in der eigenen Hand am kommenden Mittwoch um 16:00 Uhr MEZ.

Doch kommen wir zurück zu den Themen und News aus den Bereichen Digital Lifestyle und Apple.

Im vergangenen Wochenrückblick sprach ich die Liefersituationen von neu angekündigten Produkten aus Cupertino an und bezog mich da explizit auf die Ladematte „AirPower“ zum drahtlosen Laden. Nun wurde aus firmennahen Kreisen bekannt, dass der Verkaufsstart nicht vor Herbst September 2018 erfolgen soll. Als Gründe werden eine Überhitzung des Ladegeräts genannt. Ebenfalls bereitet die Komplexität der Schaltkreise den Technikern von Apple einiges Kopfzerbrechen.

Doch nicht nur technische Fehler in der Produktentwicklung beschäftigten Apple, auch technische „Fehler“ aus der Vergangenheit kamen wieder hoch. Denn das australisches Bundesgericht verurteilte Apple zu einer Strafzahlung i.H.v. umgerechnet 5,8 Mio € wegen der von Apple verweigerten Reparatur des berüchtigten Fehler 53.

Dieser Fehler zeigte sich erstmal bei dem iPhone 6, welches nicht nur australische Kunden von nicht autorisierten Werkstätten mit Fremdbauteilen wieder Instand setzen ließ. Besonders das Touch-ID-Modul erwies sich hier als hauptverantwortliche „Fehlerquelle“.

Wie üblich verweigerte Apple in der Folge den betroffenen Kunden jegliche Garantieansprüche. Man legte zwar dann in Australien noch ein gesondertes Reparaturprogramm auf; der ACCC (Australian Competition and Consumer Commission) war dies jedoch nicht genug.

Doch auch der heimische Sourpreme Court in den Staaten beschäftigt Apple. Erneut überprüfe man die Thematik bzw. den Vorwurf, dass der App Store ein Monopol darstelle. Als Grundlage dient die Argumentation, dass sich ausschließlich via App Store (zumindest auf dem legalen Wege) Software auf den iOS-Geräten installieren lässt. Dies war zwar schon von Anfang an so, jedoch rückten erneut die von Apple diktierten Bedingungen dabei ins Scheinwerferlicht. Konkret geht es dabei um den Fakt, dass Apple pro Verkauf 30% des Verkaufserlöses einstreicht; auch wenn der Kauf im Nachhinein vom Kunden storniert wurde.

Cupertino verweist allerdings auf die gängige Praxis des Provisionsmodell im Online Sale und hob hervor, dass man keinerlei Einflussnahme auf die Preisstruktur nehme. Jedem App-Anbieter steht es frei, den Preis selbst festzulegen. Daher erwarte man eine erneute Abweisung der Untersuchung.

Der Verkauf des HomePod startete Anfang der Woche nun auch in Deutschland; ersten Einschätzungen zufolge war es jedoch ruhig um den Smart Speaker aus dem Hause Apple bestellt. Auch in „meinem“ Media Markt war kein wirkliches Kundeninteresse am HomePod zu vernehmen. Es wäre nicht ungewöhnlich, folgt das nur dem allgemeinen Trend. Schon direkt nach dem Marktstart in den USA, Kanada und Großbritannien brach die Nachfrage signifikant ein. Ein Produktfeature des HomePod ist ja das mit dem Update auf iOS 11.4 eingeführte AirPlay2. Nun hat sich auch Bose erstmals etwas konkreter geäußert und eine AirPlay 2-Unterstützung des SoundTouch 30 in Aussicht gestellt. Aufgrund von technischen Gründen wird sich AirPlay2 allerdings nicht auf jeden bisher verfügbaren SoundTouch-Lautsprecher realisieren lassen; auf der SoundTouch 300 sollte Bose das Feature allerdings auch ausrollen. Als Fußnote sollte noch erwähnt sein, dass eine direkte Einbindung von Apple Music in die SoundTouch-Geräte nach wie vor nicht geplant sei.

Die Entwicklerbeta von iOS 12 ist ja nun seit knapp drei Wochen verfügbar und es tauchen immer mehr Details auf. So entdecken Entwickler diese Woche Hinweise auf neue Apple Watch Modelle. Indikator dafür waren sogenannte Hardware-IDs. Während die Modelle der aktuellen Apple Watch Series 3 als Hardware-Identifizierung die Nummern Watch3,1 bis Watch3,4 tragen tauchten in einer Einstellungsdatei neue Modellklassifizierungen namens Watch4,1 bis Watch4,4 auf. Ziemlich sicher dürfte es sich dabei um die Apple Watch Series 4 handeln; auch wenn daraus noch kein finaler Produktname hervor geht.

Wir können aufgrund der bisherigen Produkthistorie mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es wieder zwei neue Modelle in zwei Größen geben wird. Hardware-technisch scheint sich bisher noch kein ganz konkretes Gerücht heraus zu kristallisieren.

iOS 12 ist aber auch gutes Stichwort für Apple Pay. Vor fast vier Jahren der Weltöffentlichkeit vorgestellt müssen wir uns in Deutschland immer noch in Geduld üben. Nachdem nun zum Start der WM in Russland mit Polen ein weiteres Nachbarland Deutschlands auf der Apple Pay Weltkarte hinzugekommen ist, tauchten in der aktuellen Beta von iOS 12 Unterstützung für die in Deutschland nach wie vor bestimmenden Giro-Karten auf. Laut Brancheninsidern war eine solche Unterstützung der Knackpunkt in den bisherigen Verhandlungen zwischen Apple und dem Bundesverband deutscher Banken für die Einführung von Apple Pay.

Das liegt auch sicherlich daran, dass die Deutschen nach wie vor sehr bargeld-orientiert sind und zum anderen Kreditkarten in Deutschland nicht die Akzeptanz und Verbreitung wie in anderen Ländern haben.

Aus dem Hause Apple kommt ja nicht nur iOS und Co sondern auch divesre Softwareprogramme. GarageBand 10.3 erhielt nämlich diee Woche ein größeres Update. Neben neuen Instrumenten und Loops gibt es nun auch diverse kostenfreie Künstlerübungen zahlreicher namhafter Musiker. Unter anderem zeigen Euch John Legend, Norah Jones oder Sarah McLachlan diverse Gitarren- oder Klavierübungen die über einen separaten Download genutzt werden können.

Kommen wir noch einmal zur Hardware aus dem Hause Apple zurück und richten unseren Fokus auf die neuen MacBook-Modelle mit der neuentwickelten Butterfly-Tastatur. Diese zeigte sich schon kurz nach Marktstart recht fehleranfällig. Nun hat Apple drei Jahre nach Markteinführung ein offizielles Reparaturprogramm dafür aufgelegt. Alle weiteren Informationen dazu gibt es hier >> Serviceprogramm für die Butterfly-Tastauren.

Eine kurze Notiz noch zu Instagram. Die Plattform entwickelt sich immer mehr zum Schrecken anderer Tech-Giganten. Nachdem man im letzten Jahr durch die diversen Gesichtsfilter (die ich ja ganz schrecklich finde) erfolgreich Snapchat kopierte, launchte man nun diese Woche IGTV. Da sist Instagrams hauseigener Video-Dienst, welcher als Frontalangriff auf YouTube zu werten ist. Aktuell sind die Clips auf 10 Minuten Laufzeit begrenzt, doch man kündigte an bis zu einer Stunde pro Clip anzubieten. In Zeiten von immer weiter um sich greifender Intransparenz bei YouTube (gefühlt werden Clips willkürlich geblockt, schaut Euch dazu mal den Channel von AlexiBexi und seinen Adventskalender 2017 an), immer schlechter werdender Monetarisierungsrate sowie immer jöheren Einstiegshürden (der Kanal muss für eine Werbeauszahlung mindestens zehn Stunden im Monat angesehen werden usw.) könnte das zu einer größeren Abwanderungswelle von YouTubern führen.

Normalerweise schließe ich meinen Blog immer mit meiner positiven Nachricht ab. Doch dieses Mal möchte ich einen Appell an alle meine Leser und Ihre Freunde, Bekannte und Kollegen richten. Es geht dabei um einen Vorschlag des EU-Rechtsauschusses der sich für einen Upload-Filter und der Einführung eines Leistungsschutzrechts ausspricht.

Sollte dies so umgesetzt werden muss jedes Online-Portal von Nutzern hochgeladene Inhalte eigenverantwortlich auf Urheberrechtsverletzung überprüfen bzw. sich um eine entsprechende Vergütung an den Rechteinhaber kümmern.

Die bisherigen Regelungen, Stichwort DSGVO, lassen auch hierbei nur eine problematische Umsetzung in der Praxis erahnen. Jede kommerzielle Seite, jeder Blog (auch meiner) wird nicht um die Einsetzung von automatischen Filtern herum kommen die im Zweifelsfalle lieber zuviel als zu wenig verbieten.

Das ist meiner Meinung nach ein weiterer zweifelhafter Versuch, die Meinungs- und Redefreiheit im Internet massivst einzuschränken. Denn wer die Kontrolle über die Filter hat bestimmt letztendlich auch welche Informationen, Meinungen und Kommentare durchgelassen werden. Sicherlich ist das Internet nicht vollkommen; neben all den tollen Möglichkeiten der Kommunikation bringt es auch massive Nachteile mit sich und wir brauchen konstruktive Überlegungen zur Verbesserung.

Doch die DSGVO, das NetzDG und diese Vorschläge sind der völlig falsche Weg und bestärken nur die radikalen Kräfte in unserer Gesellschaft und sind deshalb so unnötig wie ein Kropf.

Verfolgt deshalb dieses Thema trotz WM mit allergrößter Sorgfalt und schließt Euch gegebenenfalls diversen Petitionen an.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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