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Meine Woche(n) – 20 u. 19/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

in der letzten Woche war es ja sehr ruhig um meinem Blog; der Grund dafür ist einfach. Ich lag mit einer veritablen Nebenhöhlenentzündung flach. Diese hämmernden Kopfschmerzen, die verstopfte Nase ist nicht wirklich schön.

Deshalb gab es keine Beiträge und auch kein Wochenrückblick. Die Sinusitis ist zwar noch nicht ganz ausgeheilt aber ich befinde mich auf dem Weg der Besserung. Das Wochenende habe ich zusammen mit meiner Frau für einen Ausflug ans Meer gewöhnt und mein „Meerweh“ etwas zu befrieden.

Trotzdem gab es diverse Geschichten die mich beschäftigt haben. Steigen wir also gleich ein.

Ein Thema was auch mich persönlich betrifft ist das DSVGO. Ich sprach das neulich schon einmal an, doch es hat sich bisher immer noch nichts geändert. Mir geht es da wie vielen Bloggern, kleinen Unternehmen und selbstständigen Handwerkern, dass nicht bis heute immer noch nicht ganz konkret weiß, was umzusetzen ist. Wie sehen die Bedingungen aus? Welche Strafen sind zu erwarten? Das liegt im Großen und Ganzen daran, dass viele Formulierungen darin einfach so allgemein, so vage, eben so schwammig gehalten sind, dass selbst Rechtsexperten eine hohe Klagewelle erwarten wo dann sogenannte Präzedenzfälle geschaffen werden. Eine Regelung wie in Österreich, dass für Fotografen, Kleinunternehmen und Blogger die Regelung etwas gelockert wird ist ja nun vom Tisch. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich das Thema in Deutschland entwickeln wird. Stand heute wird es die digitale Entwicklung hemmen und unter Umständen zurückwerfen. Denn es sind gerade die Blogger, Start-Ups und kleine Unternehmen, die neue Wege beschreiten und damit frische Impulse in diesem Segment setzen. Eine weitere verpasste Chance in Deutschland!

Am Smartphonemarkt hat sich in den vergangenen zwei Wochen Einiges getan. Honor, die günstige Eigenmarke von Huawei, stellte in London unter dem Hashtag das neue Honor 10 vor.

Das Gerät kommt mit folgenden Daten:

  • 5,84″ FullHD+ IPS-Display inklusive Notch
  • Kirin 970 + 4 GB RAM
  • 16 MP Hauptkamera m. f/1.8 Blende und RGB + 24 MP Monochromekamera auf der Rückseite und AI
  • 24 MP Frontkamera
  • Gehäuse aus Metall und Glasrückseite
  • 64 GB o. 128 GB Speicher

Die Geräte gehen ab 399,00€ los und sind von der Ausstattung fast wie ein Huawei P20. Bildstabilisatoren und Ähnliches bleiben allerdings den aktuellen Flaggschiffen von Huawei vorenthalten.

Direkt danach stellte OnePlus noch sein OnePlus 6 vor. Das Smartphone ist etwas größer und technisch besser ausgestattet als das Honor 10:

  • 6,3 “ FullHD+AMOLED Display m. Notch
  • Qualcomm Snapdragon 845
  • 8 GB RAM (6GB RAM bei 64 GB Speicher)
  • USB Type-C
  • Bluetooth 5 mit aptX HD (interessant für hochwertige Kopfhörer wie dem Aventho wireless)
  • Dual-SIM
  • Dual-Kamera; 16 MP Hauptkamera m. f/1,7 Blende, 20 MP Teleobjektiv m. f/1,7 Blende – so geht das, Apple
  • Android 8.1 Oreo

Preise beginnen bei 519,00€ für die kleine Ausstattung. Für nur 50,00€ bekommt man das OnePlus 6 allerdings mit besagten 8 GB RAM und 128 GB Speicher was meiner Meinung nach der bessere Deal ist – zumal keine Erweiterung via MicroSD-Karte vorgesehen ist. Das sind auf jeden Fall mal Kampfpreise und lassen das iPhone X in nochmal gänzlich anderem Licht erscheinen – nicht zum Vorteil allerdings.

Eine weitere Klatsche kassiert Apple bei den neuen digitalen Diensten. Denn laut Gerüchten will Google ab dem 01.06.18 sein mobiles Bezahlen mit dem Namen Google Pay auch in Deutschland anbieten. Konkrete Nahrung erhielt das Gerücht durch eine versehentlich freigeschaltete Info-Webseite der Comdirect-Bank. Die Seite wurde zwar rasch wieder entfernt; eine Support-Mitarbeiterrin bestätige jedoch, es würde „bald losgehen“ Währenddessen warten wir immer noch auf Apple Pay…

Passend dazu gab es die I/O Entwicklerkonferenz von Google wo dort die neue Androidversion Android P vorgestellt wurde. Nachdem man sich in den letzten Jahren vor allem um das GUI (also die Optik) von Android kümmerte, ging es dieses Mal um nichts weniger als ein funktionelles Redesign. Die klassischen Vor- und Zurückbutton haben ausgedient; stattdessen setzt Android P ganz wie iOS 11 auf dem iPhone X auf zahlreiche Wischgesten. Zusätzlich wurde der Google Assistant weiter aufgebohrt. Er soll nun auch telefonieren können um zum Beispiel einen Termin beim Friseur machen zu können.

Doch auch der HomePod bereitet wohl weiter Kopfzerbrechen. Laut diversen Quellen konnte Apple von dem Smart Speaker 600.000 Stück absetzen. Das mag für sich eine zufriedenstellende Menge sein, etwas was auch Apple bewusst ist, doch angesichts des riesigen Potenzials durch seine stringente Verwurzelung in Apple´s Öko-System eine enttäuschende Nachricht. Deshalb kursieren immer wieder Gerüchte über eine abgespeckte (kostengünstigere) Variante des HomePod. Um das teurere Modell nicht zu kannibalisieren, könnte Apple auf seine Audio-Tochter Beats zurückgreifen und den Lautsprecher darüber gelabelt verkaufen. Ob der anvisierte Preis von geschätzten 199,00$ angesichts der Konkurrenz ab 49,00$ attraktiver erscheint kann Jeder für sich vermuten. Es gibt aber auch positive Nachrichten um den HomePod. Laut einem Hinweis in der aktuellen Beta iOS 11.4 soll der HomePod nun auch Kalendereinträge unterstützen – ein Feature was schon beim Marktstart hätte verfügbar sein müssen.

Eine weitere Niederlage kassiert Apple aber an der Smart Home Front. Als erste Plattform für den Massenmarkt gestartet verliert man den Anschluss an Google und Amazon. Dabei konnte Google die größte Zuwachsrate verzeichnen. Waren es im Januar 2018 erst 1500 kompatible Geräte die mit dem Google Assistant zusammenarbeiten, konnte man die Zahl nun auf 5000 kompatible geräte mehr als verdreifachen. Ungeschlagener Spitzenreiter bleibt Amazon mit Amazon Alexa und insgesamt über 12.000 kompatiblen Produkten. Als Vergleich – Es gibt 200 HomeKit-fähige Produkte auf dem Markt. Entscheidend dürfte dafür eine Kombination aus zwei Gründen sein. Cupertino setzte lange zeit auf eine hardware-basierte Verschlüsselung mit einem Chip, analog zum MFi-Programm, und zweitens die mangelhafte Fortentwicklung von Siri.

Zumindest Siri geht Apple an, denn bei laut diversen Anfragen in englischer Sprache gibt Siri an, eine neue Stimme zu bekommen. Wir dürfen also gespannt sein.

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Ob dabei auch ein fieser Bug behoben wird kann man nur schwer hoffen. Forschern ist es gelungen, nicht hörbare Kommandos in Musikstücke einzubinden und somit die Sprachassistenten zu aktivieren – ohne das der Besitzer davon etwas merkt. Auch der Google Assistant und Amazon Alexa waren davon betroffen. Das hört sich zwar theoretisch an; jedoch lassen sich so kostenpflichtige Rufnummern anrufen oder Haustüren öffnen. Da muss also nachgebessert werden.

Ob bei der WWDC am 04.06.18 nochmal auf den kürzlich vergangenen 20. Geburtstag des Mac eingegangen wird, bezweifle ich dann doch etwas. Tim Cook äußerte sich lediglich in einem etwas dünnen Statement dazu. Es gab nicht mal eine Sonderseite auf der eigenen Homepage. Etwas schade wenn man bedenkt, dass der Mac vor 20 jahren maßgeblich zum Turnaround von Apple beitrug… Spannend dürfte in diesem Zusammenhang vielleicht auch sein, dass Apple sich eine neuartige biometrische Identifikationsmethode patentieren lies. Das Patent hört auf den namen „Vein ID“ und basiert auf dem Scannen des Venenmusters. Das ist, Stand heute, aufgrund des komplexen individuellen Musters die bestmögliche Authentifizierungsmöglichkeit. Denn diese Muster (Anordnung der Venen) sind direkt im Bindegewebe eines jeden Menschen platziert und lassen sich somit nicht wirklich fälschen. Dies und der Vorteil, dass kein direkter Kontakt vonnöten ist, machen das System sehr attraktiv. Allerdings sind im Bereich des Gesichts durch fettige Haut oder Makeup durch die Nutzung von Infrarotstrahlen noch weitere Verbesserungen in der Zuverlässigkeit notwendig was durch eine Kombination mit Face ID allerdings elegant gelöst werden könnte. Das Patent stammt übrigens von Ende 2015.

Vielleicht gibt es dann ja auch iMessage für Windows. Der Redmonder Softwarekonzern hat sich ja weitestgehend aus dem Smartphone-Sektor zurückgezogen, man möchte trotzdem gerne eine reibungslose Anbindung an Android und iOS platzieren. Laut hochrangigen Managern bei Microsoft verweigere Apple aber schlicht eine Kooperation daher habe man keine konkreten Pläne diesbezüglich. Das Potenzial ist defintiv da; vor allem da Facebook gerade mit verschwindendem Vertrauen rund um seine Dienste zu kämpfen hat. Paradoxerweise nutzen selbst viele Leute die Apple-only sind mit ihren Bekannten, welche ebenfalls Apple-only unterwegs sind, WhatsApp.

Eine positive Nachricht gibt es noch für Alle, die den kostengünstigen Akkutausch für 29,00 bei Apple in Anspruch nehmen wollen. Man hat nun genügend Akkus auf Lager um ohne längere Wartezeiten den Austausch zeitnahe durchzuführen. Apple verkündete, dass die Lieferengpässe nun beseitigt sein. Das gilt übrigens auch für die autorisierten Apple Service Provider.

Außerdem hat Apple zwei Auszeichnungen für seine Display bekommen. Sowohl das Display im iPad Pro als auch im iPhone X wurden aufgrund seiner speziellen Technologien ausgezeichnet.

Das Display im iPad Pro beeindruckte durch seine ProMotion Technologie mittels dessen die Bildwiederholungsrate dynamisch an den Bildinhalt angepasst wird. Dazu setzt Apple auf eine Widerholunsgrate von 120 Hz statt den üblichen 60 Hz. Somit kann das menschliche Auge keinen einzelnen Bewegungen des Displays mehr wahrnehmen.

Das iPhone X wurde wegen seines nahezu rahmenlosen Super-Retina-OLED-Displays sowie der unglaublich natürlichen Farbdarstellung ausgezeichnet.

Eine Meldung aus dem bereich Finanzen und dem digitalen bezahlen habe ich noch. PayPal übernahm das Startup iZettle. Das Startup bot eine bequeme und kostengünstige Lösung für das bezahlen mittels Karte an. Sumup ist ein kleines terminal, welches nur eine Internetverbinmdung braucht. Alle weiteren notwendigen Schritte und Infrastruktur lässt iZettle wie sein US-Konkurrent Square auf eigenen Servern laufen. Dadurch konnten auch kleine Strassenhändler oder Foodtrucks bezahlen via Kartte anbieten. Durch diese Übernahme darf man davon ausgehen, dass PayPal seine Präsenz im klasisschen Einzelhandel weiter massiv ausbauen wird.

Last but not Least habe ich noch etwas aus dem Bereich von Musik und Streaming. Sonos weitet sein „Works with Sonos“ Partnerprogramm nun aus und wird eine zeitnahe Unterstützung von Onkyo-Receivern anbieten. Dazu wird einerseits ein Firmware Update von Onkyo ausgerollt und man braucht zusätzlich das 399,00€ teure Sonos Connect Modul dazu. Damit ist die Sonos-App abschließend in der Lage den Onkyo Receiver aufzuwecken, zwischen den Inputs hin- und her zu wechseln und die Lautstärke zu verändern.

Außerdem ist nun auch in Deutschland nach langem Warten der Bose Alexa Skill für die SoundTouch Produktfamilie verfügbar. Damit lässt sich nun auch das Bose-System mittels Sprache steuern. Nähere Informationen gibt es in meinem Review zu der Bose SoundTouch 300 und dem Bose SoundTouch 10.

Das war es von meiner Seite. Nächste Woche ist die WWDC und dann geht ja auch schon die CEBIT los.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick.

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