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Meine Woche 15/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

wieder verging eine Woche wie im Flug um und das trotz dieses mehr als wechselhaften Wetters. Das liegt bei mir in allererster Linie daran, dass ich zur Zeit ein zweites Projekt angenommen habe um einfach Geld zu verdienen. Denn im Februar und März war es doch eine längere Durststrecke, die sich wider Erwarten auch leider noch in den April mit hineinzog. Deswegen bin ich gerade sechs Tage pro Woche am Arbeiten und meine Frau möchte ja auch noch Zeit mit mir verbringen.

Doch genug von mir, werfen wir einen Rückblick auf die vergangene Woche. Die begann für Apple dank des neuen iPad 2018 eigentlich gar nicht so schlecht doch das Blatt sollte sich ziemlich schnell wenden.

Anfang der Woche wurde bekannt, dass Apple in Ost-Texas aufgrund von Patentverletzungen in Ost-Texas zu einer weiteren Strafzahlung in Höhe von 500 Mio US-$ verdonnert wurde. Eingereicht wurde die Patentklage von VirnetX vor über 8 Jahren und ganz gewiss nicht zufällig in Texas. Gerade dieser Standort ist bekannt dafür, extrem oft zugunsten des Patentinhaber zu entscheiden. Man muss hierbei allerdings beachten, das VirnetX lediglich Patente aufkauft und dann versucht, Patentrechtsverletzungen vor Gericht geltend zu machen. Also im Grunde ein Patenttroll

Das Patent beschreibt bestimmte Verschlüsselungstechnologien, welche Apple nach Ansicht von VirnetX in iMessage sowie FaceTime verwendet. Allerdings wird Apple mit Sicherheit Rechtsmittel einlegen, denn in der Zwischenzweit sind einige betreffende Patente für ungültig erklärt worden. Doch das waren nicht die einzigen schlechten Nachrichten für Apple.

Der HomePod verkauft sich nach einem ganz kurzem Hype deutlich schlechter als erwartet. Aus Zuliefererkreisen ist zu vernehmen, dass Apple seine Komponentenbestellung um fast 50% reduziert hat. Fairwerweise muss man dazu sagen, dass der HomePod hierzulande noch nicht im Handel verfügbar ist. Ob das allerdings die Verkaufszahlen rausreißen wird, bezweifle ich stark. Denn nach wie vor ist Siri in Deutsch eine absolute Vollkatastrophe und dementsprechend zeiht das Argument „Sprachsteuerung“ nur bedingt. Klanglich ist der HomePod zwar gut jedoch zu eingeschränkt. Eigentlich ist der HomePod nur ein Abspielgerät für Apple Music. Spotify oder Amazon Music drauf streamen? Laut diversen Berichten nicht mal mit AirPlay möglich. Dafür ist der HomePod dann doch einfach zu teuer.

Dementsprechend will Apple laut Gerüchten zum Ende des Jahres mit einem abgespeckten HomePod, welcher zudem deutlich günstiger sein soll, agressiver am Markt der Smart Speaker auftreten. Meiner Meinung nach ist die Messe damit gelesen. Schon der HomePod kam zu spät auf den Markt, seine Eingeschränktheit hin zu Apple Music sowie das Verschleppen von AirPlay 2 taten dann sein Übriges. Diesen Vorsprung werden sich Amazon mit den Alexa Echo´s und Google mit seinem Google Assistant nicht mehr nehmen lassen!

Die Apple Watch ist mit Abstand die meistverkaufteste Smart Watch/Fitness-Tracker und entwickelt sich beständig zu einem wichtigen Umsatztreiber in Apple´s Portfolio. Umso ärgerlicher ist es, dass Apple nun auch bei der Apple Watch Series 2 laut internen Dokumenten ein Qualitätsprogramm bezüglich des aufblähenden Akkus aufsetzte. Schon die allererste Generation hatte Probleme mit einem sich aufblähenden Akku. Der sorgte dafür, dass das Display aus dem Gehäuse herausgedrückt wurde.

Bei dem neuen Qualitätsprogramm scheint wohl nur die 42mm Version der Apple Watch Series 2 betroffen zu sein denn ausschließlich die ist von dem Qualitätsprogramm abgedeckt. Wie beim ersten Programm repariert Apple die Apple Watch Series 2 42mm bis zu drei Jahre nach Kauf kostenfrei bei einem sich aufblähenden Akku. Beachtet bitte aber, dass die Uhr sich in einem einwandfreien Zustand befinden muss; also keine Displaybrüche etc. Sollte das der Fall sein, so müsst Ihr zuerst in einer von Apple autorisierten Werkstatt diesen Mangel beseitigen lassen um abschließend am Qualitätsprogramm teilnehmen zu können.

Leider müsst Ihr Euch selbst darum kümmern; bzw. aktiv auf Apple zugehen sollte Eure Apple Watch Series 2 betroffen sein. Ruft dazu am besten folgende Webseite auf >> https://checkcoverage.apple.com/de/de/

Sollte Eure Uhr betroffen sein und sollte sie abgedeckt werden, könnt Ihr zum nächsten Autorisierten Apple Partner oder zum Apple store selbst gehen und den Mangel beheben lassen.

Weitere schlechte Nachrichten gab es diese Woche rund um das Thema Privatssphäre und vollverschlüsselten Messengerdiensten. Russland blockiert mithilfe eines Gerichtsbeschlusses nämlich den Messengerdienst Telegram. Der Dienst bietet zwar ab Werk keine Vollverschlüsselung an, dies lässt sich jedoch in der App für die jeweilige Kommunikation mit dem jeweiligen Kontakt aktivieren. Der FSB (Federal Security Service) verlangt aber aufgrudn einer Behördenanordnung eine entsprechende Hintertür in diese vollverschlüsselten Nachrichten. Der CEO kündigte bereits an, in der App implementierte Dienste zur Umgehung der5 Sperrung zu verwenden. Alternativ lässt sich auch ein VPN zur Umgehung der Länder-IP einsetzen. Dieses Thema ist so hochgradig zweischneidig denn, wie wir alle wissen, nutzen eben nicht nur Du und ich solche Dienste sondern eben auch die bösen Jungs. Nichtsdestotrotz ist die Privatssphäre eines der höchsten Güter die es zu schützen gilt und deswegen begrüße ich die Entscheidung dem FSB KEIN Hintertürchen einzubauen.

Unschön, aber passend dazu auch die Meldung, dass es nun mithilfe einer speziellen Box namens GraKey flächendeckend möglich ist, iPhones zu knacken. Diese Box überträgt eine spezielle Software an das iPhone und ist dann in der Lage beliebig viele PIN-Kombinationen auszuprobieren. Dabei umgeht die Software die Sicherheitssperre, dass ab 5 Fehlversuchen sich mit jedem weiteren versuch die Sicherheitsspeerzeit bis zur nächsten PIN-Eingabe verlängert. In den USA decken sich gerade zahlreiche Pilizeibehörden und Geheimdienste mit dieser Box ein. Der Albtraum von Apple, die Kontrolle über die Sicherheitsfunktionen und somit die Kontrolle zum Schutz der Daten seiner Nutzer zu verlieren, ist nun wahr geworden. Umso dringender muss mit iOS 12 eine vollverschlüsselte Version von iOS erscheinen und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Während die Vollzugsbehörden nach wie vor einen richterlichen Beschluss zum Hack eines iPhones benötigen ist der Verkauf dieser Box leider nicht auf Behörden beschränkt. Jeder mit einem entsprechenden Kapital, der Preis für diese Box mit uneingeschränkter Funktionalität liegt bei 30.000,00$, kann solch eine Box erwerben. Das ist eine ziemlich gruselige Vorstellung, denn Passwörter, Kreditkartendaten, selbst Daten von Smart Home lassen sich auslesen. Hier greift dann auch die grundlegende Argumentation von Tim Cook, mit dessen Er Hintertüren für FBI und Co stets ablehnte. Können Ermittler frei auf Nutzerdaten zugreifen, dann eben auch Hacker, totalitäre Regimes und andere Angreifer.

Bleibt zu hoffen, dass Apple zumindest mit einem Software-Update die Funktionalität der GrayBox empfindlich abschwächen kann; denn Sie scheint eine konzeptionelle Schwachstelle, wie oben beschrieben, auszunutzen.

Dabei versucht Apple alle Möglichkeiten auszuschöpfen auch wenn die nachfolgende Meldung für die GrayBox eher nebensächlich dafür sein dürfte. Vergangenes Jahr konnte Apple 29 eigene Mitarbeiter identifizieren, die streng vertrauliche Informationen an die Presse weitergaben. Deshalb warnt Apple in einen Rundschreiben davor, Interna auszuplaudern. Denn neben der Entlassung sowie den massiven Schwierigkeiten einen neuen Job zu finden werden in Zukunft auch alle strafrechtlichen Konsequenzen seitens Apple ausgeschöpft. Von den 29 enttarnten Leakern sind 12 im vergangenen Jahr deshalb auch verhaftet worden. Als Grund dafür nannte Apple die frühen Berichte über Pläne, neue Funktionen von iOS und macOS sowie die im letzten Jahr aufgetauchte zu frühe finale Version von iOS 11. Auch solche Dinge ermöglichen es den Entwicklern rund um die GrayBox solch ein gerät zu entwickeln. Ironischerweise ist dieses Dokuemnt ebenfalls durch einen Leak an die Presse geraten. Apple selbst betonte nochmals die Zero-Tolerance Politik und stellte klar, dass neben den Mitarbeitern im eigenen Unternehmen auch alle Mitarbeiter bei allen Fremdfirmen dieser Geheimhaltungspolitik unterliegen.

Wie immer möchte ich die Woche mit etwas Positivem abschließen. Deshalb habe ich mich sehr über das App Update von Elgato Eve gefreut. In Version 3.2 gibt es eine runderneuerte Benutzeroberfläche die zudem auch stark erweitert wurde. So wurde beispielsweise die Übersicht von Standort-, Uhrzeit-, und Gerätespezifischen Auslösern deutlich übersichtlicher und leichter verständlich. Mit diesen und weiteren verbesserung mausert sich die Eve-App immer mehr zur universellen Verwaltungsapp von diversen HomeKit-Produkten.

Das waren meine Higlights der vergangenen Woche, Auch wenn ich nicht aktiv blogge oder was publiziere bin ich trotzdem für Euch draußen im Netz unterwegs.

P.S. Die Premiere zu dem neuen Film von Wotan Wilke Möhring, STEIG. NICHT. AUS! war wirklich gut. Für einen deutschen Thriller ist der Film unwahrscheinlich gut gelungen. Die Bildsprache ist unglaublich beeindruckend und durch die Konzentrierung der Handlung des Protagonisten im Auto kommt eine unheimliche Spannung auf. Dabei zeigt Wotan Wilke Möhring eine beeindruckend gute schauspielerische Leistung und beweist zu Recht, dass er einer der besten deutschen Schaupieler ist.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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