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Meine Woche 24/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

die WM 2018 in Russland ist angepfiffen und heute haben wir als amtierender Weltmeister ebenfalls ins Geschehen eingreifen dürfen oder sollte man sagen; müssen?!

Denn das, was „Die Mannschaft“ (ich hasse solch ein furchtbares Marketing-Gequake ja abgrundtief) im heutigen Spiel gegen Mexiko angeboten hat war schlicht Arbeitsverweigerung. Denn es hat schlicht und ergreifend an allen elementaren Dingen im deutschen Spiel gemangelt – keinerlei Kreativität, keine Zweikampfstärke, keine Laufbereitschaft, kein Freilaufen. Dazu haben die Mexikaner altbekannte Probleme erkannt; die teilweise unfassbaren und fürchterlichen Ballverluste, die mangelhafte Rückwärtsbewegung. Was mich aber das Schlimmste befürchten lässt; die Mexikaner haben maximal durchschnittlich gespielt. Das zeigen auch die ganzen nicht sauber ausgespielten Konter der Mexikaner.

Ich mag mir gar nicht vorstellen wie es mit solch einer Leistung gegen ein Team mit deutlich besseren Stürmern wie bspw. den Spaniern, Portugiesen, Franzosen oder den Brasilianern ausgehen mag. Da werden wir gnadenlos aus dem Stadion geschossen und sang- und klanglos in der Vorrunde scheitern.

Kommen wir nun zurück zu meinem eigentlichen Wochenrückblick und da starten wir direkt mit Apple. Für Cupertino war es mal wieder eine wechselhafte Woche. Im Negativen gesprochen scheint man mit der modernisierten Reihe der MacBook Pro Modelle irgendwie kein Glück zu haben. Wie bekannt wurde, gab Apple an seine Stores und autorisierten Partner eine Service-Anweisung bezüglich der festverbauten SSD bzw. des Logic Board im MacBook Pro 13″ ohne Touchbar heraus.

Sollte eine der beiden Komponenten einen Defekt aufweisen bzw. wegen eines Defektes schon einmal ausgetauscht werden soll nun auch die jeweils andere Komponente ausgetauscht werden:

Bildschirmfoto 2018-06-17 um 19.23.10.jpeg

Auch der stundenlange Ausfall von Apple´s Navigationslösung Apple Maps am vergangenen Freitag war auch aus persönlicher Sicht etwas frustrierend. Über Stunden war es nicht möglich, nach eingegebenen Koordinaten eine Routenplanung zu starten oder diese berechnen zu lassen. Vereinzelt gab es auch Nutzer die erst gar keine Karte laden konnten – als würde es gar keine Internetverbindung geben.

Die andere Nachricht betrifft alle Ungeduldigen im Bezug auf den HomePod. Ab morgen, dem 18.06.18 lässt sich der HomePod, in Deutschland käuflich erwerben. Apple bietet den Lautsprecher als Antwort zu Amazon Alexa und Google Home zum Preis von 349,00€ an.

Meiner Meinung nach ist das Device deutlich zu spät, zumal auch der Sprachassistent Siri gerade Amazon Alexa deutlich hinterherhinkt. Persönlich werde ich mir keinen HomePod kaufen; alleine weil ich schon kein Apple Music Abo besitze. Zudem habe ich mit der Bose SoundTouch 300 plus dem SoundTouch 10 schon meine für mich passende Heimkino-Multirooming Lösung gefunden.

Mit zu spät auf den Markt kommenden Produkten kennt man sich in Cupertino offensichtlich aus. Neben dem recht späten Start des HomePod waren auch die AirPods eine ganze Zeit lang nicht wirklich lieferbar. Wer aber von Euch erinnert sich denn noch an die Ladematte „AirPower“?

Vorgestellt im September 2017 mit dem iPhone 8/ 8 Plus, dem iPhone X und der aktuellen Apple Watch Series 3 verschwand alsbald nach der Präsentation nahezu jeder Hinweis auf die Ladematte im Bezug auf ein Liefertermin. Hieß es noch „Anfang 2018“ korrigierte man sich recht zeitnahe auf „Frühjahr 2018“. Nun haben wir Juni und man spricht nur noch von 2018. Das ist eigentlich ziemlich peinlich und zieht sich nun wie ein roter Faden durch die Ära von Tim Cook. Immer wieder sprach Cook davon, dass man noch so unglaubliche „amazing products“ in der Pipeline hat, immer mal wieder wurde was angekündigt jedoch konnte man so gut wie nie auch nur einen Auslieferungstermin einhalten – Ich erinnere da nur mal an AirPlay 2 oder iMessage in der Cloud. Diese beiden Funktionen fanden erst mit dem Update auf iOS 11.4 Ende Mai den Weg zum Konsumenten. Ein Jahr nach der Vorstellung von iOS 11 auf der WWDC 2017!

Auch die geplanten Serienambitionen von Apple haben neue Nahrung gefunden. Man verkündete mit DER amerikanischen TV-Talk Ikone Oprah Winfrey eine langjährige Partnerschaft. Weitere, konkretere Informationen gab man allerdings nicht bekannt.

Nachdem man vor knapp zwei Wochen auf der WWDC 2018 einen Ausblick auf iOS 12 gab sickern nun immer mehr Details zum kommenden Betriebssystem der iOS-Geräte durch. So soll sich nun ein zweites Gesicht für Face ID hinterlegen lassen. Ursprünglich als Zweitkopie des Besitzers gedacht, soll sich so auch ein zweiter Benutzer für Face ID hinterlegen lassen.

In Zukunft sollen sich auch via SMS empfangene Codes von Banken und anderen Dienstleistern durch Safari automatisch in Wenseiten-Formulare einpflegen lassen. Ein manuelles und umständliches Kopieren aus der Nachrichten-App entfällt damit.

Das Thema Sicherheit wird von Cupertino auch in iOS 12 weiterhin recht prominent bespielt. Als potenzielle Schwachstelle gilt der Lightning-Anschluss des iPhone/iPad. Mit der kommenden Version iOS 12 deaktiviert Apple die USB-Funktionalität des Lightning-Anschlusses nach einer Stunde. Vor der erneuten Aktivierung der Anschlussstelle muss der Nutzer das Gerät mittels Sperrcode bzw. via Touch ID/ Face ID entsperren.

Das darf mit Sicherheit auch als Antwort auf den sogenannten „GreyKey“ verstanden werden.

Doch die dahinterliegende Firma namens Grayshift kündigte nun an, dass man auch diese Sicherheitsvorkehrungen umgehen kann. So wurde es zumindest in einer E-Mail-Korrespondenz zwischen Grayshift und einem Sicherheitsexperten seitens der Firma dargestellt. Außerdem habe die Firma Zugriff aus bisher noch nicht bekannte Sicherheitslücken von iOS 12 um diese dann gegebenenfalls für den GreyKey zu nutzen.

Doch es gibt auch Lobenswertes zum Thema Software von Apple zu berichten. Diese Woche gab es ein recht umfangreiches Update für Pages, Numbers und Keynote. Dabei dürfte das Einfügen, Bearbeiten und Abspielen von Audioinhalten in der iOS Version ins Auge fallen. Viel entscheidender ist allerdings die Tatsache, dass man weiter an der Kompatibilität mit Microsoft Office gearbeitet hat. Daneben gibt es noch eine Vielzahl an Verbesserungen im Bereich Layout, Optimierung von Tabellenkalkulationen und und.

Eigentlich beschließe ich mein Wochenrückblick immer gerne mit einer positiven Nachricht; dieses Mal mache ich das mit Wehmut. Denn Ende Juni ist das erste MacBook Pro Retina aus dem Jahr 2012 (das war der letzte Mac der mich richtig gekickt hat; alleine wegen diesem unglaublich scharfen Display) offiziell ein „Vintage“-Modell. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt keinerlei Ersatzteile mehr von Apple produziert werden. Dementsprechend schnell laufen die Lagerbestände der Händler leer. Konkret geht es dabei um Mainboards, Topcases inklusive der Tastatur, Display und der SSD. Ein Akkutausch ist unter Umständen noch etwas länger möglich doch auch hier werden entsprechende Lagerbestände schnell vergriffen sein. Wer also solch ein Gerät besitzt und schon länger eine (kostenpflichtige) Reparatur aufgeschoben hat sollte sich nun beeilen. Aber auch für alle anderen Nutzer dieses Gerätes kann sich ein Check empfehlen. Denn kurioserweise stellt Apple den Support mit Ersatzteilen dafür zwar ein; unterstützt dieses Modell jedoch softwareseitig noch mit dem kommenden macOS Mojave und gewährt unter diesem Gesichtspunkt dem Modell noch ein weiteres Jahr „Gnadenfrist“. Möglich wird das durch durch die Grafikkarte welche mit dem Grafik-Framework Metal kompatibel ist.

Zusätzlich dürfte das nun so langsam das Ende meines aktuellen 15″ MacBook Pro, mit dem ich diese Zeilen schreibe, einläuten was mich sehr traurig macht. Denn die aktuellen MacBook Pro Modelle reizen mich so aus diversen Gründen überhaupt nicht.

Das war es von meiner Seite. Wir haben nun knapp fünf Tage Zeit zum nächsten Gruppenspiel gegen Schwedens „Tre Kronor“ Team um uns zu sammeln und zu schauen wie wir den Turnaround in der WM 2018 schaffen.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer PatrickP.S. Hat Dir dieser Artikel gefallen? Dann unterstütze mich doch einfach via Paypal

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