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Meine Woche 16/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

gestern in aller Hergottsfrühe ging es ja endlich nach Holland zur Tulpenparade, dafür musste ich mitten in der Nacht um 06:30 aufstehen, doch dafür wurde ich ja mit einem wunderschönen Sonnenuntergang an der niederländischen Nordseeküste entschädigt. Deshalb waren wir erst um 01:30 in der Nacht zuhause und dementsprechend lange haben wir geschlafen. Deshalb gibt diesen Wochenrückblick mit einer kleinen Verspätung.

Steigen wir doch hier direkt mit dem nächsten Qualitätsprogramm an. Nachdem in der vergangenen Woche schon ein entsprechendes Akkuprogramm für die 42mm Version der Apple Watch Series 2 gestartet wurde, gab Apple nun ein weiteres Qualitätsprogramm bekannt – wieder wegen fehlerhaften Akkus.

Konkret geht es um das im Herbst 2016 vorgestellte MacBook Pro ohne Touchbar. Bei „vereinzelten“ Geräten, die zwischen Oktober 2016 und Oktober 2017 verkauft worden, kann sich der Akku aufblähen. Man betont bei Apple, dass es zu keiner Zeit ein sicherheitsrelevantes Problem war und man lediglich zur Vorsicht die fehlerhaften Akkus durch qualifizierte Bauteile austauschen werde. Ob nun Euer MacBook Pro davon betroffen ist; könnt Ihr hier auf dieser Webseite durch die Eingabe der Seriennummer überprüft werden. Sollte Euer gerät betroffen sein, kann es direkt im Apple Store oder bei einem autorisierten Apple Service Provider zur Nachbesserung vorbei gebracht werden. Die ursprüngliche Garantie wird davon nicht beeinflusst oder verlängert.

Erinnert Ihr Euch noch an „Liam“ den Zerlegeroboter?! Nun, mittlerweile hat Apple „Daisy“ vorgestellt. Daisy kann nun 200 iPhone pro Stunde zerlegen und dabei wertvolle Recyclingmaterialen zurückgewinnen. Passend dazu versorgt Apple nun laut eigenen Angaben alle seine Einrichtungen und Gebäudekomplexe mit erneuerbaren Energien, wie Apple-Vorstand Lisa Jackson mitteilte. Schon längerem investiert Apple in diesem Bereich und unternimmt große Anstrengungen. Wenigstens hier ist man Innovationsführer. Doch Greenpeace hatte trotzdem etwas daran auszusetzen und verlangte stattdessen, dass Apple Geräte baue die sich einfacher reparieren lassen.

Denn das ist man bei Reparaturen eher nicht mehr so. Denn Apple verweigert unter Umständen eine (kostenpflichtige) Reparatur des mindestens 5.499,00€ teuren iMac Pro; sofern der Defekt durch ein Selbstverschulden auftritt. Daher sollte man die Maschine sehr pfleglich behandeln.

Im Bezug zu Apple gab es diese Woche auch zwei interessante Gerüchte. Zum Einen plant Apple wohl eine Flatrate digitaler Zeitschriften. Nachdem man Texture übernommen hatte, plant Apple die Integration der darin enthaltenen Magazine in seine News-Applikation. Apple will damit die Erträge seiner Service-Sparte weiter ankurbeln; auch um den rückläufigen Geräte-Absatz entgegen zu wirken. In Deutschland gibt es bereits solch einen Anbieter namens Readly; ein Dienst welcher auch von mir genutzt wird.

Das zweite Gerücht betrifft einen Nachfolger des ziemlich beliebten iPhone SE. In Hongkong gab es eine Messe von Zubehör-Herstellern für Smartphones und dort vertretene Aussteller zeigten diverse Hüllen und Cases für ein bisher unbekanntes Gerät. Doch ein kleines Schild an der Ware gab einen Hinweis, dass es sich um Hüllen für das iPhone SE 2 handeln soll. Interessanterweise zeigten diese Hüllen keine Aussparungen für einen Klinkenanschluss. Doch bevor man handfeste Beweise durch entsprechende Fotos hatte wurden die Schilder und die Ware eiligst wieder weggeräumt. Trotzdem scheinen die Gerüchte diesbezüglich nun konkreter und häufiger zu werden. Warten wir es mal ab, wobei meiner Meinung nach das aktuelle iPhone SE immer noch ausreichend aktuelle Hardware bereit stellt.

Deutlich handfester schaut es bei den nächsten Software-Versionen aus. Cupertino hält in wenigen Wochen die WWDC 2018 ab und die Serverzugriffe der nächsten und übernächsten Systeme machen sich bemerkbar. Dieses Verhalten ist jedes Jahr auf´s Neue zu beobachten. Apple möchte seine neuen Betriebssysteme schließlich unter möglichst realen Bedingungen testen. Deswegen tauchen bei beliebten Webseiten und Online-Portalen nun erhöhte Serverzugriffe von iOS 12, macOS 10.14  und sogar macOS 10.15 auf.

Hoffentlich kann Apple unter iOS 12 auch eine elementare Sicherheitslücke nachhaltig stopfen die von einer Box namens GrayKey ausgenutzt wird. Schon letzte Woche berichtete ich im vergangenen Wochenrückblick darüber. Inwieweit sich diese Lücke beheben lässt bleibt abzuwarten. Denn dieser Anbieter sowie Cellebrite haben diese Boxen mit einer langjährigen Garantie verkauft; es bleibt also spannend in diesem Thema.

Treffend dazu habe ich noch ein passendes Detail, denn laut einem WebKit-LOg soll iOS 12 auch das dann nun fünf Jahre alte iPhone 5S unterstützen. Normalerweise bekommen iPhones insgesamt vier große Systemupdates was allgemein an der dann zu schwachen Hardware liegt. Das iPhone 5S kann hierbei eine Ausnahme bilden, denn es war das erste iPhone mit einem 64-bit Prozessor und sollte zumindest von der Architektur noch ausreichend motorisiert sein.

Schlechte Nachrichten gibt es auch für WhatsApp. Denn Google plant, analog zu iMesssage von Apple, einen Instant-Messenger Dienst welcher direkt in die SMS-Applikation jedes Android-Smartphone eingesetzt werden soll. Der Versand von SMS oder einer IP-basierten Nachricht soll vollautomatisch, je nachdem wie der Empfänger vernetzt ist, vonstatten gehen. Dabei will Google nicht etwa ein weiteren Messenger wie Google Talk, Google Hangouts oder Allo entwickeln sondern strebt eher ein programmierbares Gerüst an. Dieses Gerüst setzt auf die sogenannten Rich Communication Services (RCS); welcher als Datenübertragungsstandard die klassische SMS ersetzen soll. Der Clou ist, dass jeder Mobilfunkanbieter die eigentliche App selbst gestalten kann. Bisher konnte Google schon 55 Provider von dem Konzept überzeugen. Das dürfte nach den diversen Datenskandalen rund um Facebook der nächste Tiefschlag für den, warum auch immer beliebten, Messenger WhatsApp sein.

Wer von Euch nutzt den in Zeiten von Google Maps, Apple Karten eigentlich noch klassische Navigationsgeräte oder klassiche Navigations-Apps? Nun, Navigon wird nicht mehr dazugehören. Denn am vergangenen Mittwoch verkündete man, dass der Verkauf der Software/App „Navigon“, „Navigon Regions“ und Navigon Cruiser“ zum 14. Mai eingestellt wird. Dasselbe gilt übrigens auch für alle In-App Pakete sowie Abos. Die einzige Ausnahme bildet hierbei „Navigon Select“, welche Telekom-Kunden zur Verfügung steht. Die App kann weiterhin kostenfrei heruntergeladen und mit In-App Käufen erweitert werden.

Die Garmin Würzburg GmbH, welche die Marke Navigon 2011 aufkaufte, verspricht ihren Kunden, dass die gekauften Produkte noch mindestens zwei Jahre „im gewohnten Umfang“  nutzbar sind. Während das Abo für iPhone-Nutzer automatisch ausläuft müssen Android-User eine manuelle Kündigung vornehmen. Dazu gibt es aber eine Anleitung auf der entsprechenden Support-Seite. Navigon war als Marke 25 Jahre lang im Geschäft; Garmin gab lediglich strategische Gründe für die Einstellung an.

Das war es erstmal mit meinen Highlights der Woche. Privater Natur wurde das alles von dem Ausflug nach Holland mit der besten Frau der Welt sowie dem Sonnenuntergang in Noordwijk an der Zee getoppt.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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