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Meine Woche – 21/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren Wochenrückblick,

gestern war fantastisches Wetter, welches auch ich zusammen mit meiner Frau ausnutze. Wir waren zur Entspannung im Thermalsolbad in Salzgitter wo wir beide einen durchaus veritablen Sonnenbrand davon getragen haben. Dementsprechend war gestern Abend noch Nachsorge notwendig; denn Wochenrückblick habe ich aber nicht vergessen.

Dabei gab es letzte Woche zwei absoilut beherrschende Themen. Da wäre nun die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) welche die Bürger in der EU besser vor dem Datensammeln der großen (US) Konzerne schützen soll. Doch wie so oft im Bereich Digitialsierung passiert genau das Gegenteil. Durch dieses Bürokratiemonster werden viele Privatblogs, Bügerinitiativen und Sportvereine so massiv eingeschränkt. Selbst die Anwaltskammer in Düsseldorf hat seinen Webauftrifft vorübergehend vom Netz genommen. Wenn also selbst Rechtsanwälte diesbezüglich Bedenken haben, kann man getrost sagen, dass da Einiges schief läuft. Als Pointe sozusagen kann nun WhatsApp wegen der DSGVO nun seine Nutzerdaten offiziell mit dem Mutterkonzern Facebook teilen und zusammenführen. Das bisherige Urteil des Hamburger Datenschützers ist durch das neue DSVGO aufgehoben, denn es ist schlicht nicht mehr dafür zuständig und somit ist das Urteil hinfällig. Der Bundestag hat natrürlich auch seinen Anteil daran, keine Frage.

Dann hatte Mark Zuckerberg in der vergangenen Woche seine Anhörung im EU-Parlament. Diese Anhörung war eine absolute Farce und ein Paradebeispiel davon, wie abgehoben, egoistisch, realitätsfremd und bürgerfern die Abgeordneten und die Institution der EU wirklich sind.

Doch der Reihe nach. Man setzte für die Anhörung insgesamt 70 Minuten an was schon aufgrund der Sachlage mehr als lächerlich ist- Zum Vergleich, vor dem amerikanischen Kongress dauerte die Befragung von Mark Zuckerberg knappe 5 Stunden.

Doch das war nicht der einzige Fehler. Die Abgeordneten stellten sich jeder einzeln vor, was Sie machen, wie Sie zu Facebook stehen usw. und nutzen damit beinahe die gesamte Redezeit von knapp 5 Minuten aus. Durch dieses selbstsüchtige und selbstgefällig eitle Vorgehen vergingen knapp 45 Minuten Redezeit der anberaumten 70 Minuten. Somit musste Zuckerberg lediglich 22 Minuten lang Rede und Antwort stehen und hatte somit eine großartige Möglichkeit die üblichen Floskeln zu bringen. Denn die Zeit spielet für Ihn.

Warum man sich den US-Kongress nicht zum Vorbild nahm sich abzusprechen und einen detaillierten aber prägnanten Fragenkatalog auszuarbeiten ist mir schlicht ein Rätsel. Jedes Kind weiß heute; dass, um Informationen aus seinem Gegenüber herauszubekommen die eigene Redezeit nicht mehr als 20% der Unterhaltungsdauer betragen sollte. Es war ein absolutes Trauerspiel und zeigt einmal mehr auf, dass die EU nur noch fett gefressen ist und zur Bereicherung der Eliten dient. Was der gemeine Bürger, der die Party übrigens überhaupt erst finanziert, will ist eher nebensächlich und augenscheinlich ziemlich lästig.

Mark Zuckerberg war allerdings nicht Einzige, der in eine defensive Haltung gedrängt wurde.

Interne Dokumente belegen nämlich, dass Apple sehr viel früher als ursprünglich eingestanden von den „Bendgate“ Problemen des iPhone 6/6Plus wusste. laut den internen Dokumenten stellte Apple bei eigenen Versuchen fest, dass sich das iPhone 6 bis 3,3x leichter verbiegen lässt als der direkte Vorgänger iPhone 5S und das iPhone 6 Plus sogar bis zu 7,2x mal leichter. Bekanntlich schickte Apple das iPhone 6 mit dem Gehäuse trotzdem in den Verkauf doch so recht traute man dem Gehäuse nicht. Schon kurze Zeit nach dem Verkaufsstart modifizierte Apple das Gehäuse leicht indem Streben zur Stabilität im Gehäuse marginal verbessert wurden.

Doch auch das aktuelle Flaggschiff iPhone X zeigt Verarbeitungsprobleme. Sowohl im offiziellen Support-Forum von Apple als auch auf der Plattform Reddit mehren sich die Berichte wonach User Risse in der Glasabdeckung der Dual-Kamera entdecken. Dabei sollen die Beschädigungen ohne äußere Einflüsse auftreten. Ob dies tatsächlich der Fall ist oder vielleicht zu extreme Temperaturschwankungen dafür verantwortlich sind konnte nicht geklärt werden. Apple verweigert dazu bisher den Garantieanspruch und verweist auf die offiziellen Reparaturpreise da man von einer selbstverschuldeten Mechanischen Beschädigung ausgeht. Da beim iPhone X das komplette Backvover ausgetauscht werden  muss werden somit 611,70€ fällig. Dafür bekommt man mittlerweile ein neues iPhone 7, ein Samsung Galaxy S8, ein OnePlus 6 mit 8GB RAM und 256GB Speicher oder aktuell sogar ein Google Pixel 2…..

Doch es gibt auch gute Nachrichten für Apple. Der langjährige Patentstreit zwischen Apple und Samsung hat nun sein vorläufiges Ende gefunden. Ein US-Gericht bestätigte nun, dass Samsung eine Strafzahlung i.H.v. 539 Mio Dollar an Apple leisten muss. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Samsung sehr wohl entscheidende Elemente abgekupfert hat. Speziell ging es dabei um die Anordnung der App-Icons auf dem Home-Screen. Dabei stellten die Richter ebenfalls fest, dass das Gesamtdesign des iPhone per se nicht ohne Weiteres  als Patent tauge. Eine „schwarze Vorderseite eines Telefons mit abgerundeten Ecken“ sei als Gesamtes nicht tabu für andere Hersteller da es zu vage ist.

Schon letzte Woche thematisierte ich den Verkaufserfolg des HomePod. In der vergangenen Woche dürften die intelligenten Sprachassistenten einen weitzeren Dämpfer bekommen haben. Wie bekannt wurde, zeichnete ein Amazon Alexa Echo Dot ein intimes Gespräch von einer Nutzerin mit ihrem Mann auf und schickte diese Aufzeichnung noch an einen Arbeitskollegen. Der Super-GAU schlechthin. Amazon beeilte sich ein Statement abzugeben und versicherte, dass man alles daran setze diesen Vorfall zu untersuchen um derartige Angelegenheiten zukünftig  zu unterbinden. Die Erklärung diesbezüglich ist zumindest glaubhaft; täuscht aber nicht über den Umstand hinweg, dass sich der Versand von Sprachnachrichten einmalig aktiviert nur über den Amazon Kundensupport wieder rückgängig machen lässt. Das ist doch arg umständlich und definitiv nicht kundenorientiert!

Eine traurige Nachricht gab es für Anhänger von Apple´s Airport Technologie. Sämtliche Hardware, die mit dieser Technologie ausgestattet war und unter dem Namen „AirPort“ vertrieben wurde ist nun seit dieser Woche in den Apple Stores offiziell ausverkauft. Wer also da n och was haben möchte muss nun diverse Fachhändler abklappern und vor allem schnell sein. Auch hier werden sich mit Sicherheit nur noch geringe Restbestände vorfinden lassen.

Wie immer zum Abschluss eine gute Nachricht. Der Festnetzanbieter o2 schafft die sogenannte „Fair-Use Mechanik“ ab. Im Jahr 2013 eingeführt; drosselte o2 ab einen Datenverbrauch die Geschwindigkeit auf 2.000 KBit/s. Man konnte dann für 4,99€ weitere 100 GB nachkaufen bzw. für 14,99€ die Drosselung bis zum Ende des laufenden Monats aufheben lassen. Nun also die Rolle rückwärts.

Ich sehe das etwas differenzierter doch tut meine Meinung dazu aktuell keine Rolle.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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2 Kommentare zu „Meine Woche – 21/18

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  1. Wieder mal ein toller Artikel. Ja die DSGVO hat ihren Zweck irgendwie verfehlt – kleine Websites (wie deine und meine) haben dadurch viel Arbeit und viele Einschränkungen, während Facebook noch davon profitiert. Gegenüber smarten Lautsprechern / Assistenten war ich schon immer skeptisch, obwohl ich neuen Technologien normalerweise sehr aufgeschlossen gegenüberstehe (mein beliebtester Blogpost: „Warum ich Amazon Alexa nicht kaufen werde“). Ich finde es gut dass man Datenvolumen für schnelles mobiles Internet jetzt nicht mehr nachkaufen muss. Ich bin bei o2 und bin relativ oft, gerade wenn ich unterwegs Videos hochgeladen habe, an die Grenze gekommen und musste Geld nachlegen. Bin schon gespannt auf deine nächsten Blogposts.

    1. Hallo Saskia,
      Vielen Dank für dein Feedback. Meine Kommentarfunktion war ziemlich stark eingeschränkt. Muss nun endlich das iPhone X und iPad Pro Review fertig machen

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