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Die neue Sonos Beam – Oder auch rausgeschmissenes Geld

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Update: 

Seit gestern lässt sich die Sonos Beam offiziell im Handel erwerben. Ich konnte mir schon einen ersten Eindruck von der Soundbar verschaffen. Das grundlegende Design ist von der Playbase und dem Play:5 2nd Generation übernommen worden.

Für meinen Geschmack ist der Übergang vom Chassis zum Stoffbezug des Lautsprechers etwas zu „scharfkantig“, was allerdings Klagen auf einem durchaus hohen Niveau ist.

Klanglich ist die neue Beam etwas schwer einzuordnen; ausgelegt ist die Beam auf eine Raumgröße von 20m².

Widersprüchlich sind die Informationen rund um die Übertragungd es Audiosignals. Unstrittig siat allerdings, dass nach wie vor nur Dolby Digital 5.1 und Stereo übertragen wird.

Verfügbar ist die neue Sonos Beam sowohl in Schwarz als auch in Weiß. Zudem gab es vergangene Woche auch das Update für die Funktionalität von AirPlay 2. Hier könnt Ihr die neue Sonos Beam bestellen:

wie vor knapp zwei Wochen schon durchgesickert, hatte Sonos gestern zu einem Medien-Event in New York eingeladen und präsentierte eine neue Soundbar deren Ausstattung sich weitestgehend mit den Gerüchten in der Vergangenheit deckt. Offiziell vermarktet Sonos die neue „Sonos Beam“ als Nachfolger der „Sonos Playbar“. Grundsätzlich hat Sonos sich einige Kritikpunkte zu Herzen genommen ohne diese jedoch mit der nötigen Konsequenz umzusetzen. Die beiden augenscheinlichsten Veränderungen sind das Design, welches sich an der Play:5 2nd Generation und der Playbase orientiert und deren Touch-Steuerung sowie die kompakten Abmessungen. Das Volumen insgesamt hat Sonos deutlich verkleinert, weswegen es in meinen Augen nicht die Playbar ersetzen kann denn Klang ist einfache Physik. Je größer der Klangkörper ist desto voller ist der ausgegebene Klang. Dazu passt auch die Aussage vom Sonos-Support, dass die Sonos Beam für eine Raumgröße bis maximal 20 Quadratmeter ausgelegt sei. Darum soll es aber nicht gehen.

Fangen wir zunächst mit den Hardware-Specs der neuen Sonos Beam an:

Bildschirmfoto 2018-06-07 um 09.51.55.jpeg

  • Touch-Steuerung für Lautstärkeregelung, vorheriger/nächster Track, Wiedergabe/pause, und Mikrofon aus. Generelle Statusanzeige, Mute-Anzeige und Sprachfeedback
  • Integrierte Alexa-Sprachsteuerung mit Status-LED
  • HDMI ARC Ausgang inklusive HDMI CEC
  • Optischer Anschluss
  • Ein Hochtöner für eine klare Wiedergabe von Dialogen
  • Vier Fullrange-Woofer für die Mitten und satten, dynamischen Bass
  • drei passive Strahler für die optimale Luftsteuerung im Inneren der Sonos Beam um einen warmen Bass zu erzeugen
  • Separate Höhen- und Bass-Equalizer für eine individuelle Klangabstimmung
  • fünf digitale Verstärker der Klasse D für die integrierten Lautsprechertreiber
  • fünf Fernfeld Mikrofone für eine präzise Positionsbestimmung von Audioquellen
  • Unterstützung von Stereo und DOBLY DIGITAL, KEIN DTS
  • Nacht- und Sprachmodus

Für weitere technische Spezifiaktion verweise ich auf die Webseite von Sonos.

Über den integrierten HDMI-ARC Anschluss ermöglicht es Sonos, die neue Sonos Beam über die Fernsehfernbedienung zu bedienen. Leider unterstützt Sonos trotz der integrierten volldigitalen Schnittstelle HDMI kein DTS was für mich nach wie vor unverständlich ist. Das lässt sich auch ganz einfach technisch erklären da für die Tonübertragung weiterhin der Optische Anschluss genutzt wird. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass immer mehr TV-Hersteller den optischen Anschluss bei ihren Flaggschiffmodellen einsparen. Ob ein Software-Update die Tonwiedergabe via HDMI freigeschaltet wird, bleibt abzuwarten.

Bildschirmfoto 2018-06-07 um 09.52.42.jpeg

Oben habe ich schon einmal die Größe angesprochen; die Beam ist im Vergleich zur Playbar doch ein ganzes Stück kleiner. Deshalb denke ich nicht, dass die Beam dieselbe „breite“ Bühne herausbekommt. Ich sehe die Beam eher als Ergänzung im Produktportfolio um im etwas günstigeren Marktsegment Fuß zu fassen. Denn der Preis liegt bei 449,00€. Zu erwähnen ist noch, das die Sonos Beam sowohl in Schwarz und in Weiß bestellt werden kann. Die Auslieferung ist ab dem 17.07.2018 vorgesehen. Doch das deutlich kompaktere Design, weshalb sich der Klang nicht wirklich einschätzen lässt, ein fehlendes Einmess-System und nicht zuletzt die fehlende Unterstzützung von DTS lassen mich etwas rat- und fassungslos zurück…

Die Beam lässt sich natürlich auch als Multiroom-Lautsprecher mit vorhandenen Sonos-Produkten einbinden bzw. lässt sich beispielsweise mit dem Subwoofer oder den Play:One zu einem „Heimkino“ erweitern.

Update:

Ursprünglich schrieb ich, dass die neue Sonos Beam nicht mit den „alten“ Play:1 kompatibel sei bzw. sich mit denen nicht erweitern ließe. Der aufmerksame Leser Daniel hat mich darauf hingewiesen, dass entgegen der ersten Meldung vom besagten Presse Event sich die Sonos Beam doch mit den Sonos Play:1 erweitern lasse. Ich bitte dies zu entschuldigen doch manchmal verläösst man sich auf die ersten Informationen die man bekommt.

An dieser Stelle vielen Dank für das aufmerksame Feedback an Daniel!

AirPlay2 wird von der Beam ebenfalls unterstützt, wird aber erst im Juli als Software-Update nachgereicht. Konkret wollte man sich nicht festlegen. Das Gleiche gilt übrigens für die IKEA-Kooperation sowie der Integration des Google Assistent.

Nichts geändert hat sich an den Datenschutzeinstellungen; Ihr müsst also nach wie vor der Übermittlung aller relevanten Daten zustimmen. Meine Meinung dazu ist hinlänglich bekannt.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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5 Kommentare zu „Die neue Sonos Beam – Oder auch rausgeschmissenes Geld

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      1. Hallo Daniel, nochmals vielen Dank für deinen Hinweis. Habe meinen Artikel entsprechend geupdatet

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